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Enschede
Rijksmuseum Twenthe

Marinetti en het futurisme: manifest voor een nieuwe wereld
vom 25 September 2022 bis 19 Februar 2023


Am 20. Februar 1909 läutete der Italienische Dichter Filippo Tommaso Marinetti mit seinem futuristischen Manifest im Le Figaro eine neue Zeitrechnung in der bildenden Kunst ein. Dieses Manifest beschwört die Zukunft, den Aktionismus, die Aggressivität und die Dynamik sowie Schnelligkeit. Diese „begrifflichen Formeln“ sprachen eine Garde junger Künstler an. In den drei Jahrzehnten, die auf das Manifest folgten, ging es um eine radikale neue Zukunft, die nach einer neuer Bildsprache rief.


Im Gegensatz zur Gegenwart waren Kunst und Politik in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts eng mit einander verbunden. Der Traum einer neuen Welt breitet sich aus, nicht allein in Italien, sondern auch in Deutschland und Russland. Das, was als Ideologie der Avantgarde für Furore sorgte, war aber auch durchaus affin zum Faschismus eines Benito Mussolini. Marinett wurde gar als möglicher Nachfolger des Duce gehandelt. Die Frage stellt sich also, ob der Futurismus wirklich revolutionär oder nur eine Propagandaplattform eines faschistischen Regimes war, dabei in eine modernistische Formensprache.


Anhang von Arbeiten der sogenannten ersten Generation der Futuristen, als da wären Gino Severini, Umberto Boccion und Giacomo Balla sowie der späteren Futuristen wie Roberto Marcello Baldessari und Fortunato Depero zeichnet die Ausstellung die Entwicklungslinien des italienischen Futurismus nach. Dies wird auch durch Texte und Dokumente manifestiert, die ebenfalls ausgestellt sind.

 

Ausführliche Besprechung folgt.


Info
https://www.rijksmuseumtwenthe.nl

 

 

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