Radabenteuer ViaRhôna

Von Lyon zum Mittelmeer

Die warme Sonne verrät es: In Montélimar (10) beginnt der Süden. Die Altstadt versteckt sich hinter dem grünen Gürtel der Allées provençales, breiten Platanen-Boulevards mit Geschäften, Restaurants und Bars. Auf der Place des Halles essen wir ein Plat du Jour: Huhn à la Provençale mit Reis. Über uns erinnert ein riesiges Wandbild an eine weltberühmte Spezialität, die bis heute in kleinen Manufakturen handgefertigt wird: der weiche, weiße Nougat von Montélimar.

Frankreich - ViaRhone - riesiges Wandbild in Montélimar

Wandbild in Montélimar

Während bei uns Nougat vornehmlich aus Kakao, Zucker und Haselnüssen besteht, wird das französische Pendant aus Wasser, provenzalischem Lavendelhonig, Eischnee, heimischen Mandeln und Pistazien hergestellt. Mitten im Gewerbegebiet an der Avenue Gournier wird es so seit 1837 bei Arnaud Soubeyran gefertigt. Wie, verrät uns der Enkel des Firmengründers bei einer Führung, Olivier Honnoré. Wir können dabei nicht nur den Konditoren bei der Arbeit über die Schultern schauen, sondern auch die ihre Erzeugnisse – noch warm! – direkt genießen. Ausstellungsstücke zur Firmengeschichte und ein Film zum Thema beenden den Rundgang im Musée du Nougat von Soubeyran.„Der Begriff Nougat“, erklärt Olivier, „wurde nach Ansicht der Wissenschaftler abgeleitet von lat. Nux Gatum (Kuchen mit Nüssen). Doch das ist nur die halbe Wahrheit“, schmunzelt er und hält uns die nächsten Teller mit Naschereien hin. „Wir Einheimischen sind überzeugt: Nougat kommt von ‚tu nous gâtes‘ – und das bedeutet. Du verwöhnst uns!“

Frankreich - ViaRhone - Nougat in der Nougaterie Arnaud Soubeyran in Montelimar

Nougat in der Nougaterie Arnaud Soubeyran

So geht es zurück auf die ViaRhôna. Gemütlich lassen wir uns vom Mistral bis nach Châteauneuf-du-Rhône treiben. Auch hier umschließt eine mittelalterliche Stadtmauer mit Bergfried die verwinkelten Gassen der Ortschaft. Nun geht es bergab: Bis zur Rhônebrücke hinüber nach Viviers treten wir nicht mehr die Pedale! Dort bläst der Mistral mittlerweile so stark, das wir die Räder schieben und uns mit einer Hand am Geländer festhalten müssen. Und dann hebt der Nordwind auf einmal nicht nur meine Jacke hoch, sondern alles, was ich sonst noch an Oberbekleidung trage. Ein Autofahrer sieht es und hupt… Ob es auch die Marienstatue gesehen hat, die vom Jouannade-Hügel seit 1862 auf die alte Hauptstadt des Vivarais herabblickt?. Bereits im 5. Jahrhundert wurde hier der Bischofssitz der Diözese Viviers errichtet. Vom 12. Jahrhundert bis 1307 gehörte die Stadt zum Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation und war damit Treuhandgebiet des deutschen Kaisers. 1308 musste der Bischof von Viviers die Lehnsherrschaft des Königs von Frankreich anerkennen – und ein Großteil des Vivarais kam damit zum Königreich. Für soliden Wohlstand sorgten fortan Jahrhunderte lang das Salz aus der Camargue, das in Viviers verzollt wurde, und die Seidenraupenzucht.

Dass Viviers (11) heute noch so intakt erhalten ist, verdankt es Bischof Charles de la Font de Savine. Er rettete die Stadt vor den willkürlichen Zerstörungen während der Französischen Revolution – denn er war als Befürworter der Revolution und Unterstützer der Ziele bekannt.

Frankreich - ViaRhone - Claudine in einer Weinbar in Viviers

Claudine in einer Weinbar in Viviers

Und so könnt ihr heute hier einen Ort erleben, der noch eine komplette mittelalterliche Struktur bewahrt hat. Die, anders als in den touristisch entwickelten „Mittelalter-Perlen“ am linken Rhôneufer, noch immer im Dornröschenschlaf versunken ist. Doch hier und da zuckt es: Junge Einheimische bringen wieder Leben in die Gassen, die verwaist wirken – und doch traumhaft schön, authentisch und ursprünglich sind.

Am Sonntag wollen wir Neues wagen. Entlang der ViaRhôna hatten wir immer wieder Wegweiser gesehen, die zu Abstechern in die Seitentäler der Rhône einluden – kurze Tagesausflüge, aber auch mehrtägige Touren. Auf einer dieser „Voies Vertes“, der grünen Routen, wollen wir heute einmal „fremdgehen“. Doch zunächst strampeln wir an einer geologischen Besonderheit entlang: dem Défilé de Donzère. Entstanden ist es im Tertiär, als sich die Rhône ein schmales Flussbett in den Kalk gegraben hat. Eiszeiten und Erosion schufen Terrassen, Plateaus und zerfurchten die Felsen – wunderschön, wenn die Sonne sie zum Leuchten bringt!

Hinter Combette heißt es: tschüs, ViaRhôna – jetzt geht es in die Weinberge! Puuh, die Hänge sind selbst mit E-Bike anstrengend und lassen die Batterie-Power dahin schmelzen. Doch uns lockt ein ganz besonderes Erlebnis auf einem Weingut: Raphaël Pommier vom Weingut Notre-Dame-de-Cousignac hat uns eingeladen, bei der Lese mit anzupacken.

Frankreich - ViaRhone Notre-Dame-de-Cousignac Weinlese

Notre-Dame-de-Cousignac: Weinlese

Morgens um drei Uhr hatte die „Vendange“ mit der Maschinen-Ernte begonnen. Jetzt jedoch ist Handarbeit gefragt: Die Reben für die besten Tropfen von Notre-Dame-de-Cousignac werden alle manuell gelesen. Und nur die besten Trauben landen im Plastikeimer, der dann auf dem Treckeranhänger entleert wird.Bei der Ernte verlässt sich Raphaël Pommier auf erfahrene Pflücker aus seinem Dorf, die schon seit Jahren, einige sogar seit Jahrzehnten, bei ihm mit anpacken.

Frankreich - ViaRhone - Bourg Saint-Andéol

Bourg Saint-Andéol

Nachdem der Syrah geerntet und gekostet wurde, geht das Radeln fast von selbst. Und fast nur bergab, hin nach Bourg Saint-Andéol (12), wo im Sommer 2016 die Tour de France zur 13. Etappe startete. Trotz der Bombardements der Amerikaner vom 15. August 1944 ist Bourg Saint-Andéol noch immer die Stadt, die im Département Ardèche die meisten geschützten Monumente besitzt– schöne Stadtpalais des 16. – 18. Jahrhunderts das Hotêl de Nicolai mit seinem Turm aus dem Jahre 1450, das Hôtel de Balzagette du Charnève, das Hôtel de Digoine, das Hôtel Doyze von 1733 und das Hôtel de Gabriac mit seinem Alkovenzimmer. Vorbei an der romanischen Église Saint-Andéol erreichen wir den Bischofspalast, der von der von Claude Tournon 1540 oberhalb der Rhône auf dem Rocher Saint-Michel erbaut wurde. Mehr als 40 Bischöfe residierten hier im Laufe der Jahrhunderte in seinen 103 Zimmern. Doch… diesen Bau mit seinem wunderschönen Rosengarten und der großen Terrasse mit Panoramaausblicken auf den Strom zu erhalten, dafür fehlte ihnen das Geld.

Frankreich - ViaRhone - Bourg Saint-Andéol Parc und Villa Pradelle

Bourg Saint-Andéol Parc und Villa Pradelle

Dass der Palais des Évêques gerettet und Besuchermagneten wurde, verdankt Bourg-Saint-Andéol einem rührigen wie rüstigen Arzt: Jacques Lextreyt (68). Im Jahr 2000 kaufte er das Anwesen. Seitdem setzt er es gemeinsam mit dem von ihm gegründeten Förderverein wieder instand, veranstaltet mittelalterliche Gelage und Feste, führt Besucher durch die Räume, restauriert Möbel und andere Exponate für das Museum und zeigt Ausstellungen.In der Kapelle sind 50 Arbeiten des französischen Illustrators und Malers René Margottan ausgestellt. Sie zeigen religiöse Motive und profane Themen.

Zweite große Attraktion von Bourg Saint-Andéol ist das Bas-Relief du Dieu Mithra aus der Römerzeit. Damals war der Kult des Mithra, ursprünglich ein persischer Gott, besonders unter römischen Männern sehr verbreitet. Ihr findet das Relief, in der Antike Teil einer Tempelanlage, zwischen zwei Gouls de Tourne, zwei Quellen, die einst von den Gerbern des Ortes genutzt wurden.

Auf der Höhe von Pont Saint-Esperit endet bislang noch die ViaRhôna. Weiter im Süden gibt es jedoch weitere ausgebaute Teilstücke, die bis 2020 komplett fertig gestellt werden. Wir sind neugierig und wollen die nächsten Highlights, die künftig die ViaRhôna berühren wird, schon jetzt kennen lernen. Schließlich gibt es ja die Bahn – im TER der SNCF dürfen unsere Räder mitreisen. Und der Schluss-Sprint ans Meer ist auch schon ausgebaut: Allez hop – unsere Reise auf der ViaRhôna geht weiter.

Frankreich - ViaRhone - Blick von der Burg auf Tarascon

Blick von der Burg auf Tarascon

Das nächste Ziel: Avignon! Und dann: Tarascon, gefolgt von Arles, wo unsere letzte Etappe auf der ViaRhôna beginnt. Sie startet offiziell am Pont van Gogh, aber bereits am Rhône-Ufer sind erste Zubringer-Schilder aufgestellt, die vorbei am römisch inspirierten Garten Hortus und dem benachbarten Musée départemental Arles antique zur hölzernen Klappbrücke führen, die Vincent van Gogh zwischen Mitte März und Mitte Mai 1888 in mehreren Versionen gezeichnet und gemalt hat. Ihren Namen – Pont de Langlois – verdankt sie einem Brückenwärter am Canal d’Arles à Bouc, der Langlois hieß. Ursprünglich stand die Klappbrücke zwei Kilometer nördlich. Da jedoch dort das Gelände heute komplett zugebaut ist, versetzte man die Brücke kurzerhand an diesen Platz, der dem Originalstandort jedoch sehr ähnlich sein soll. Was hätte Vincent wohl dazu gesagt? Bei der berühmten Brücke erwartet uns wieder die perfekt ausgebaute ViaRhôna. Unterwegs vertiefen Schilder mit Infos und Hintergrund zur Camargue die Eindrücke der Fahrt. Zum ersten Mal herrscht hier eine richtige Rush Hour auf der Radwanderroute.Ein US-amerikanisches Ehepaar verstaut neben uns Sonnenmilch und Wasserflasche, eine Familie mit kleinen Kindern liefert sich ein Wettrennen. Dann saust eine Männertruppe, durchtrainiert wie durchgestylt auf Straßenrädern an uns vorbei, jedes so teuer wie ein kleiner Gebrauchtwagen.

Frankreich - ViaRhone - Arles - Pont van Gogh

Pont van Gogh

Drei Kilometer südlich vereint das staatliche Naturschutzgebiet Marais du Vigueirat überschwemmte Steppen, flache Sümpfe, weite Wasserflächen und den größten Schilfgürtel der Camargue. Themenwege auf Pfählen führen Besucherzentrum des Mas du Vigueirat hinein in die amphibische Landschaft. Mit dem Feldstecher beobachten wir weiße Camarguepferde, die in der Ferne grasen. Seidenreiher, Stelzenläufer und Säbelschnäbler entdecken wir im feuchten Grün. Mücken schwirren um uns, dann Libellen, fast handtellergroß. Zwei Stunden lang tauchen wir ein in diese unberührte Landschaft, die alle, die mehr Zeit mitbringen, auch bei naturkundlichen Kutschfahrten hautnah entdecken können.

Frankreich - ViaRhone - Camargue - Marais-de-Vigueirat Naturlehrpfad

Naturlehrpfad in dem Naturschutzgebiet Marais-de-Vigueirat

Doch wir wollen heute noch bis ans Mittelmeer. Also zurück nach Mas Thibert, dort über die Brücke, und auf dem hellen Sandstreifen der ViaRhôna weiter nach Süden. Mal begleitet uns ein Kanal, dann hohes Schilf auf dem Weg gen Süden. Gräser, einige mehr als zwei Meter hoch, wiegen sich mit weißen Büscheln im sanften Wind. Dann tauchen die ersten Reisfelder auf. Seit Heinrich VI., und damit seit fast 500 Jahren, wird in der Camargue Reis angebaut.

Frankreich - ViaRhone - Port-Saint-Louis-sur-Rhône

Hafen von Port-Saint-Louis-sur-Rhône

Am frühen Nachmittag rollen wir in Port-Saint-Louis-sur-Rhône (13) ein. Kein Geringerer als Napoléon Bonaparte hatte dessen Gründung angeordnet. Der Hafen wurde 1864, der Canal Saint-Louis 1873 eröffnet. 1880 leben gerade mal 300 Menschen in der neuen Siedlung. 25 Jahre später sind es bereits 2500, heute fast 9.000. Anfang der 1970er-Jahre wurde der Industriehafen nach Fos-sur-Mer verlagert und das Hafenbecken für Freizeitskipper umgebaut. Seitdem hat sich nicht nur die Wirtschaft, sondern auch die Natur erholt. Der Tourismus, der Wassersport und die Zucht von Muscheln und verstärkt auch Austern, sorgen jetzt wieder für Wohlstand an der Waterkant der Camargue.

Ältestes Monument der Hafenstadt ist der runde Tour Saint-Louis (1737), der früher als Leucht- und Wachtturm fungierte, Heute residiert hier im Erdgeschoss das Tourismusbüro: Im ersten Stock könnt ihr die größte ornithologische Sammlung der Camargue bewundern: 165 ausgestopfte Vögel – von Moorhühnern und Knickengen bis zu den verschiedenen Flamingo-Arten. Im zweiten Stock dokumentieren historische Aufnahmen die Arbeit der Viehhirten (Gardians) und erzählen von vergangenen Zeiten. Und dann: die Dachterrasse – ein Rondeel in 15 Meter Meter Höhe mit weiten Ausblicken von der Mündung der Rhône über die Salinen und Salzsümpfe bis zum Sportboothafen und den Muschel- und Austernbänken in der Bucht von Fos.

Frankreich - ViaRhone - Port-Saint-Louis-sur-Rhône - Plage Napoleon

Plage Napoléon

Wir sind auf der Zielgeraden! Nur noch sieben Kilometer trennen uns vom offiziellen Ende der ViaRhôna an der Plage Napoléon. Wir strampeln, nein, fliegen, vorbei an ausgefransten Buchten, in denen Angler in Wathosen auf ihren Fang warten, vorbei an Cabanons genannten Hütten. Und blicken schließlich auf eine Kette von Wohnmobilen, die den freien Blick aufs Meer versperren. Doch dahinter erstrecken sich zehn Kilometer Traumstrand, und auch diese Meter radeln wir, bis der Flutsaum die Reifen berührt. Wir haben es geschafft: ViaRhôna – von Lyon bis zum Mittelmeer. Das nächste Mal holen wir nach, was uns noch fehlt: von Lyon zum Lac Leman. Denn wir machen keine halben Sachen…

 

Reisemagazin schwarzaufweiss

 

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