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Hannover
Niedersächsisches Landesmuseum


Ausstellungen

Ausstellungen

»MenschenWelten«
ab Herbst 2015

In der geplanten Dauerausstellung MenschenWelten wird eine einzigartige Verbindung von Archäologie und Völkerkunde geschaffen. Wie im Zeitraffer wird ein Bogen geschlagen von der Evolution bis zu den außereuropäischen Kulturen der Neuzeit. Die Frage nach der biologischen Herkunft des Menschen ist nach wie vor eines der letzten Rätsel unserer Zeit. Wir möchten die Besucherinnen und Besucher auf eine Reise durch die Entwicklungsgeschichte des Menschen mitnehmen und sie mit Ihrer »Ahnenreihe« bekannt machen. Neue wissenschaftliche Rekonstruktionen machen dies möglich. Die ersten Menschen in Niedersachsen waren Migranten! Wie sie aus fernen Gegenden einwanderten, wie Klimaschwankungen die Erde und die kulturelle Entwicklung der Menschen beeinflussten, wie technische Innovationen Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur veränderten, erfährt man zukünftig in den MenschenWelten. Mit nur wenigen Schritten begibt sich der Besucher auf eine Zeitreise von der Steinzeit bis ins Mittelalter. Wie sah Europa aus, als Columbus und andere Entdecker in ferne Länder aufbrachen? Die Welt um 1500 erlebt man in einem Perspektivwechsel von der Alten in die Neue Welt. Hier begegnet man Portraits des spanischen Kaisers Karl II. neben dem Inka-Fürsten Don Luys aus Peru, der Weltumsegler James Cook neben Epeli Hau'ofas, einem Schriftsteller und Ethnologen aus Fiji. Auch aktuelle Probleme, die im Pazifik besonders deutlich spürbar sind, wie etwa der Klimawandel, werden in die Ausstellung einbezogen.

nackt und bloß. lovis corinth und der akt um 1900
bis 11.6.2017

Mit der Ausstellung »Nackt und bloß. Lovis Corinth und der Akt um 1900« beleuchtet erstmals eine Schau Corinths Aktbilder im Kontext seiner Zeit. Dabei werden hochrangige, teils noch nie gezeigte Arbeiten aus der Sammlung des Landesmuseums präsentiert, ergänzt durch ausgewählte Leihgaben. Der Akt – kaum ein anderes Motiv ist so zentral für das Werk Lovis Corinths. Den nackten menschlichen Körper zeigt der Künstler in verschiedensten Varianten: von der Modellstudie im Atelier über den ironischen Blick auf antike Mythen bis hin zu sinnlich-intimen Szenen. In der Gegenüberstellung mit Werken von Zeitgenossen wie Auguste Renoir, Edgar Degas, Max Slevogt oder Paula Modersohn-Becker offenbart sich eine Epoche im Umbruch: zwischen Kunsttradition und Beginn der Moderne, zwischen Prüderie und aufkommender Freikörperkulturbewegung. Anlass zur Darstellung von Nacktheit bot Lovis Corinth vor allem die antike Mythologie. Den klassischen Themen gab der Künstler jedoch einen modernen Anstrich, indem er seine Figuren an der zeitgenössischen Lebensrealität orientierte. Die Götter und Helden der Antike erscheinen so als irdische, alltägliche Gestalten, oft in ironisch überzogenen Darstellungen.

Niedersächsiches Landesmuseum Hannover
Willy-Brandt-Allee 5
30169 Hannover
Telefonzentrale Tel. (05 11) 98 07 - 6 86
Öffnungszeiten
Di, Mi., Fr..-So. 10 -17 Uhr, Do. 10 - 19 Uhr

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