Volle Fahrt voraus auf der Elbe

Hamburg hat ein großes maritimes Erbe. Dieses zu erhalten und öffentlich zugänglich zu machen, ist das Ziel der Stiftung Hamburg Maritim und des Hafenmuseums Hamburg. Einmal im Jahr kann man den Anblick zahlreicher ehemaliger Arbeitsschiffe bei einer historischen Parade auf der Elbe erleben.

Hamburg - Parade historischer ehemaliger Arbeitsschiffe

Text: Dagmar Krappe
Fotos: Dagmar Krappe und Axel Baumann

„Das Meer erglänzte hinten und vörn und links und rechts und daneben. Wir saßen von Wogen umbraust auf Schaarhörn und knobelten um das Leben“, rezitiert Steuermann Rainer Stück einen Auszug aus einem Gedicht von Joachim Ringelnatz. Gleich zu Beginn des Ersten Weltkriegs hatte sich Hans Bötticher, so sein richtiger Name, bevor er sich als Komik-Lyriker ein Pseudonym zulegte, freiwillig zur Marine gemeldet. Er war in verschiedenen norddeutschen Küstenorten stationiert. In Cuxhaven wurde er 1917 auf der „Schaarhörn“ zum Leutnant befördert.

Hamburg - Dampfschiff Schaarhörn von 1908 vor den Landungsbrücken

Dampfschiff Schaarhörn von 1908 vor den Landungsbrücken

Tosende Wellen umspülen das Dampfschiff fast 100 Jahre später nicht, als es vom Anleger Norderelbstraße (direkt neben den beiden Musicaltheatern „König der Löwen“ und „Das Wunder von Bern“) zu einer Tour elbabwärts bis ins schleswig-holsteinische Wedel aufbricht. Stattdessen glänzen im Hamburger Hafen gleich drei Kreuzfahrtliner im Sonnenlicht, die „Europa“, die „AIDAsol“ und „Mein Schiff 1“, die an den Terminals in der HafenCity und in Altona angelegt haben. Kapitän Peter Hartmann gibt das Signal zum Ablegen. Die Dampfpfeife ertönt. Hartmann kennt das kohlebefeuerte Zwei-Schraubenstahlschiff schon aus seiner Kindheit: „Mein Vater war Hafenmeister in Brunsbüttel, wo die „Schaarhörn“ häufig festmachte.“ Später befuhr er die Weltmeere auf Stückgutfrachtern und zuletzt auf Containerschiffen. Seit 1998 ist er einer von zirka 200 Mitgliedern des Vereins "Freunde des Dampfschiffs Schaarhörn“. Zusammen mit Steuermann Rainer Stück und Rudergänger Christian Krüger manövriert er den „weißen Schwan der Niederelbe“ mit den filigranen goldenen Verzierungen am Bug und dem markanten gelben Schornstein an den Kreuzfahrtgiganten vorbei.

Hamburg - Dampfschiff Schaarhörn - Heizer Karl-Heinz Linke

Heizer Karl-Heinz Linke

Rund 20 Ehrenamtliche sind pro Fahrt an Bord, denn ohne Maschinisten und Heizer könnten die drei Männer im Ruderhaus nicht viel bewegen. Im Kesselraum schippen Horst Wiesenberg und Karl-Heinz Linke eine halbe Tonne Kohlen pro Stunde. „Je 20 Tonnen polnische Gasflammkohle lagern an jeder Seite des Dampfers im Bunker. Sie muss zeitgleich verbraucht werden, damit das Schiff keine Schieflage bekommt“, erklärt Horst Wiesenberg, wischt sich den Schweiß von der Stirn und legt noch ein paar Schaufeln nach: „Es gibt einen Kessel mit drei Feuern. 30 Stunden vor einer Fahrt müssen wir diese entfachen. Im Gegensatz zu einer Dampflokomotive entweicht der Wasserdampf beim Verbrennungsvorgang nicht aus dem Schornstein, sondern verbleibt im Kreislauf.“ Im Maschinenraum nebenan wird er über einen Kondensator abgekühlt, über einen Schieber von Ölresten gesäubert und als Wasser wieder dem Tank zugeführt. „Auf Meeren gab es keine Wasserkräne wie bei der Eisenbahn, an denen nachgetankt werden konnte“, meint Wiesenberg: „Deshalb musste man sich anderer Technik bedienen, die heutzutage wie ein Kunstwerk wirkt.“ Die Kesselanlage stammt noch original von 1908, dem Baujahr der „Schaarhörn“. Von der Brücke erhalten die Maschinisten und Heizer ihre Anweisungen per Sprachrohrleitung. Wenn sie diese nicht umsetzen, bewegt sich gar nichts. Sie sind die treibenden Kräfte an Bord. Der Schiffsführer am Ruder hat keinen direkten Zugriff auf den Antrieb.

Hamburg - Dampfschiff Schaaarhörn - Jugendstil-Salon auf der Schaarhörn

Jugendstil-Salon auf der Schaarhörn

„In ihren 109 Lebensjahren hat die „Schaarhörn“ nicht nur die Elbe kennengelernt“, erzählt Kapitän Hartmann während Hamburgs Wahrzeichen, der „Michel“ (die Sankt Michaelis Kirche) hinter Glaspalästen entschwindet: „Das Amt für Strom- und Hafenbau beantragte bei der Hamburger Bürgerschaft Mittel für die Konstruktion eines Peildampfers. Doch das Ganze war ein Täuschungsmanöver. Herauskam ein luxuriöses Schiff mit modernster technischer Ausstattung.“ Mit ihm wollten die Senatoren Kaiser Wilhelm II. bei seinen Hamburg-Besuchen durch den Hafen schippern. Doch dazu soll es nie gekommen sein. Also wurde der schmucke Staatsdampfer letztendlich doch von Cuxhaven aus zur Seevermessung im Elbmündungsbereich und während des Ersten Weltkriegs als Minensucher eingesetzt. Nach seiner Ausmusterung 1971 fand das Schiff in Schottland eine neue Heimat, wo es nach mehreren Eigentümerwechseln allmählich verrottete. „Eine Organisation Altonaer Kaufleute erwarb es schließlich. Per Frachter kam es in die Hansestadt zurück. Fünf Jahre dauerte die Restaurierung auf der Werft von „Jugend in Arbeit“ in Harburg“, berichtet Hartmann. Seit über 20 Jahren dampft die Schaarhörn wieder die Elbe rauf und runter oder auch mal durch den Nord-Ostsee-Kanal und auf der Ostsee. Platz für maximal 85 Gäste gibt es im in dunkler Eiche ausgestatteten Jugendstil-, im Bar-Salon und auf den Aussichtsdecks.

"Schaarhörn" im Video: www.youtube.com/watch?v=00rk5NgkFpQ

Hamburg - Hafenmuseum - historische Krane am Bremer Kai im Hansahafen

Historische Krane am Bremer Kai im Hansahafen

Um das maritime Erbe Hamburgs zu bewahren, wurde 2001 auf Initiative der Handelskammer die Stiftung Hamburg Maritim gegründet. Hafenanlagen, Kaischuppen, Kräne, Arbeitsgeräte, eine Hafenbahn, Schiffe wie Ewer, Kutter, Schuten, Barkassen, Schlepper, Dampf- und Segelboote sind die Zeitzeugen einer vergangenen Epoche als im Hafen noch Stückgut umgeschlagen wurde. Diese Schätze zu restaurieren und öffentlich zugänglich zu machen, ist das Ziel der Stiftung, die sich aus Spenden und mittels ehrenamtlichem Engagement trägt. „Ähnlich wie eine Reederei erwerben wir erhaltenswerte Schiffe“, erklärt Michael Müller von der Stiftung Hamburg Maritim: „Für jedes Fahrzeug gründen wir einen eigenen Verein. Dadurch entsteht eine enge Bindung zum jeweiligen Objekt. Die Ehrenamtlichen sind für die Erhaltung und den Fahrbetrieb verantwortlich.“ Über 1.100 Menschen engagieren sich unter dem Dach der Stiftung. Der laufende Betrieb der Schiffe wird durch Mit- und Charterfahrten finanziert. Viele ältere Vereinsmitglieder fuhren einst zur See und können ihr Wissen an jüngere weitergeben. Doch außer für den Kapitän sind nautische Kenntnisse keine Voraussetzung, um Mitglied zu werden. Vieles ist an Bord erlernbar.

Hamburg - historische Schiffe - Der hölzerne Hochseesegelkutter „H.F. 231 Landrath Küster“ von 1889

Hochseesegelkutter „H.F. 231 Landrath Küster“ von 1889

Angefangen hat alles mit dem Staatsdampfer „Schaarhörn“. Zwölf weitere Schiffe folgten. „Alle müssen einen Bezug zu Hamburg haben, dort gebaut sein, den Hafen angelaufen haben oder für die Hansestadt unterwegs gewesen sein“, berichtet Michael Müller: „Wir wollen eine Bandbreite an historischen und überwiegend Arbeitsschiffen zeigen.“ Der Gaffellotsenschoner „No. 5 Elbe“ lief 1883 in Steinwerder vom Stapel. 30 Jahre lang versorgte er einlaufende Pötte in der Elbmündung mit Lotsen. Später wurde der Segler in den USA privat genutzt und umrundete 1937 sogar Kap Horn. Seit seiner Sanierung kann man auf der Elbe das Segeln wieder nach alter Tradition erleben. Der hölzerne Hochseesegelkutter „H.F. 231 Landrath Küster“ von 1889 war auf Nordsee und Elbe unterwegs. Mittels eines wasserdurchspülten Kastens im Schiff transportierten die Finkenwerder Fischer ihren Fang lebend bis zum Hamburger Fischmarkt. Früher war die Besatzung drei bis vier Mann stark, jetzt haben 25 Personen an Bord Platz. Der 112 Jahre alte Besan-Ewer „Johanna“ war für den Warenverkehr zwischen Hamburg und den niederelbischen Marschen eingesetzt. Bis zu 16 Gäste können auf dem historischen Frachtsegler der Besatzung zur Hand gehen.

Hamburg - historische Schiffe - Besan-Ewer JOHANNA von 1903

Der 112 Jahre alte Besan-Ewer „Johanna“

Der Stückgutfrachter „MS Bleichen“ wurde 1958 auf der Nobiskrug-Werft in Rendsburg für die Hamburger Reederei H.M. Gehrckens gebaut. Alle Schiffe dieser Firma tragen die Namen althamburgischer Straßen. Die „Bleichen“ brachte Stückgut nach Schweden und Finnland und kam mit Zeitungspapier in Rollen – überwiegend für den Axel-Springer-Verlag – und Schnittholz zurück. Manchmal setzte der Reeder sie auch in Westafrika ein, um Tropenholz, Kakaobohnen oder Erdnüsse in die Hansestadt zu holen. Aber schon nach zwölf Jahren war das Schiff zu unrentabel und wurde an einen türkischen Investor verkauft. Als „Old Lady“ transportierte es zuletzt Schrott im Schwarzen und Mittelmeer. Auch die 12-Meter-Rennyacht „Heti“ ist seit 2005 wieder in Fahrt. Denn wo an Werktagen Arbeitsschiffe auf der Elbe unterwegs waren, kreuzten auch vor 100 Jahren an den Wochenenden schon Yachten. Bis zum Ersten Weltkrieg nahm „Heti“ erfolgreich an Regatten der Kieler oder Travemünder Woche teil. Später segelte sie jahrelang unter dem Namen „Traum“ auf dem Berliner Wannsee und zuletzt im Mittelmeer. Seit zehn Jahren ist sie wieder ein Regatta-Star.

Hamburg - Hafenmuseum - Bremer Kai Stückgutfrachter MS-BLEICHEN von 1958

Stückgutfrachter „MS Bleichen“

„Ohne die Werft „Jugend in Arbeit“ wäre es aus finanzieller Sicht nicht möglich, die Schiffe zu restaurieren“, so Michael Müller. Die heutige gemeinnützige GmbH in Harburg wurde bereits Anfang der 1980er Jahre als Verein gegründet. „Zu einer Zeit als die Jugendarbeitslosigkeit besonders hoch war“, weiß Bootsbaumeister Gorch von Blomberg: „Das erste Schiff, das wir für die Stiftung Hamburg Maritim fünf Jahre lang überholt haben, war die „Schaarhörn“. Die jungen Leute, die hier tätig sind, sind Auszubildende und Umschüler aus ganz Deutschland. Es sind meist Jugendliche mit schlechtem oder gar keinem Schulabschluss, die aber handwerklich begabt sind“, sagt von Blomberg: „Wir bieten die Berufssparten Bootsbauer, Tischler und Konstruktionsmechaniker an.“ Die Jugendlichen reparieren Schiffe aus Holz, Stahl und Glasfaser verstärktem Kunststoff, erlernen aber auch den Neubau kleiner Boote wie Kanus. „Sie bekommen sinnvolle Aufgaben, denn sie werkeln nicht an Gegenständen, die hinterher niemand braucht, sondern sanieren Schiffe, die fahrtüchtig gemacht werden sollen“, so der Bootsbaumeister: „Unsere Auftraggeber sind überwiegend Privatpersonen, der Museumshafen Oevelgönne am Anleger Neumühlen, der ebenfalls zahlreiche historische Schiffe unterhält, und die Stiftung Hamburg Maritim.“

Hamburg - Werft Jugend in Arbeit - Bootsbaumeister Gorch von Blomberg

Bootsbaumeister Gorch von Blomberg auf der Werft „Jugend in Arbeit“

Wenn die instand gesetzten Fahrzeuge nicht auf der Elbe unterwegs sind, liegen sie meist im Sandtorhafen in der innovativen HafenCity. Bis zu 25 Traditionsschiffe können hier festmachen. Es ist Hamburgs ältestes künstlich angelegtes Hafenbecken. Ab 1866 konnten hier Frachter direkt am Kai mittels dampfbetriebenen Kränen abgefertigt werden. Sie mussten ihre Ladung nicht im Elbstrom auf Ewer und Schuten löschen. Dieser wieder hergerichtete Liegeplatz mit Blick auf die Elbphilharmonie wird von der Stiftung Hamburg Maritim unterhalten. Den Betrieb organisieren ehrenamtliche Hafenmeister. Die historischen Schiffe können besichtigt oder auch für Feiern gemietet werden.

Das berühmteste Zeugnis des Hambuger Hafens ist die 1888 eröffnete Speicherstadt mit ihrem denkmalgeschützten Backstein-Lagerhauskomplex. 20 Jahre später entstanden die 50er Schuppen auf der gegenüberliegenden Elbseite. Die auf dem Kleinen Grasbrook gebaute Umschlagsanlage war die größte und progressivste ihrer Zeit und bis zur fortschreitenden Containerisierung in den 1970er Jahren in Betrieb. Wenn heute ein Containerriese im Hamburger Hafen anlegt, wird seine Ladung innerhalb weniger Stunden von mächtigen Containerbrücken und vollautomatischen Transportvehikeln gelöscht. Menschen sind dabei kaum noch zu sehen. Alles ist computergesteuert. Aus dem Hafenarbeiter wurde die „Fachkraft für Hafenlogistik“. Die Stiftung Hamburg Maritim rettete einige Gebäude vor dem Abbruch und verpachtet sie als Büros und Magazine an Firmen, für Großveranstaltungen und ans Hafenmuseum Hamburg. Ein Duft von Gewürzen liegt immer noch in der Luft, denn sie werden hier nach wie vor gelagert.

Hamburg - historische Schiffe - Schutendampfsauer SAUGER IV und Schwimmdampfkran SAATSEE

Schwimmdampfkran „Saatsee“ und Schutendampfsauer „Sauger IV“

Im Hansahafen vor dem Schuppen 50 A, in den das Hafenmuseum einzog, dümpeln um die 100 Jahre alte Arbeitsgeräte im Wasser: mehrere Schuten, Schwimmdampfkran „Saatsee“ und Schutendampfsauer „Sauger IV“. Entlang des Bremer Kais rangiert die historische Hafenbahn. Lastenkräne recken sich in den Himmel. Das Hafenmuseum ist eine Außenstelle des Museums der Arbeit im Stadtteil Barmbek, das zur Stiftung Historische Museen Hamburg gehört. „In den kommenden Jahren soll ein richtiges Erlebnismuseum entstehen. Wir möchten den Rost stoppen, aber die Gebrauchsspuren, die Patina, erhalten“, erläutert Leiterin Ursula Richenberger: „Wir wollen den Hamburger Hafen von 1860 bis in die Gegenwart demonstrieren, den Wandel von der Stückgutzeit zum Containerhafen.“ Ehemalige Hafenarbeiter, die Hafensenioren, führen kostenlos durchs Schaudepot.

Wilhelm Wendtorff ist einer von ihnen. Mit 14 Jahren verließ er die Schule heuerte als Bootsmann an und musste als Moses die Crew bekochen. „Ich hatte keine Ahnung“, erzählt er: „Das Resultat war oft verheerend.“ Ab 1963 war der Hamburger Hafen über 30 Jahre lang sein Arbeitsplatz. „Im Schuppen 50, in dem ich seit Jahren Führungen mache, habe ich damals angefangen. Dort habe ich Kaffeesäcke und Kisten transportiert. Das war eine schwere Arbeit, doch man erlernte auch spezielle Techniken, um den Rücken zu schonen.“ Wilhelm Wendtorff durchlief verschiedene berufliche Stationen und wurde schließlich Ausbilder für junge Hafenarbeiter, bis diese immer weniger gebraucht wurden. „Der Hafen war und ist mein Leben“, sagt er, und seine Augen leuchten: „Für mich gibt es in der ganzen Stadt keinen Ort, an dem ich mich heimischer fühle.“

Hamburg - Hafenmuseum - Hafensenior Wilhelm Wendtorff bei einer Führung

Hafensenior Wilhelm Wendtorff bei einer Führung

Damit Hamburger und Hamburg-Besucher alle historischen Schiffe zusammen in Fahrt erleben können, findet seit 2012 einmal im Jahr (meist im September) zusammen mit dem Museumshafen Oevelgönne eine große Parade von rund 50 Traditionsschiffen statt. Dann tröten und schaukeln das Dampfschiff „Schaarhörn“, der Hochseekutter „Landrath Küster“, der Besan-Ewer „Johanna“, das Feuerschiff „Elbe 3“ und der Dampfeisbrecher „Elbe“ mit vielen weiteren alten Schiffen vor dem „Michel“ um die Wette. Ein wahrhaft historischer Augenblick.

Hamburg - Parade historischer Schiffe - Dampfeisbrecher ELBE von 1911

Dampfeisbrecher „Elbe“ von 1911

 

Reisemagazin schwarzaufweiss

 

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