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Ausstellungsorte in Frankfurt und Region: Schirn Kunsthalle / Städel / Jüdisches Museum / MMK / Liebieghaus / Senckenberg Naturkundemuseum

Frankfurt
Senckenberg Naturkundemuseum

Impressionen der Sammlung

Die Sammlung

Träger des Hauses ist die Senckenbergische Naturforschende Gesellschaft, zu der auch das Forschungsinstitut Senckenberg gehört. Das Museum hat es sich zur Aufgabe gemacht, wissenschaftliche Forschungsergebnisse aus Biologie und Geologie einer breiten Öffentlichkeit näher zu bringen.

Nur dem Namen nach geht das 1907 eingeweihte Museum auf den Arzt, Mäzen und Naturforscher Dr. Johann Christian Senckenberg (1707-1772) zurück. Sein Wunsch nach einer naturwissenschaftlichen Bildungsstätte wurde 1817 auf Initiative Johann Wolfgang von Goethes und anderer Bürger aufgegriffen: Sie gründeten die Senckenbergische Naturforschende Gesellschaft.

Die Sammlung

Ausgehend von der Forschungstätigkeit des Hauses werden Themen wie Artenschutz und Urlaubssouvenirs, Entwicklung der Pflanzenwelt, Evolution des Menschen, die Grube Messel, Riesen und Zwerge im Tier- und Pflanzenreich und Wale vorgestellt. Bereits im Lichthof empfangen den Besucher einige Dinosaurier. Und beim weiteren Rundgang lässt sich „Lucy“, der bisher älteste und vollständigste Skelettfund, „in die Augen schauen“. Besondere Kostbarkeiten sind ein so genannter Schnabeldrachen, der mumifiziert erhalten blieb, und die Dinosauriereier aus der Mongolei.

Ausstellungen
Spinnen
bis 8. Januar 2017


Dass sie hochinteressante und außerdem ästhetische Tiere sind, zeigt die neue Sonderausstellung von Senckenberg gleich auf drei verschiedene Arten. Rund 40 verschiedene lebende Spinnentiere erwarten die Besucherinnen und Besucher. Sicher verwahrt in Glasterrarien lassen sie sich aus nächster Nähe bestaunen, darunter die größte Spinne der Welt und die giftige schwarze Witwe. Immer donnerstags um 15 Uhr kann bei der Fütterung der spannenden Tiere zugesehen werden. Mit seiner Kamera macht der Fotograf Nicky Bay Jagd auf die Spinnenwelt Südostasiens. Auf seinen Makroaufnahmen lassen sich eindrucksvolle Details wie Augen und Kieferklauen erkennen, die mit dem bloßen Auge kaum zu sehen sind. Der international bekannte Künstler Tomás Saraceno wiederum bringt eine ganz andere, außergewöhnliche Sichtweise ins Spiel, indem er Spinnennetze in Kunstinstallationen verwandelt. In der Dunkelheit bringt er die Bauwerke zum Strahlen und sogar zum Klingen.

Dinopark Frankfurt

Neben einem pflanzenfressenden Brachiosaurus aus Tendaguru (Tansania) erhebt sich ein Supersaurus aus der Zeit des Oberen Jura und ein 130 Mio. Jahre alter Iguanodon, ein Eidechszähner aus Bernissart (Belgien). Und auch die wasserbewohnenden Urechsen sind nicht fern: ein Schlangenhalssaurier und das wertvolle Original einer Pflasterzahnechse (Placodus). Dass nicht allein die Grube Messel ein Fenster zur Urzeit öffnet, zeigen die Fossilien aus dem Holzmadener Ölschiefer.

Aus dem hessischen Tropenwald

Weltberühmt sind die Messeler Urpferdchen. Sie und die Schildkröten, Schlangen, Unpaarhufer, Insektenfresser und Fische, die in der Grube Messel in der Nähe Darmstadts gefunden wurden, gewähren uns einen Einblick in die Zeit vor etwa 49 Mio. Jahren. Sie bevölkerten bei subtropischem Klima den See und das Seeufer von Messel. Und bei manch einem urzeitlichen Wesen kann man sogar noch heute sehen, woraus die letzte Mahlzeit bestand.

Alt-Ägypten in Frankfurt

Mumien würde man wohl in einem Ethnologischen Museum vermuten, doch in Frankfurt befinden sich die konservierten Leichen aus dem Stadtbesitz im Naturmuseum. Fotos, Texte und Darstellungen aus Gräbern, aber auch Totenbuch-Papyri sowie Grabbeigaben aus eigenen Beständen und aus Leihgaben helfen beim Verständnis dieses besonderen Totenkults. Auf dem „Weg der Unsterblichkeit“ begegnen Besucher mumifizierten Katzen, Falken, jungen Krokodilen und Ibissen. Und schließlich erfährt man auch von der Verwendung von Mumien als Heilmittel und den neuesten Untersuchungen an den Frankfurter Mumien. (c) fdp

Forschungsinstitut und Naturmuseum
Senckenberganlage 25
60325 Frankfurt

Telefon: +49 (0)69 / 75 42-0
Öffnungszeiten
Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag 9:00 - 17:00 Mittwoch 9:00 - 20:00 Samstag, Sonntag und Feiertage 9:.00 - 18:00 Uhr

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