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Ausstellungsorte in Bielefeld Kunsthalle Bielefeld

Bielefeld
Kunsthalle

Partners in Design Alfred H. Barr Jr. Philip Johnson
Bauhaus-Pioniere in Amerika
bis 23.7.2017

Unsere Amerikaner
bis 23.07.2017

Ausstellungen

Unsere Amerikaner

Die Kunsthalle Bielefeld wurde am 29. September 1968 mit der amerikanischen Privatsammlung Morton D. May aus St. Louis eröffnet. Es war ein programmatischer Auftakt, der die Internationalität dieses Ausstellungshauses und ihrer Architektur als Auftrag für die kommenden Jahre konstituierte. So hatte Frank Stella seine erste Museumsausstellung in Europa 1976 in Bielefeld, Schlüsselwerke von Ellsworth Kelly oder Agnes Martin wurden in den 1980er Jahren für unsere Sammlung erworben. Richard Serras Skulptur „Axis“ von 1989 außen vor der Kunsthalle ist zum Wahrzeichen geworden; ein wichtiges Werk von Tony Smith, das im selben Jahr entstand wie die Architektur der Kunsthalle, hat der Tony Smith Estate 2012 dieser Kunsthalle geschenkt.

Gewiss hätte sich der eine oder andere Besucher eine textliche Begleitung der Schau gewünscht, die in ihrem Aufbau und der Präsentation doch sehr minimalistisch angelegt ist. Minimalistisch sind auch einige Kunstwerke, die vorgestellt werden. Dabei muss man im Kopf haben, dass die Kunsthalle Werke aus dem eigenen Bestand zeigt, auf die man ansonsten wegen der geringen Ausstellungsfläche bei gleichzeitig stattfindenden opulenten Sonderausstellungen verzichten muss. Von Agnes Martin zeigt man 30 Siebdrucke mit dem Titel „On A Clear Day“. Darunter ist auch ein Druck, der wie ein auseinandergefalteter Scherenschnitt ausschaut. Ohne Titel blieb eine Arbeit mit waagerechten Bändern. Die schmalen sind in Weiß gehalten, die breiten in leichtem Rosa bzw. leichtem Blau und blassem Gelb. Nur wer sehr nahe an das Gemälde herantritt, meint monochromes Weiß zu sehen und zugleich die feinen Bleistiftkonturen für die jeweiligen Balken.

Prismatische und kristalline Formen aus „Musterschnittbögen“ sind das Werk von Tony Smith. Fünf Modelle sind zu sehen. Daneben aber auch die Skulptur „Seed“ aus schwarz bemaltem Stahl mit einer rhombusgleichen Grundfläche, sodass man den Eindruck eines verschobenen Würfels bekommt, von dem aber immer nur drei Flächen zu sehen sind. Ein kleinerer „verzogener“ Würfel ist auch ausgestellt. Dieser „richtet“ sich fast zu einem wirklichen Würfel auf, abhängig allerdings von der Blickachse des Betrachters.

Aus dem Rahmen fällt sprichwörtlich Ellsworth Kellys „Dark Grey Panel“. Keine Kante der Arbeit ist gerade. Die seitlichen Kanten des Rahmens sind leicht gekrümmt oder die obere ansteigend und die untere abfallend, sodass im Blick des Betrachters eine Art von Trapez entsteht. Beinahe wie ein normal gerahmtes Werk erscheint das Paneel nur, wenn man sehr dicht an die Wand herantritt und die Arbeit mit einem Auge fixiert. Nicht die Installation von Kästen, die an Regalkästen erinnern, sondern ein Parallelogramm entstammt dem künstlerischen Schaffen von Donald Judd. Kammartig ist das blaue Gebilde, das als Holzschnitt entstanden ist.

Kunst aus Neonleuchten ist das Markenzeichen von Dan Flavin, der zweimal vier Neonröhren mit grünlichem Licht bündelte und zwischen diese beiden Lichtröhrenbündel eine abgewinkelte rosa Neonröhre platziert hat. Überaus beeindruckend sind die mit Kohle, Kreide und Grafit gefertigten fotorealistischen Zeichnungen von Robert Longo, ob sie nun mit „Trumpet“ - wohl eine Hommage an Louis Armstrong, betrachtet man das Porträt -, „Surgery“, „Skull“ oder „Violin“ betitelt sind.

Nicht etwa verrosteter Stahl ist der Werkstoff der Arbeit „Seminole“ von Richard Serra, sondern Ölkreide auf Papier. Entstanden ist eine aus zwei Teilen bestehende Arbeit, die wie verkohltes, in dünne Scheiben geschnittenes Holz ausschaut. Mit SolLeWitt sieht man in der Schau auch einen bekannten Vertreter der Konzeptkunst. © ferdinand dupuis-panther

 

Partners in Design: Alfred H. Barr Jr. Und Philip Johnson - Bauhaus-Pioniere in Amerika

Die Ausstellung rückt die wirkungsvolle Zusammenarbeit und Freundschaft zwischen Alfred H. Barr Jr. und Philip Johnson ins Zentrum und ihre Rolle als einflussreichste Fürsprecher des Bauhauses in Amerika. These der Ausstellung ist, dass das Bauhaus bei der Konzeption und Gründung des Museum of Modern Art in New York im Jahr 1929 die Grundlage von Alfred Barrs Vision modernen Designs und sein Vorbild war. Dies kommt vor allem dadurch zum Ausdruck, dass es im MoMA von Beginn an eine Abteilung für Architektur und Design gab, die gleichberechtigt neben den schönen Künsten behandelt wurde. Neben Ausstellungen zu moderner Kunst zeigte das MoMA bereits in den ersten Jahren die beiden wegweisenden Ausstellungen „Modern Architecture“ (1932) und „Machine Art“ (1934), die beide enge Bezüge zum Bauhaus zeigen.

Beide einte eine gemeinsame Geschichte und Freundschaft. So waren beide am MoMA beschäftigt, wenn auch in unterschiedlichen Funktionen und zu unterschiedlichen Zeiten, Barr jr. von 1922 bis 1967 und Johnson unter anderem von 1945 bis 1954. Als sie sich 1927 kennenlernten, waren sie 27 bzw. 23 Jahre alt und hatten Studien an der renommierten Harvard University absolviert. Gemeinsam waren sie von der Ästhetik und Philosophie des Bauhauses fasziniert, was sich in ihrer Arbeit für das MoMA niederschlug. Die Verschmelzung von Architektur und bildenden Künsten wie am Dessauer Bauhaus spiegelte sich im Ausstellungsprogramm wider, das beide realisierten. Man denke dabei an Ausstellungen wie „Machine Art“, „Bauhaus 1919-1928“ oder „Useful Objects“. Sie sind teilweise auch in der aktuellen Bielefelder Schau aufgegriffen worden, wenn auch in abgespeckter Form.

All diese Details finden sich in ausführlichen Saaltexten, welche die in Bielefeld partiell erneut inszenierten Ausstellungen begleiten, die Barr jr. und Johnson einst kuratiert hatten. Der Bezug zu Bielefeld ist schon allein dadurch gegeben, dass Johnson die Kunsthalle entwarf und auch bei deren Grundsteinlegung zugegen war, wie ein S/W-Fotodokument belegt.

Präsentationen und Ausstellungen haben den Charakter der amerikanischen Architektur der letzten 40 Jahre wahrscheinlich stärker verändert als irgendein anderer Faktor. A. H. Barr jr.

Maschinenkunst

Wie die Schau „Machine Art“ einst im MoMA präsentiert wurde, zeigt ein S/W-Großfoto. Im Jahr 1934 gerieten Maschinenteile wie Federbeine oder ein Propeller zu Objekten, Kunstobjekten, allein durch die Art der Präsentation. Es wurden aber auch Gebrauchsgegenstände so gezeigt, als wären sie Kunstobjekte von besonderem Wert.

Stelenförmige Glasvitrinen nehmen in der aktuellen Bielefelder Schau die einzelnen Objekte auf, so einen kleinen Außenbordpropeller und ein Pendel-Kugellager aus verchromtem Stahl. Zu sehen ist der von Warren Noble und Emil Hubert Piron 1930 entworfene Herd „Electrochef“ mit einem Backofen, der neben den Kochplatten und nicht unter den Herdplatten Platz fand. Sehr massig wirkt der Toaster, mit dem gleich vier Toastscheiben geröstet werden konnten. „Toastmaster Toaster“ heißt das gute Stück aus dem Jahr 1934. Mit einem Griff aus Bakelit ausgestattet ist der ausgestellte Teekessel, den man aus Aluminium herstellte. Ähnlich wie die heutigen italienischen Espressokaffeekocher ist um 1932 schon der Entwurf der „Wear Ever“-Kaffeekanne ausgefallen. Lurelle Van Arsdale Guild war der Designer dieses Küchenutensils.

Die Schau fand übrigens in einer Wohnung in der West 53rd Street statt. Decken und Wände waren mit Leinen und Aluminiumblechen bedeckt. In Bielefeld begnügt man sich mit Spiegelflächen, die die Ausstellung größer erscheinen lassen, als sie eigentlich ist. 400 Objekte, wie in der ursprünglichen Schau, zeigt man aktuell nicht. Nur der „illusionäre Raum“ vermittelt den Eindruck einer groß angelegten Ausstellung. Während des Rundgangs durch die Ausstellung sind auch die bekannte Wagenfeldsche Kugellampe und das Service Urbino zu sehen, das Trude Petri um 1931 entwarf.

Im Jahr 1900 hatte das Kunstgewerbe einen Stil, der unabhängig von der Architektur jener Zeit war, der auf die Nachahmung natürlicher Formen und Linien beruhte, die sich krümmen, auseinander- und zusammenlaufen. P. Johnson

Auf den Spuren des Bauhauses

Die Beziehung von Barr jr. und Johnson zum Bauhaus wird in der Bielefelder Schau selbstverständlich angesprochen. Zu sehen sind Ausstellungsbroschüren und Publikationen wie Moholy-Nagys Verkaufskatalog für die 14 Bauhausbücher. Das Deckblatt zeigt eine rote 14 und in einem Handsatzblock den Schriftzug Bauhausbücher. Josef Hartwigs Schachspiel ist ausgestellt. Turm und Bauern sind Würfel unterschiedlicher Kantenlänge. Der Läufer ist ein Würfel mit ausgestanztem L und der Springer ein Block mit einem X. Gezeigt wird ein Ausstellungskatalog, an dem Herbert Bayer und Walter Gropius mitgewirkt haben. In Fotografien entdecken wir Breuers Küchenmöbel und Alma Siedhoff-Buschers Wickelkommode. Das Modell des Staatlichen Bauhauses Dessau darf bei all den „Bauhaus-Devotionalien“ nicht fehlen. Bei intensiven Reisen – davon ist S/W-Material laufender Bilder erhalten – besuchten Barr jr und Johnson zwischen 1927 und 1931 Europa, vor allem aber suchten sie Stätten auf, die im Geiste des Bauhauses entworfen wurden, so auch in Brno die Villa Tugendhat. Beide wurden in Moskau ebenso fündig wie in Stockholm sowie Paris. In Stuttgart war es die Weißenhofsiedlung, die die beiden anzog.

Ich habe insbesondere viel über das Bauhaus gelesen, eine fabelhafte Einrichtung mit Malerei, Grafik, Architektur, Kunsthandwerk, Typografie, Theater, Film Fotografie, Industriedesign für die Massenfertigung. P. Johnson

Einblicke in die Wohnkultur von Barr jr. und Johnson

Wir entdecken in dem Kapitel, das sich mit der Wohnkultur von Barr jr. und Johnsonm befasst, eine Kommode aus Holz und Metall, die van de Rohe entworfen hat, zudem eine Tischlampe, die aussieht, als wäre sie aus unseren Tagen, jedoch von Marianne Brandt in den 1930er Jahren konzipiert wurde. Der Freischwinger Brno 192/30 aus Stahlrohr kommt zudem ins zentrale Blickfeld des Betrachters. Sparsam erscheinen die Möbel platziert. Den Esstisch mit Stühlen hatte Donald Deskey entworfen.

Wie die Wohnung Johnsons ausschaute, kann man einer filmischen Rekonstruktion, einem virtuellen Rundgang durch diese Wohnung, entnehmen. Dazu nimmt man auf dem legendären Barcelonasessel Platz, nicht auf dem Original selbstverständlich. Das bekommt man als „Kunstobjekt“ in der Schau auch präsentiert. Dazu hat man in einer Rauminszenierung noch den Teetisch platziert, den van de Rohe mit Lilly Reich zusammen entworfen hat. Übrigens, Johnsons Wohnung, weitgehend mit Entwürfen von van de Rohe eingerichtet, war eine Abfolge monochromer Räume, in der sich auch zwei Barcelonasessel und eine Liege, von Lilly Reich, befanden. Barr hingegen ließ Donald Deskey bei der Inneneinrichtung freie Hand, wenn auch in der Wohnung ein von Johnson entworfener Stuhl zu finden war.

Gestreift wird in der Schau auch die Begegnung mit Bauhauskünstlern wie Kandinsky und Albers, die mit entsprechenden Einzelwerken präsent sind, so mit „Study for Homage to the Square“ (J. Albers) sowie Siebdrucken von Anni Albers. Von ihr sind O-Töne als Saaltext in die Schau integriert worden. Sie handeln von der Begegnung mit Johnson und der Absicht des Ehepaar Albers auf Einladung Johnsons, in die USA zu emigrieren.

Die moderne Technik hat das Stahlrohr entwickelt. Dank seiner Stärken erübrigt sich der Einsatz der schweren Masse, die man für den Holzrahmen benötigt. Die Tatsache, dass Stahl biegsam ist, macht Matratzenfedern überflüssig. Bei wirklich modernen Möbeln gibt es keinen Schein und keine unnötige Komplikation. Der moderne Stil basiert nämlich auf zwei Grundprinzipien: Nützlichkeit und Einfachheit. J. Johnson 1955

Vorgestellt werden in der sehr sehenswerten Schau auch die Ausstellungen „Useful Objects“ und „Exhibition for Modern Living“. So kann man in Bielefeld André Duprés Stapelstuhl ebenso bewundern wie das ESU-Regal aus Schichtholz, von Charles und Ray Eames entworfen. Der Klubsessel von Pierre Jeanneret hat seinen Ort in der Schau ebenso die Tischleuchte aus Kirschholz und Fiberglas von Isamu Noguchi. Aus der Schau im MoMA „Art in Progress“ stammt der von Bruno Mathsson entworfene Arbeitsstuhl.

Fazit: eine sehr sehenswerte Schau und eigentlich eine für ein Kunstmuseum eher ungewöhnliche Präsentation, aber angesichts der Beziehung Johnsons zur Bielefelder Kunsthalle dann doch sehr passend. © ferdinand dupuis-panther

Vorschau

Der böse Expressionismus - Trauma und Tabu
11.11.17 bis 11. 03.18


„Expressionismus war eine Zeiterscheinung, keine Kunstmode“, erinnerte sich Oskar Kokoschka. Die Anfangsjahre des 20. Jahrhunderts waren bekanntlich eine Zeit größter Herausforderungen und existenzieller Verunsicherung, geprägt von Industrialisierung und proletarischem Massenelend, Landflucht, ausufernden Großstädten und Wohnungsnot. Die rückständige, an feudalen und militaristischen Idealen orientierte Gesellschaftsordnung des wilhelminischen Kaiserreiches war mit den rasanten Veränderungen heillos überfordert, der Kollaps kam mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs im Sommer 1914. Der Expressionismus war unter solchen Vorzeichen die Kunstform, mit der sich die Rebellion im Felde der Kultur Bahn brach; nach 1919 gewann er unter den neuen politischen Vorzeichen noch einmal an Vehemenz.

Die jungen KünstlerInnen, DichterInnen, SchauspielerInnen und TänzerInnen, selbst Bürgersöhne und -töchter zumeist, erlebten Bürgerlichkeit als Trauma und probten den Aufstand gegen rigide Normen und verlogene Konventionen. „Antipathie gegen alles, was von weitem nur so aussah wie bürgerliches Empfinden oder Gewohnheiten, und die drei Brückegründer waren gefüllt bis zum Bersten mit Abwehr …“, notierte Ernst Ludwig Kirchner in sein Tagebuch. „Wir wollen die Bürger nicht unterhalten, wir wollen ihnen ihr bequemes, ernst-erhabenes Weltbild tückisch demolieren“, verkündete Herwarth Waldens Sturm-Zeitschrift. Die KünstlerInnen brachen Tabus, nahmen Drogen und beendeten Prüderie und Triebverzicht, um anstelle von Verdrängung und Neurose aus den Kräften des Trieblebens die Kraft für ihre Kunst zu ziehen. Sie lebten, frei nach Nietzsche und ermutigt von Sigmund Freud, die „Umwertung aller Werte“ auf der Suche nach einem selbstbestimmten Dasein in einer Gesellschaft ohne Klassenschranken, zu ihrer Zeit nur eine Utopie. Mit dem längst sprichwörtlichen Pathos überrollten die Expressionisten Spießertum, Biedermänner und Bürokraten auf der Suche nach dem „Neuen Menschen“. Doch trotz Völkerschau-Inspirationen in den Zoos und den Völkerkunde-Museen der Kolonialzeit, trotz Gauguin und Südsee-Reisen war es durchaus nicht der archaische Mensch, den sie suchten: Der ersehnte „Neue Mensch“ der Moderne war der von Zwängen befreite, sein Ich und sein Verlangen auslebende, seine Bedürfnisse artikulierende Mensch in einer Gesellschaft, die den Einzelnen achtete und ihm Lebensperspektiven bot. Einst skandalträchtige Außenseiter, sind die Expressionisten heute gesellschaftsfähig, ihre Bilder Millionen wert; als Zeugnisse pittoresker Bohème, farbenfroher Idyllen und Ansichten einer vermeintlich guten alten Zeit werden sie verharmlost und je nach Möglichkeit als dekorative, verlässliche Geldanlagen gesucht. Die Brisanz der Bilder droht im Wohlgefallen zu verschwinden. Weil die Impulse, die vom Expressionismus ausgingen und die Fragen, die er in schonungsloser Offenheit gestellt hat, bis heute relevant sind, wollen wir an die Virulenz und die Intentionen dieser „Zeiterscheinung“ erinnern: Internationalität, Individualität, gesellschaftliches Miteinander und Toleranz stehen auch ein Jahrhundert später, und gerade heute, immer noch auf der Agenda.

Kunsthalle Bielefeld
Gemeinnützige Betriebsgesellschaft mbH
Artur-Ladebeck-Straße 5, 33602 Bielefeld
Telefon 05 21.3299950-0
http://www.kunsthalle-bielefeld.de

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