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In Kreisen der Klientel begann es zu rumoren und wenn man den Ruf der Victoria Falls als neues Highlight in Afrika nicht ruinieren wollte, bevor er gefestigt war, mußte schnell etwas geschehen. Und es geschah schnell etwas, allerdings zunächst den englischen Arbeitern der Rhodesian Railways, die sich bei ihrer Stationierung eine geräumige, einfache, aber solide Holzbarracke mit Blechdach und großer Veranda und Badehaus gebaut und Gemüsegärtchen und Blumenrabatten drumherum angelegt hatten. Ehe die tapferen Angestellten der Eisenbahngesellschaft wußten, was ihrem Home and Castle geschah, war dieses schon das Objekt der Begierde und sie selber ausquartiert - in die Zelte. Doch damit nicht genug. Statt weiter Schienen zu verlegen, mußten die Arbeiter im folgenden halben Jahr als Maurer, Dachdecker, Schreiner, Klempner fungieren - als Hotelbauer. Und der Trakt, den sie damals aus ihrer Unterkunft errichteten, der 1904 als The Victoria Falls Hotel eröffnet wurde, ist noch heute Bestandteil des Hotels.

Auf den ersten Blick ist es allerdings unmöglich zu sagen, ob es der Teil ist, der an den 1911 fertiggestellten Swimmingpoolbereich heranreicht oder jener, der gegenüber bis fast in die Krone des uralten Baobabbaumes gebaut wurde. Denn bei allen Anbauten, die bis in die sechziger Jahre das Hotel zu den heutigen Ausmaßen vervollständigten, wurde die architektonische Linie des zweistöckigen, weiträumigen und klassisch englischen Landhausbaustils nie verlassen, so daß The Vic Falls (angehobene und sanft gekrauste Nase!) beileibe nicht den Eindruck von Stückwerk hinterläßt. Eher ist der Ausdruck konsequent britischen Ambientes bewundernswert, so auch in der Inneneinrichtung.



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