![]()
Text:
Ulla Ackermann
Fotos:
Fremdenverkehrsfördergesellschaft Wendland Elbufer Drawehn,
schwarzaufweiss und Claudia Antelmann

In Hitzacker versteckt sich selbst die Sparkasse hinter einer Fachwerkfassade und das Ärztehaus, die Disco und der Supermarkt auch. Alle Häuser des 15 000-Einwohner-Städtchens auf einer Insel im Mündungsarm der Jeetzel in die Elbe sind Fachwerkhäuser mit überkragenden Spitzgiebeln, Walmdächern und im mittelalterlichen Look ziegelroter Anstriche, graurosa, hellgelb oder beige.
Das Holz der Balken, Fensterläden und Speichertüren ist oft in leuchtendem Blau gehalten, Wendlandblau heißt die Farbe. Und die Verladebalken unter dem First sehen mit ihren Stricken und Haken so aus, als würden sie tatsächlich noch benutzt. In der Marschtorstraße 8 beziehen während des Frühjahrs und Sommers Störche das Nest auf dem Dach der erste Eindruck trügt nicht: In Hitzacker hat sich schon lange nichts mehr verändert. Wozu auch?
Seite 1 / 2 / 3 / 4 / 5 / zur Startseite