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Die Wohnung der Götter

Die Indios waren lange Zeit die einzigen, die im Tafelberg-Gebiet im Süden Venezuelas zuhause waren. Für sie waren die gewaltigen Tepuis, die unvorstellbare 1,7 Milliarden Jahre alt sind, die Wohnung der Götter.

Auch wenn etliche der Tafelberge inzwischen vom Menschen bestiegen wurden und der höchste der Tafelberge, der 2800 Meter hohe Roraima im Dreiländereck zwischen Venezuela, Guyana und Brasilien, zu einem regelrechten Kult-Ziel für ambitionierte Trekking-Touristen geworden ist, haben die oft wolkenverhangenen Kolosse ihre Faszination und ihre Magie bewahrt.

Venezuela - wolkenverhangene Tafelberge
Wolkenverhangene Tafelberge

Doch Venezuela, das ist weit mehr als nur Canaima oder die Gran Sabana, das Gebiet der Tafelberge. Beeindruckend ist außerdem das Delta des Orinoco-Flusses. Mit 2140 Kilometer Länge ist der Orinoco der bedeutendste Strom des Landes – und der drittgrößte Lateinamerikas. Im Deltagebiet, das eine Größe von rund 35.000 Quadratmetern besitzt, leben etwa 300.000 Menschen. Jenseits der Hauptstadt Tucupita und des kleinen Hafenstädtchens Piacoa wohnen die meisten von ihnen auf Inseln, die nur per Boot erreichbar sind. Eine Schule für die Kinder, eine Mauer, eine Bretterwand oder eine Art Sichtschutz rund um das Haus ist für viele ein Fremdwort. Auch ein Bett gehört in dieser Gegend bereits zu den Luxusprodukten – üblicherweise übernachtet die gesamte Großfamilie in Hängematten.

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