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Reiseinformationen zum Südwesten der USA

Anreise:
Wer auf die Hauptreisezeit angewiesen ist, sollte sich rechtzeitig um einen günstigen Flug bemühen. In der Nebensaison locken viele preiswerte Angebote.
Die Condor beispielsweise fliegt ab Frankfurt nach Denver mit Zwischenstop in Las Vegas.

Einreise:
Für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen reicht ein Reisepaß mit einer Restgültigkeit von sechs Monaten, sowie ein Rückflugticket.

Auskunft:
Für Informationen über Colorado und das Gebiet der Four Corner wendet man sich direkt an das Büro in den USA:
Dolorado – Ski Country USA
7714 South Pontiac Court
Englewood, CO 80112, USA
Internet: www.Skicolorado.org

Wohnmobil mieten:
Bei Wohnmobilen ist Cruse America mit Marktführer in Nordamerika. Buchung in Deutschland über jedes größere Reisebüro.
Die große Flotte wird ständig erneuert und erweitert, so daß die Fahrzeuge nur selten älter als drei Jahre sind.
Unter Schweizer Management vermietet das Unternehmen Moturis seit 15 Jahren Wohnmobile in den USA. Buchung in Deutschland über CA Ferntouristik.
Wohnmobile dürfen nicht am gleichen Tag der Ankunft übernommen werden, d.h. daß nach der Ankunft eine Übernachtung im Hotel erforderlich ist. Der Transfer vom Hotel zur Mietstation ist in der Regel im Preis enthalten.
Der deutsche, österreichische oder schweizerische Führerschein ist für die USA ausreichend. Der internationale wird empfohlen.
Der Fahrer eines Wohnmobils muß mindestens 21 Jahre alt sein.
Als Kaution ist eine Kreditkarte erforderlich oder Traveller-Schecks. Die Campingausstattung kann gegen Aufpreis gemietet werden.
Tip: Bei Preisvergleichen darauf achten, ob im Grundpreis Freimeilen pro Tag enthalten sind.
Wer nicht auf die Hochsaison angewiesen ist, mietet um einiges günstiger.

Nationalparks:
Die großartigen Landschaften der USA sind meist in Nationalparks oder National-Monuments geschützt. Hier gelten besondere Regeln und die Ranger wachen über die Einhaltung. Die Nationalparks kosten Eintritt und das kann bei einer großen Rundreise sehr ins Geld gehen.
Tip: Die »Golden Eagl Card« gilt für alle Nationalparks. Eine Investition, die sich auf der beschriebenen Reise schnell bezahlt macht. Die Karte kann man am Eingang jedes Nationalparks kaufen.
In manchen Nationalparks werden abends Vorträge von den Rangern zu Themen des Parks gehalten.
Im Visitercenter werden nicht nur Souvenirs verkauft, sondern auch Informationen zum Park vermittelt.

Campingplätze:
Campen ist in den USA sehr beliebt. Ketten wie KOA sind über das ganze Land verteilt. Zelten ist mehr den Hikern vorbehalten. Wer in Nordamerika mobil Urlaub macht, ist meist mit einem Wohnmobil, auch RV genannt, unterwegs. Campingplätze die sich darauf eingerichtet haben heißen deshalb RV-Parks. Hier finden sie auf den Stellplätzen Anschlußsysteme für Wasser und Abwasser, d.h. dicke Schläuche, die nach dem »huck-on« Prinzip an das Wohnmobil angesteckt werden. Meist gehört ein Swimmingpool zum Platz und manchmal auch ein Spielplatz. Viele RV-Parks sind allerdings nahe den Straßen gelegen und daher laut.
In fast jedem Nationalpark sind auch Campingplätze vorhanden. Sie sind die preiswertesten Übernachtungsmöglichkeiten.

Tanken:
Als »gas station« wird eine Tankstelle bezeichnet und »gasoline« bzw. kurz »gas« nennt sich das Benzin. »Regular Unleaded« ist bleifreies Normalbenzin, das in der Regel alle Mietwagen, auch Wohnmobile brauchen. Diesel heiß in den USA »Gasoil«. Mit »oil« wird Motorenöl bezeichnet.
Die Benzinpreise schwanken je nach geographischer Lage, den Steuern im jeweiligen Staat etc. Die Preise beziehen sich auf eine Gallone (3,79 Liter). Motorenöl hingegen wird als »quarts« also einer viertel Gallone (etwa ein Liter) verkauft.

Maßeinheiten:
1 foot = 12 inches = 30,5 cm
1 yard = 3 feet = 91,5 cm
1 mile = 1,609 km

1 ounce = 16 drams = 28,35 g
1 pound = 16 ounces = 453,59 g
1 quarter = 12 pounds = 12,70 kg

1 pint = 0,47 l
1 quart = 2 pints = 0,95 l
1 gallon = 8 pints = 3,79 l

1 atü = 14 psi

Literatur:

Wer die Vergangenheit stiehlt: rororro Taschenbuch ISBN: 3499432684 von Tony Hillerman. Zur Vorbereitung, aber auch für Unterwegs eine großartige Lektüre. Spielt genau im Reisegebiet, in Bluff, Chaco Canyon etc.

Märchen der Prärieindianer
, Fischer Taschenbuch 13366. Eine sehr schöne Sammlung alter überlieferter Geschichten der Sioux und Cheyenne Indianer.

Indianermärchen der Pueblo, Hopi und Navajo
, Fischer Taschenbuch 13364. Die Sammlung von Erzählungen sollte bei einer Reise in den Südwesten der USA nicht fehlen. Die kurzen Geschichten geben einen sehr schönen Einblick in die Denkweise der Indianer und erzählen vom Beginn der Neuen Welt, wie die verschiedenen Clans ihre Namen erhielten und von der Auseinandersetzung zwischen Mensch und Natur.

Baxter Reiseführer
: Rail-Europe Verlag, Vertrieb durch GeoCenter.
Viel Hintergrund, praktische Informationen und Telefonnummern von Campingplätzen.

APA-Guides USA-Der Südwesten
. Herausgegeben von Virginia Hopkins. Bietet viel Hintergrund und weckt durch die Farbfotos auf jeder Seite die Entdeckungslust. Vertrieb in der Schweiz durch: Schweizer Buchzentrum, Postfach 522, Ch 4600 Olten.

ADAC Spezial Rocky USA-Südwesten
. Beim Schmökern in diesem Heft möchte man am liebsten gleich seine Koffer packen und losfliegen.

Straßenkarten
sind in den USA günstiger. Wer in Deutschland sein Wohnmobil beispielsweise über CA Ferntouristik mietet, bekommt einen dicken Autoatlas kostenlos.

 

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