Die Gratis-Konzerte
Umsonst zugucken und zuhören kann man bei Gratis-Konzerten im Bryant Park (42nd St./Sixth Ave., hinter der New York Public Library) von Ende Juli bis Ende September, klassischer Musik im IBM Plaza (590 Madison Ave./56th-57th Sts., am Mittwoch, 12.30 Uhr), beim "Out-of-Doors-Festival" im August im Lincoln Center, bei den Vorstellungen "The Met (Anm. Metropolitan Opera) in the Park" im Juni und Juli an verschiedenen Orten und bei denen des New York Philharmonic Orchestra (Juni bis August, verschiedene Orte, meist in Parks), den Darbietungen im Mc Graw Hill Park beim Rockefeller Center (im Sommer Dienstag bis Donnerstag 12.30 Uhr), der "Little Noon Music" (Juli bis August, 12.30 Uhr am Donnerstag, Second Ave./10th St. im East Village), den Rock - und Country Music-Darbietungen im South Street Seaport in Lower Manhattan (meist Donnerstag, 18.30 Uhr, Pier 17 oder Atrium), der klassischen Musik beim Washington Square-Music Festival (Dienstag, 20 Uhr, im Washington Square Park im Greenwich Village) und den Konzerten im World Financial Center (meist Sonntag).

Die Strawberry
Fields im Central Park, nur einen Steinwurf
von der Stelle entfernt, an der John Lennon 1980 erschossen
wurde, sind eine Pilgerstätte nicht nur für Beatles-Fans
Für Gratis-Filmvorstellungen, gesponsert vom Kabelsender HBO, bildet ebenfalls der Bryant Park die Kulisse. Vorstellungen gibt es von Ende Juni bis Ende August jeweils am Montag bei Sonnenuntergang, bei schlechtem Wetter ist der darauf folgende Dienstag der Termin (www.digitalcity.com/newyork/hbobryantparkfilm).
Eine New Yorker Tradition ist das Shakespeare in the Park-Festival im Central Park von Ende Juni bis Anfang August. Das Anstehen für die Freikarten macht den Leuten Spaß und wird am Tag der Vorstellung im Public Theater, 425 Lafayette St. am Astor Place (13-15 Uhr), und im Delacorte Theater im Central Park, Höhe Fifth Ave./E. 79th St. (ab 13 Uhr), erledigt.
Umsonst und draußen sind etliche Umzüge wie die St. Patrick’s Day Parade der Iren (17.3.), der Easter Parade genannte Osterspaziergang auf der Fifth Avenue zwischen 49th und 57th St., die Gay and Lesbian Parade von der Fifth Ave. zum Washington Square, und die deutsch-amerikanische Steuben Day Parade von der Fifth Avenue nach Yorkville (www.germanparadenyc.org).
Ein Publikumsmagnet ist auch Macy’s Thanksgiving Day Parade im November ab Central Park West/W. 77th St. zum Herald Square zum Kaufhaus Macy’s. Schon bei der Aufstellung der Wagen und Figuren in der Nacht auf der Upper West Side herrscht Party-Stimmung.
Freien Zugang hat man auch zum Feuerwerk am Nationalfeiertag 4.Juli am East River.
Wenn Weihnachten ist...
Zur Weihnachtszeit sollte man die Veranstaltungskalender ("Village Voice", "New York Magazine", "New York Times") genauer studieren, denn es gibt etliche Gratis-Veranstaltungen, leider auch von gesanglich nicht sonderlich begabten Schülerchören. In der Zeit kann man auch etliche Lobbys von Hochhäusern gratis besichtigen, die von phantastischen Weihnachts-Dekorationen geschmückt sind. Überhaupt ist der Zutritt zu den unbedingt sehenswerten Lobbys jederzeit erlaubt (z.B. Chrysler Building und das New York Life Insurance Company Building am Madison Square Park, Madison Ave./26th St.)
Für 2 US-Dollar durch Manhattan
Ein etwas anderes
Bild des "Big Apple", mal zum Anbeißen, mal glitzernd,
mal schaudernd, kann bei einer ungewöhnlichen, zugleich aber
begeisternden Stadtrundfahrt erfahren werden. Von der Park Avenue,
Ecke 23rd Street, rollt die Buslinie M 1 für 2 Dollar (der
Fahrer nimmt nur abgezähltes Geld und wechselt nicht, gültig
ist natürlich auch die Metro Card) vom Herzen Manhattans
nach Harlem. Nach einer kurzen Pause an der Endstation (nicht aussteigen,
sonst muss erneut bezahlt werden) startet die Rückfahrt Richtung
Fifth Avenue. Meter für Meter, Straßenzug für Straßenzug,
Block für Block wandelt sich das Bild, vom Ghetto und Armenhaus
bis zur bombastischsten Prachtmeile. Von dort schlängelt sich
der Bus wochentags weiter durch Little Italy, Chinatown und den Financial
District bis hin zum Battery Park an der Südspitz Manhattans
anschließen. Einen kompakteren Einblick in die Vielfalt der
Millionenmetropole - noch dazu für eine Handvoll Dollar - kann
man sich kaum verschaffen. Bild rechts: Einer der pittoresken Punkte in New York, die Brooklyn Bridge
Der beste Tipp: "Big Apple Greeter Program"
Eine exzellente Weise, die Stadt kennen zulernen, bietet das Big Apple Greeter Program der Stadt New York. Ehrenamtliche Guides führen Interessierte gratis zwei bis vier Stunden - den Stadtteil bzw. die Gegend kann man sich ebenso aussuchen wie die Sprache. Schriftliche Anmeldung etwa vier Wochen vor dem gewünschten Termin oder vor Ort mindestens drei Werktage vorher: Big Apple Greeter Program, Manhattan Borough President's Office, 1 Centre St., New York, NY 10007, Tel. 212-669-8159, Fax 669-3685, E-Mail bigapple@tiac.net.
Und weil Sie gerade im Netz sind: Gratis surfen kann man zumindest für eine bestimmte Zeit im Times Square Visitors Center am Times Square.
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