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Die Weiterfahrt durch kleine Dörfer und Städte zieht sich, auch Francis wird einsilbiger. Dann endlich, gegen Abend erreichen wir den Queen Elizabeth Park. Unser Guide erzählt uns, dass der Park zu den drei ältesten Nationalparks Ugandas gehört. Er wurde 1954, nach dem Besuch der Königin Elizabeth von England, ihr zu Ehren nach ihrem Namen benannt. Auf einer Fläche von 2000 Quadratkilometern findet sich Grassavanne, offenes Buschland, Galeriewälder, Tieflandregenwald, Feuchtgebiete, Flüsse und Seen. Der Park liegt auf der westlichen Seite des Great Rift Valley und grenzt an die Seen Lake Edward und Lake George. Beide Seen verbindet der Kazinga Channel. Wir sind an einer der größten Sehenswürdigkeiten Ugandas angelangt. Hier liegt auch unsere Unterkunft, die komfortable Jacana Lodge. Von der Rezeption bringt man uns zu unserem Chalet. Wir staunen nicht schlecht: alles aus Holz und urgemütlich eingerichtet. Es fehlt an nichts, sogar ein Schirm steht in einem aus Holz gearbeiteten Ständer. Es scheint jetzt zum Ende der Regenzeit im Mai doch noch mehr zu regnen, als wir gedacht haben. Die heiße Dusche tut nach der langen Fahrt gut und dann geht es sofort zum Abendessen. Francis und der Lodge Manager erwarten uns bereits. Die beiden schwärmen im Wechsel von ihrem Land und der Gegend, in der wir nun angekommen sind.

Im Queen Elizabeth Park

Am nächsten Morgen werden wir mit einem zaghaften Klopfen an der Tür und Rufen "hello, morning tee is coming, hello, good morning please", geweckt. Allerdings eine halbe Stunde zu spät, da der Mitarbeiter der Lodge, der uns wecken sollte, verschlafen hat ...
Doch sind wir ja in Afrika und da ist das mit der Zeitgenauigkeit nicht immer ganz so penibel zu sehen. Also genießen wir unser Frühstück dennoch ausgiebig. Danach fährt Francis uns zum "Fig-Tree Camp", Ausgangspunkt für das Schimpansen-Trekking, etwa 17 km von der Lodge entfernt. Auf der Fahrt begegnen uns die ersten, zierlichen Uganda-Kobs. Die Böcke sind das Wahrzeichen der National Parks Ugandas. Doch auch ihre großen Verwandten, die Wasserböcke, tummeln sich in Sichtweite.

Uganda / Uganda-Kobs
Uganda-Kobs

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