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Türkei

An der Nahtstelle zweier Kontinente gelegen, hat die Türkei im Verlauf ihrer vieltausendjährigen Geschichte Einflüsse des Orients und des abendländischen Europas aufgenommen, die dem Land und seinen Menschen ihr unverwechselbares Gesicht gaben. Die eindrucksvollen Spuren seiner Vergangenheit sind unschätzbare Beiträge zum Kulturerbe der Menschheit.

TürkeiTürkei

Unser Kurzportrait über die Türkei vermittelt einen kurzen Überblick über Land und Leute und informiert mit Zahlen, Fakten und Internet-Adressen. Der Reiseführer Istanbul und nachfolgende Reportagen entführen Sie dagegen in interessante Orte und Landschaften des Landes.

 

Ankara

AnkaraLange, zu lange  stand Ankara im Schatten von Istanbul. Die Hauptstadt im Herzen Anatoliens galt Jahrzehnte lang als rückständig und langweilig, die Bosporusmetropole als hipp. Diese Vorurteile sind längst überholt. Ankara, seit 90 Jahren Hauptstadt der Türkei, ist heute eine flotte Metropole mit alten Traditionen und modernen Visionen, die mit so mancher Überraschung aufwartet: Wo sonst sitzt eine Moschee auf einem Supermarkt?

 

Istanbul

Türkei - Haghia Sophia in IstanbulReiseführer Istanbul. Kaum eine andere Stadt kann so sehr wie Istanbul das Neben- und Miteinander unterschiedlicher Kulturen aufzeigen – in der Vergangenheit ebenso wie in der Gegenwart. Heute ein kaum noch zu bewältigender Moloch von schätzungsweise 15 Mio. Einwohnern, war die Stadt in der Vergangenheit über lange Zeiträume hinweg ein Zentrum des Weltgeschehens, ein funktionierendes Scharnier zwischen Ost und West. Neben vielen Sehenswürdigkeiten, bietet Ihnen unser Reiseführer Hintergrundinfos, praktische Tipps und nützliche Reiseinformationen.

 

Türkei Landkarte Ankara

 

Alanya und die Türkische Reviera

Türkei - Alanya und die Türkische RevieraDie „alten Steine“ sind zwar sicher nicht jedermanns Sache, doch einige davon sollte man sich auf keinem Fall entgehen lassen. Zu den reizvollsten Zielen dieser Art gehören zweifellos die Ruinenstadt von Side direkt am Mittelmeer und das römische Theater in Aspendos, das einst bis zu 20.000 Menschen fasste und selbst im Alter von rund 3.000 Jahren noch gut erhalten ist. Auch die Ruinenstätte Perge unweit von Antalya ist eine der großen antiken Stätten an der Südküste Anatoliens. Auf dem Weg nach Pamukkale liegt sie nur wenige Kilometer Abseits der Straße. Noch interessanter ist der Abstecher zur Kalksteinhöhle. Hier erlebt man unterirdisch im Kleinen eine Kalkterrassenwelt, die fast Pamukkale in den Schatten stellt, das nur wenige Kilometer weiter auf die Gäste aus aller Welt wartet. In Reiseführern ist diese Höhle bisher nicht zu finden, dabei ist sie deutlich attraktiver als die selbst durchaus lohnende Tropfsteinhöhle in Alanya.

 

Lykien

Türkei - Antalyas HinterlandAntalya - ein Besuch im Hinterland. Abgesehen von seinem dörflichen Charakter und seiner umwerfenden Gebirgslandschaft hat das Hinterland wenig zu bieten. Kultur gibt’s dafür an der Küste, reichlich und einzigartig: auf der riesigen Halbinsel, die sich zwischen den beiden Charterflughäfen Antalya an der Süd- und Dalaman an der Westküste ins Meer vorschiebt, lag das antike Lykien. Hier hatten sie ihr kleines Reich errichtet, das erst von den Römern assimiliert wurde. Zurückgeblieben sind die Reste ihres Totenkults, erstaunliche Grabbauten, die die lykische Küste überziehen.

Für Wanderfreunde ist der Lykien-Wanderweg ein Tipp für diese Region. Unser Autor Michael Hennemann hat sich auf Wanderschaft begeben und berichtet darüber.

In die Lüfte gezogen hat es dagegen Axel Scheibe mit dem Paraglider startete er vom Berg Babadag und hat sich Lykien von oben angesehen.

Türkei - Granatäpfel in KemerHades, der finstere König der Unterwelt, gewann Persephone als Frau, indem er ihr einen Granatapfel schenkte. Aphrodite, Göttin der Liebe und Schönheit, zierte sich mit ihm. Auch Hera, die Göttin der Ehe, nutzte ihn als Attribut. Schon in der Antike galt die rote Frucht als Symbol für Liebe, Ehe und Fruchtbarkeit. Nicht nur die leuchtende Farbe, seine pralle Form und die vielen Samenkerne ließen ihn zum Inbegriff von Fruchtbarkeit werden. Der Granatapfel soll sogar jene biblische Frucht vom Baum der Erkenntnis gewesen sein, weshalb er auch zum Namen „Paradiesapfel“ kam.

Türkei - Feythie an der türkischen ÄgäisDer Weg nach Feythie führt rund um zahlreiche bewaldete Buchten. Immer wieder erhascht man einen Blick auf das türkisblau glitzernde Meer, das zum Baden und Verweilen einlädt. Das Küstendorf ist auf den etwa 2400 Jahre alten Ruinen der lykischen Stadt Telemessos erbaut und bietet geschichtsinteressierten Besuchern eine Vielzahl von Entdeckungen: das kleine gut erhaltene antike Amphitheater fällt schon bei einem ersten Gang durch das Städtchen auf und lässt ahnen, welch tiefen Eindruck die Felsengräber des Bellerophon und des Amyntas hinterlassen werden.

 

An der türkischen Ägäis

Türkei - BodrumBodrum, das antike Halikarnassos, gilt bei Touristen als „Saint-Tropez der Türkei“. Früher stand hier das Mausoleion, eines der sieben Weltwunder der Antike. Heute locken Discos, falsche Levis und bunte Gemüsemärkte. Vom Mausoleion sind leider nur noch einige Fundamente, eingefallene Mauern und umgestürzte Säulen zu besichtigen. Die Johanniter haben nämlich das weltberühmte Monument als Steinbruch für den Aufbau des ihres Kastells benutzt. Die übrig gebliebenen Ausschmückungen, wie zum Beispiel einige Friesplatten, befinden sich im Britischen Museum in London.

Türkei - EphesusDer Besuch im antiken Ephesus, zwischen Bodrum und Izmir gelegenes meistfrequentiertes Ausflugsziel der türkischen Ägäis, bedeutet eine faszinierende Reise in die Vergangenheit. Ephesus gilt als eine der am besten erhaltenen historischen Ausgrabungsstätten der Welt; die Celsus-Bibliothek besitzt Weltruhm und das Theater ist das größte der Türkei. Auf den Spuren des Engländers John T. Wood, der 1869 beim Bau der Eisenbahnlinie von Izmir nach Aydin die Ruinen eher zufällig entdeckte, legt man etwa 20 Kilometer vom beliebten Badeort Kusadasi vor den Toren von Selcuk eine begeisternde Reise in die Vergangenheit zurück.

 

Kappadokien

Kappadokien - GöremeEs muss nicht immer Baden sein. Ein winterliche Reise in die Märchenwelt Kappadokiens. In deutschen Wohnzimmern hält sich noch immer hartnäckig das Vorurteil, Urlaub in der Türkei reduziere sich auf Massentourismus in gleichförmigen Hotelanlagen an den Küsten des Mittemeeres. Nur zu oft wird vergessen, dass das Land östlich des Bosporus so reich an Geschichte ist, wie kaum ein anderes und dass es so manch besuchenswertes Ziel abseits der Strände bereit hält. Und das sogar, wenn der tiefste Winter Deutschland fest im Griff hat. Erst Ende der 80er Jahre drang die Kunde vom märchenhaften Land der Feenkamine und Höhlenstädte in die Urlaubskataloge deutscher Veranstalter. Aber nur ganz, ganz langsam. Kappadokien bewahrt sich bis in unsere Tage seine Exotik und bietet eine Landschaft voller Geschichte, Geschichten und Überraschungen.

Axel Scheibe ist mit dem Ballon aufgestiegen und hat sich die bizarre Landschaft von oben angesehen.

 

Pamukkale - eine Baumwollburg als geologisches Wunder

Türkei - Pamukkale"Pamukkale" - ein Namen, der jedem Türkeifreund auf der Zunge zergehen dürfte. Denn hinter der wohlklingenden Bezeichnung verbirgt sich ein geologisches Wunder der Superlative, dessen wattig-weißes Aussehen bei der Namengebung Pate stand. Die warmen Wasser einer heißen Kalziumkarbonatquelle wandelten den Bergzug circa 19 Kilometer nördlich von der Provinzhauptstadt Denizli im Laufe der Jahrtausende in beeindruckende Sinterterrassen um. Das wohlig temperierte, bis zu 35 Grad Celsius warme Wasser ergießt sich seit Urzeiten von einem Becken in das nächste und schaffte so eine atemberaubende Gesteinsformation, die weltweit ihres Gleichen sucht.

 

Wandern im türkischen Kaçkar-Gebirge

Türkei - Wandern im Kackar-GebirgeSchon am Ortsrand von Ayder, dem Ausgangspunkt unserer Wandertour durch das Kaçkar-Gebirge, tauchen wir ein in einen üppigen Regenwald. Wir wandern durch einen grünen Korridor zwischen Moosen, Farnen und Pilzen, zwischen Rhododendron, Buchen, Fichten und Kiefern. Meterlange Flechten hängen wie die Bärte von tausend türkischen Methusalems von den Ästen herab. Gräser und Blumen wuchern mehr als dass sie wachsen. Die Pflanzen kämpfen um jeden Quadratzentimeter Boden und überziehen selbst den glattesten und steilsten Felsen mit einer grünen Haut. Gebirgsbäche und Wasserfälle rauschen durch diese vor Saft und Kraft strotzende Wildnis, aus Felsspalten sprudelt kristallklares Wasser.

 



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