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Trinidad und Tobago im Überblick

Die beiden ungleichen Schwestern liegen etwas isoliert am südlichen Ende des karibischen Inselbogens in Sichtweite des südamerikanischen Festlands. Und doch muss niemand auf die unverwechselbaren karibischen Zutaten verzichten, auf die grazilen Kokospalmen etwa, die sich in vorbildlicher Manier über makellose Sandstrände neigen, auf den Regenwald und seine exotischen Bewohner, auf das pulsierende Leben von Menschen aller Hautschattierungen. Auch der Duft des Rums gehört dazu wie die scharfe kreolische Küche, der allgegenwärtige Sound von Soca und Calypso und die verblassenden Spuren einer unrühmlichen kolonialen Vergangenheit.

Trinidad und Tobago - Maracas Bay, Trinidad

Maracas Bay, Trinidad
(Foto: © PHB.cz - Fotolia.com)

Die „Trinbagonians“ haben „Come to Life“ zu ihrem Motto erkoren, wobei die Tobagonians es ruhig angehen lassen und bedächtig ihre Schätze verwalten – das fischreiche Korallenriff, die Strände, den dampfenden Regenwald und eine Vielzahl lokaler Traditionen. Ganz anders die Trinidadians, die den sanften Tourismus a là Tobago nicht brauchen, weil ihnen Erdöl und Gas mehr einbringen, die die große Geste lieben, das spektakuläre Event wie den Karneval, der nach ihrer festen Überzeugung drauf und dran ist, Rio den Rang abzulaufen. So geht es hoch her in Port-of-Spain, wo sich alles ballt: Autokolonnen und Kreuzfahrtflotten, Business und Nachtleben, ungezählte Festivitäten einer multiethnischen Gesellschaft und eben die Karnevalsbegeisterung, die schon im Oktober spürbar wird, wenn in den sogenannten Mascamps („mas“ = „masquerade“) mit der Kreation ausgefallener, geradezu aberwitziger Kostüme begonnen wird und der Lärm der Steelbands anschwillt, die auf Fässer und Kanister einhämmern, die man Steelpans nennt und mit dem gleichfalls in Trinidad geborenen Calypso die karibische „joie-de-vivre“ feiern. An einem Februar- oder Märzsonnabend ist es dann so weit. Ein Kinderumzug macht den Anfang. Am folgenden „Dimanche gras“ werden Karnevalskönig und -königin gewählt, „J`ouvert“, der Montag, sieht die „Oldmas-Bands“ durch die Straßen tänzeln und am Dienstag schwingt sich das karnevalistische Straßentheater zu seinem farbenprächtigen, soundgesättigten Höhepunkt auf.

Trinidad und Tobago, Port-of-Spain, Trinidad

Port-of-Spain, Trinidad
(Foto: © lidian neeleman - Fotolia.com)

Ehe man dem vibrierenden Port-of-Spain den Rücken kehrt, sollte man noch einen Blick auf den ganzen Stolz der Stadt werfen, auf Queens Park Savannah, die mehr als einen Quadratkilometer große Rasenfläche („has room for everything“), wo man joggen oder Fußball und Kricket spielen kann, Drachen steigen lässt, sich zum Picknick verabredet. An seinem Westrand liegen die „Magnificent Seven“, prächtige Stadtpaläste aus der Kolonialzeit, darunter das aus unerfindlichen Gründen im deutschen Renaissancestil errichtete Queens Royal College, an dem der indischstämmige  Vidiadhar Surajprasad Naipaul sein literarisches Rüstzeug erwarb, das ihm 2001 den Literaturnobelpreis einbrachte. In seinem Roman „Ein Haus für Mister Biswas“ erzählt er von seiner Kindheit und Jugend in Trinidad. Fort San Andres am Hafen und Fort George in den grünen Hügeln des Hinterlands mit herrlichen Ausblicken auf Stadt und Meer und die gar nicht so fernen Gebirgszüge Venezuelas zeugen von einer kriegerischen Vergangenheit. Kirchen und Kathedralen, die große Freitagsmoschee und die vielen Hindutempel spiegeln die ethnische und religiöse Vielfalt des heutigen Karibikstaats wider.

Am Aschermittwoch sind „Carnival cool-down parties“ angesagt, am besten an der nur 35 Minuten entfernten Maracas Bay oder einer anderen schönen Sandbucht der Nordküste. Abkühlung ist garantiert. Dafür sorgen frische Brisen und flotter Wellengang. Und das Lieblingsessen aller Trinidadians, „bake and shark“ (gebratene Haifischfilets in einer Teigtasche mit viel Gemüse und Saucen) hebt die Laune. Tyrico, Las Cuevas und Blanchisseuse sind weitere Strände und Wochenenddomizile am nördlichen Uferstreifen, wo die starken Strömungen von Atlantik und Karibischem Meer kollidieren. Von ganz besonderem Reiz ist Grande Rivière mit einem kleinen Hotel direkt am Strand, das seinen Gästen ein unvergleichliches Schauspiel bieten kann. Zwischen März und August hieven sich unmittelbar vor der Terrasse die mächtigen Lederschildkröten
aus dem Wasser, schleppen sich den Strand hinauf, verharren erschöpft für einen kurzen Moment, heben dann ein tiefes Loch aus, in das sie ihre Eier ablegen, um nach dieser Prozedur den mühsamen Rückweg zum Wasser anzutreten.

Von der Küste steigt das Gelände steil zur schwer zugänglichen Northern Range an. Das breit hingelagerte Bergland nimmt rund ein Viertel der Fläche Trinidads ein. Dichter  Regenwald bedeckt seine Bergzüge, ein Eldorado für Wanderer und Naturliebhaber, für „Birdwatcher“ im Besonderen. Die auffallende Artenvielfalt der Bergregion erklärt sich aus dem Zusammentreffen karibischer und kontinentalamerikanischer Spezies. So kann man hier den Goldenen Baumfrosch entdecken, aber nur im neblig-feuchtkühlen Gipfelbereich der beiden höchsten Berge der Range (ca. 940 m) und in enger Gemeinschaft mit einem Bromeliengewächs, in dessen Wasser tragende Blätter er seine Eier legt. Gürteltier, Aguti, Opossum, Wildschwein, Ameisenbär durchstöbern das Unterholz und scheuchen den selten gewordenen, endemischen Blaukehlguan auf, der entfernt an einen Truthahn erinnert. Beispiele aus Trinidads Vogelwelt, deren Wurzeln in den südamerikanischen Anden liegen, sind neben Goldschnabel-Musendrossel, Telesilla-Kolibri und Rothalssegler auch der hühnergroße „Oilbird“ (Fettschwalm), der einzige nachtaktive, Früchte verzehrende Vogel der Welt, der wie Fledermäuse mit Echoortung navigiert und in den Aripo Caves zu Hause ist. Alles über die Tierwelt der Range weiß man im 400 m hoch gelegenen Asa Wright Nature Centre and Lodge. Es werden Führungen angeboten und Gasträume zur Verfügung gestellt.

Auch die arg von Siedlungen und Highways bedrängten Caroni-Sümpfe südlich von Port-of-Spain ziehen „Birdwatcher“ magisch an, beherbergt der Mangrovensumpf doch eine große Kolonie von Scharlach-Ibissen, die zu Hunderten oder Tausenden abends als atemberaubende scharlachrote Wolke ihre Ruheplätze in den Mangroven anfliegen. In  Flachkielbooten können sich Besucher durch die engen Kanäle bugsieren lassen und Trinidads scharlachroten Wappenvogel und seltene Reiherarten bei ihren Flugmanövern beobachten.

Trinidad und Tobago, Scharlachibis

Der Scharlachibis, Trinidads Wappentier
(Foto: © hotshotsworldwide - Fotolia.com)

In der Landesmitte, genauer: in der östlichen Central Range am Nordhang des Mount Tamana liegt ein selten angefahrenes Ziel, vielleicht, weil es neben Neugier auch eine gehörige Portion Furcht und Ekel auslöst. Es sind die Tamana Caves, Unterschlupf von bis zu drei Millionen Fledermäusen. Der Forstpfad dorthin ist eine glitschige Angelegenheit und Nesselpflanzen attackieren von überall her ungeschützte Hautpartien. Dann geht es plötzlich steil bergab, Guano-Pfützen sind zu durchwaten, wo sich Massen von riesigen Kakerlaken an den Ausscheidungen der Fledermäuse laben, höchste Zeit alle Hautflächen zu bedecken, um sich hinlänglich gegen bakterielle Infektionen durch Guano zu schützen. Schon ist es kurz vor sechs, die ersten Schwärme verlassen das Höhlengewirr. Es wird noch Stunden dauern, bis alle hinaus sind. Nicht weniger als elf Arten leben in den 18 Sektionen der Höhle, darunter Insekten jagende und Früchte fressende, Nektar schlürfende und Blut saugende, von letzteren „aber nur wenige“, wie es beschwichtigend heißt.

Trinidad und Tobago, Kolibri

Kolibri
(Foto: © BJN - Fotolia.com)

Einige Flüsse aus der eben besuchten Central Range laden ihre Wasserfracht im größten Süßwasserfeuchtgebiet der Insel ab. Nariva Swamp an Trinidads Atlantikküste weist ein ganzes Mosaik von Vegetationstypen auf. So gibt es tropischen Flachlandregenwald, Mangrovenflächen, Sumpfwald, Palmenansiedlungen, Süßwassermarsch. Das geschützte Gebiet soll Nationalpark werden und sich dem Ökotourismus öffnen. Immerhin ist es ein ausgewiesenes Wasservogelhabitat und beherbergt einige Familienverbände der gefährdeten westindischen Seekühe. Kaimane sind häufig anzutreffen, auch Anaconda und Boa Constrictor sind nicht selten.

Kilometerweit flankieren Kokosnußpalmen den von donnernden Atlantikbrechern überspülten Küstensaum südlich von Nariva. Dann erreicht man Mayaro mit dem längsten Strand der Insel, schließlich an der Südostecke der Insel das Dorf Guayaguayare, wo nach der Überlieferung Christoph Kolumbus auf seiner dritten Reise am 31. Juli 1498 erstmals Trinidad sichtete. Die hier ansässigen Aruak-Indianer und die sie bedrängenden kriegerischen Kariben waren von der Ankunft der Europäer wenig angetan und auch Spanien selbst legte sich nicht ins Zeug für sein neues Territorium, versprach es doch keine Reichtümer. Erst 1530 setzte die spanische Krone einen Gouverneur ein, der in den folgenden 20 Jahren Kariben und Aruaken fast vollständig ausrotten ließ. Viel später (1592) erfolgte die erste Siedlungsgründung, San José de Oruna, das prompt von den englischen Neidern in Person des königlichen Günstlings Sir Walter Raleigh in Schutt und Asche gelegt wurde. Jahrzehnte später klagte der spanische Gouverneur, schon seit Menschengedenken habe kein spanisches Schiff Trinidad besucht. Um den drohenden Niedergang aufzuhalten, förderte die spanische Krone ab 1783 die Einwanderung von Katholiken anderer Nationalitäten. Franzosen von anderen Karibikinseln nahmen die Einladung an und brachten gleich ihre Sklaven mit und ihr Know-how in Sachen Zuckerrohranbau. Die französischen Sprachinseln in T&T gehen auf diese Zuwanderer zurück. Dann tauchten zum wiederholten Mal britische Kriegsschiffe vor Trinidad auf, übernahmen 1797 die Insel und ließen sie sich im Frieden von Amiens (1802) endgültig zusprechen.

Das spanische Interesse an Tobago war gleich Null. Andere Kolonialmächte waren umso heftiger involviert, nicht nur Engländer und Franzosen, auch Niederländer und selbst das baltische Herzogtum Kurland unter Jakob Kettler, einem Enkel des letzten Deutschordensmeisters, streckte sein Hand nach Tobago aus und gründete „Neu Kurland“, das sich in „Nieuw Walcheren“ verwandelte, als die Niederländer am Zug waren. Zwischen 1608 und 1803 wechselte die Insel 31-mal den Besitzer.
In den 30er Jahren des 19. Jahrhunderts, nach Abschaffung der Sklaverei, geriet die auf Kakao und Zuckerrohr basierende Wirtschaft der beiden Inseln in große Nöte. Kontraktarbeiter aus Indien und China waren der Ausweg. 1888 schloss London die Inseln zu einer kolonialen Verwaltungseinheit zusammen und erklärte sie zur Kronkolonie, die nach der Entdeckung von Öllagern und ihrer systematischen Ausbeutung durch US-Firmen ab 1910 erhebliche strategische Bedeutung gewann. 1962 verabschiedete sich T&T aus der Kolonialverfassung und wurde ein unabhängiger Staat im Rahmen des Commonwealth, seit 1976 mit einer republikanischen Verfassung.

Trinidad und Tobago, Parlatuvier Bay, Tobago

Parlatuvier Bay, Tobago
(Foto: © PHB.cz - Fotolia.com)

Wer Port-of-Spains Karneval verpasst hat, muss nicht verzweifeln. Im Südwesten der Insel, in Point Fortin, wird ein oder zwei Monate später ein Miniatur-Karneval gefeiert mit allem, was dazu gehört – nur gerät der Auftritt etwas bescheidener. Wenn man auf der südwestlichen Halbinsel unterwegs ist, gehört ein Abstecher zum nahen Pitch Lake von La Brea zum Besuchsprogramm. Durch den Austritt von flüssigem Asphalt, der durch Verdunstung plastisch wird, entstand auf einer Fläche von ca. 40 ha das größte natürliche Asphaltlager der Erde. Es besteht aus einem Gemisch von Erdöl, Salzwasser, Mineralien, Sand, Schwefel und organischen Stoffen, reicht schätzungsweise hundert Meter tief und seine Gesamtmenge bewegt sich zwischen sieben und zehn Mio. Tonnen. Seine Oberfläche ist so starr und zähflüssig, dass sie wie ein „verlassener Parkplatz“ aussieht und mit gebotener Vorsicht betreten werden kann. Ein Auto würde ziemlich schnell versinken, um nach Jahren wieder aufzutauchen, denn die zähflüssige Masse zirkuliert – wie 1928, als ein riesiger Baumstamm, den man auf 4.000 Jahre schätzte, aus dem schwarzen Untergrund an die Oberfläche driftete, um alsbald wieder zu versinken.
Der Tag lässt sich geruhsam ausklingen im „fernen“ Südwesten, den so mancher Trinidadian nur vom Hörensagen kennt. Kleine Wälder folgen auf Kokosnussplantagen, am Rande von Teakpflanzungen tauchen frei herumstreunende Buffalypsos auf (tatsächlich eine Wortschöpfung aus Buffalo und Calypso, eine auf Trinidad hervorgebrachte, als intelligent und krankheitsresistent beschriebene Wasserbüffelrasse). Der schmaler werdende Weg führt zu einladenden Stränden.

Nein, Tobago ist nicht „die Insel Robinson Crusoes“, zu der sie dreiste Werbetexter hartnäckig erklären! Die wahre Robinson Crusoe-Insel, wo sich abspielte, was Daniel Defoe als Vorlage für seinen Roman diente, liegt auf der anderen Seite des Kontinents im Pazifik. Sie heißt Mas a Tierra und gehört zum chilenischen Juan-Fernández-Archipel. 1966 wurde sie in Isla Robinsón Crusoe umbenannt.
Warum auch mit fremden Federn schmücken, wenn es die kleine Insel doch mühelos schafft, jeden Tag aufs Neue den Traum vom tropischen Inselparadies in Erfüllung gehen zu lassen? Was es dazu braucht, ist im Überfluss vorhanden. Es gibt unzählige von Palmen gesäumte Sandstrände und ein unverfälschtes Strandleben ohne Paraden der Eitelkeit. Hotels, ob groß oder klein, überraschen mit einer anrührenden „old-fashioned courtesy“ und der geruhsame way of life der Einheimischen, ihre zurückhaltend-hilfsbereite Art, findet rasch den Weg zu den Herzen der Besucher. Die Tobagonians schätzen gar nicht den lauten, eifernden Redeschwall und ebenso wenig die aufgedrehte Glitzerwelt. Wer das vermisst, würden sie einem freundlich zu verstehen geben, solle doch nach Trinidad hinüberfahren. Umso begeisterter zeigen sie Fremden ihre Inselheimat, nehmen sie mit zum alljährlichen Tobago Heritage Festival, bei dem lokale Traditionen wieder lebendig werden, Hochzeitsbräuche zum Beispiel und Geschichtenerzählen, Tänze, Musik, Kulinarisches. Jetzt ist die Chance groß, endlich in den Genuss von Curried Crab & Dumpling zu kommen, eines Inselfavoriten, der Krebse in einer dicken, mit Kokosmilch versetzten Currysauce simmern lässt und mit einer Art Kloß serviert wird. Ziegenrennen sind ein Highlight der Osterferien. Natürlich sitzt der Jockey nicht auf seiner Ziege – er rennt hinterher, hält das Tier am Seil, feuert es mit lauten Rufen an und hilft auch mal mit einer Gerte nach. Sogar Geld kann er dabei verdienen, gewettet wird schließlich zu jeder Gelegenheit. Gemächlich geht es dagegen bei den Krebsrennen zu, die nicht selten eine Stunde dauern können, wenn die widerborstigen Gliederfüßer um keinen Preis die 3-m-Rennstrecke absolvieren wollen.

Regenwald bedeckt einen Großteil der Insel. Weitgehend unberührt folgt er der Main Ridge, dem Hauptgebirgszug, von der Nordostspitze nach Südwesten, wo Tobago flach und sandig wird. Der als Tobago Forest Reserve bekannte Regenwald gilt als ältester seiner Art in der westlichen Hemisphäre. Ein „Act of Parliament“ vom 8. April 1776 erklärte ihn zum Schutzgebiet. Sehr steile und zergliederte Hänge lassen eine wirtschaftliche Nutzung des Terrains nicht zu. Es konnte seine Vegetationsdecke permanent bewahren und selbst die zerstörerischen Hurrikans von 1790, 1847, 1963 und 1974 hatten ihr Gutes, denn sie verjüngten den Forst. Geführte Touren durch die dichte Regenwaldvegetation sind ohne Frage ein schweißtreibendes Unterfangen, aber dennoch sehr zu empfehlen. Die Ranger sind in Fauna und Flora bestens bewandert, können jede Blüte zuordnen und jeden Laut deuten, stamme er nun vom Jungferntrogon, von Tabagos Wappenvogel, dem Rotschwanzguan, oder vom „king of the woods“, dem Motmot. Sie kennen die  changierenden Farben der Schmetterlinge, von denen 133 Arten durch die Wälder schwirren und erklären die Lebensbedingungen der Farne und Kräuterpflanzen, der Orchideen und Helikonien, der vielen Baumarten.

Tabagos Strände zählen zu den besten der Karibik. Der wohl bekannteste heißt Pigeon Point. Mount Irvine Bay nahebei und Englishman`s Bay auf der karibischen Seite sowie Speyside Beach am Atlantik sind „great for swimming and snorkeling“.

„Great“ sind auch Tobagos Tauchreviere. Einer, der es wissen muss, stellt eine Vielfalt fest, „wie man sie sonst nur im Great Barrier Reef antrifft“ und Jacques Cousteau setzte Tobagos Buccoo-Riff in seiner Rangliste der bedeutendsten Korallenriffe auf Platz drei. Es wird an den nährstoffreichen Einträgen liegen, die die submarinen Lebensgemeinschaften begünstigen. So trifft man auf fast jede bekannte Korallenart, darunter die größte Hirnkoralle der Erde. In ihrer Nähe halten sich Papageienfische auf, ein riesiger Tarpun schießt vorbei, Mantas schweben durchs Türkisblau. Ein Schwarm Tümmler umspielt eine Meeresschildkröte, Barrakudas begegnen Kraken, beäugt von Muränen in ihren Schlupflöchern. 

Eckart Fiene

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