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Von Lhasa ausgehend verläuft die klassische Touristenroute gen Süden, Richtung Nepal. Flüsse und Seen, fruchtbare Felder und saftige Weiden begleiten den Reisenden, der die Stadt zunächst durch das Tal des Lhasa River verläßt. Nach einiger Zeit mündet der kleine Fluß in den Brahmaputra, der, wie so viele andere der großen Flüsse Asiens auch, in Tibet seinen Ursprung findet. Der Brahmaputra windet sich von West nach Ost zwischen den beiden großen Gebirgsketten im Süden des Landes: dem Transhimalaya im Norden und dem eigentlichen Himalaya, der bereits die Grenze zu Nepal bildet. Hier ist Tibet geradezu lieblich zu nennen, mit seinen hübschen Dörfern, seinen kristallklaren Seen und seinem sonnigen Klima. Vorbei führt die Route am Yamzho Yumco, einem skorpionförmigen See, dessen Wasser die Zähne zum Klappern und die Haut zum Prickeln bringt, bis nach Gyantse.

Tibet / Yamco Yhamzo
Am See Yamzho Yumco

Ein verschlafenes kleines Nest, ein mittelalterlicher Fleck, dessen Altstadt rein tibetischen Charme verströmt. Kühe liegen unter den blauen Fensterumrandungen der weißen Häuser, Yakhörner beschützen die Eingänge und neugierige Augen lugen unter Türvorhängen hervor.

Tibetr / Gyantse
Der kleine Ort Gyantse

Am Ende des Ortes leuchten eine riesige Stupa und mehrere Tempel von einem Abhang herunter und bewacht wird Gyantse durch ein verlassenes Fort, von dessen erhabener Höhe man einen tollen Blick auf die Felder der Umgebung hat.

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