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Museo de Bellas Artes (Museum der Schönen Künste) in Sevilla

Untergebracht im ehemaligen Kloster La Merced aus dem 17. Jh. (Plaza del Museo 9) gibt es keinen besseren Ort, die Künstler der Sevillaner Malerschule des 17. Jh. in aller Breite zu erforschen. Insgesamt umfassen die Gemälde einen Zeitraum vom 15. bis ins 20. Jh., die Skulpturen das 13. bis 20. Jh.

Einer der Höhepunkte sind die Gemälde von Bartolomé Esteban Murillo (1617-1682) in der ehemaligen Klosterkirche, neben Velázquez der herausragendste Maler des spanischen Barock. Beeinflusst von Rubens, Raffael und van Dyck, bestand sein Hauptinteresse in religiösen Themen. Zu seinen sehenswerten Werken im Museum zählen „Johannes der Täufer“, „Franziskus von Assisi“, „Immaculada nina“ und „Der hl. Thomas von Villanova gibt den Armen Almosen“, ein von Murillo selbst besonders geschätztes Bild.

Hier findet man auch Werke von Francisco Herrera d.Ä., dem möglicherweise ersten Lehrer von Velázquez, sowie Werke von Francisco de Zurbarán (1598-1646), darunter die „Apotheose des hl. Thomas von Aquin“.

Die Malerei des 16. Jh. ist u.a. vertreten durch Cristóbal de Morales (1500-1586), Lucas Cranach d.Ä. (1472-1553) und El Greco (1541-1614) mit einem Bild seines Sohnes „Jorge Manuel Theotocópuli“.

Sehenswert auch die expressiven Werke von Juan de Valdés Leal (1622-1690), darunter die dramatische Darstellung „Sarazenenschlacht vor den Mauern von Assisi“.

 

 

 

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