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Museo Arqueológico Provinzial (Archäologisches Museum) in Sevilla

In dem für die Ibero-Amerikanische Ausstellung 1929 errichteten Neorenaissancepalast an der Plaza de América wird in mehr als zwei Dutzend Sälen die Geschichte Andalusiens von der Frühzeit bis ins 15. Jh. anhand zahlreicher Exponate lebendig gemacht. Ein Großteil der Funde stammt aus der Provinz Sevilla, wobei hier wiederum der Schwerpunkt auf den Ausgrabungsfunden der nahen römischen Stadt Italica liegt (s. S....), darunter Mosaike sowie Statuen der beiden in dieser Stadt geborenen römischen Kaiser Hadrian und Trajan. Zu den wertvollsten Ausstellungsstücken zählen der „Goldschatz vom Carambolo“ aus dem 6.-8. Vorchristlichen Jahrhundert, der stark an phönizische Kunst erinnert, sowie der „Goldschatz von Evora“ aus der gleichen Zeit, entdeckt bei Sanlúcar de Barrameda. Aus den Grabungsfunden von Mulva, in der Nähe der heutigen Ortschaft Villanueva de las Minas, stammt der Kopf einer Göttin, der man den Namen „Hispania“ gegeben hat, eines der sehenswertesten Stücke des Museums. Daneben zahlreiche Exponate aus Stein-, Bronze- und Eisenzeit, Beispiele mittelalterlicher Kunst, auch aus der maurischen Epoche.

 

 

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