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Giralda

Das schon von weitem sichtbare Wahrzeichen der Stadt - knapp 94 Meter beträgt seineAndalusien: Giralda in Sevilla Höhe - wurde im Jahre 1184 als Minarett der Hauptmoschee in Angriff genommen. Mit seiner quadratischen Gestalt ordnet es sich in den maghrebinischen Typus der Minarettbauten ein, ähnliche Türme sind in Rabat und Marrakesch zu finden. 1198 fertiggestellt, bestand sein Abschluss in einer Keramikkuppel mit vier vergoldeten Kugeln, die jedoch 1355 einem Erdbeben zum Opfer fielen. Seine heutige Gestalt ist auf einen Umbau im 16. Jh. zurückzuführen, durchgeführt von Hernán Ruiz el Mozo (1558-1568). In dieser Zeit entstand auch der knapp 4 Meter große Giraldillo, eine als Wetterfahne sich drehende Figur als Symbol für den Triumph des christlichen Glaubens. Daher auch der Name des Turmes, denn das spanische Wort girar bedeutet soviel wie drehen. Auf einer leicht ansteigenden Rampe kann man im Inneren bis zum 70 Meter hoch gelegenen Glockenturm laufen, wo man mit einem herrlichen Rundblick auf die Stadt belohnt wird.

 

 

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