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Nationalpark Coto de Donana

Der bedeutendste Nationalpark Spaniens und einer der wichtigsten ganz Europas nimmt im Delta des Flusses Guadalquivir eine Fläche von 75 000 Hektar ein. Ihr einzigartiges Ökosystem verdankt diese Region der Tatsache, dass sie jahrhundertelang als Jagdrevier ("coto") des Königs diente. Hier entstanden keine festen Siedlungen, so dass sich Tiere und Pflanzen in dem schwer zugänglichen Marschland relativ ungestört entwickeln konnten. Anerkennung hat der Nationalpark auch bei der UNESCO gefunden. Sie hat das Feuchtbiotop zum "Reservat der Biosphäre" erklärt.

Andalusien: Nationalpark Coto de Donana

Die größte Bedeutung hat der Nationalpark aufgrund seiner Vogelpopulation: Hier nisten Kraniche, Reiher und Flamingos, sogar der selten gewordene Kaiseradler kreist am Himmel. Im Winter finden mehrere Hunderttausend Vögel in der Marsch Nahrung und Ruhe. Daneben sind im Nationalpark auch Säugetiere heimisch, wie Dam- und Rothirsche, Luchse und Wildkatzen, Füchse und Dachse. Aufkünfte erhälte man im Informationszentrum La Rocina an der Straße von El Rocío nach Matalascanas, wo auch geführte Touren starten.

 

 

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