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Marbella

In den fünfziger Jahren rückte der kleine Ort Marbella ins Blickfeld des öffentlichen Interesses. Damals gründete Prinz Alfons von Hohenlohe den Marbella-Club, der sofort vom Jetset in Beschlag genommen wurde. Seither gilt Marbella als Treffpunkt der Schönen und Reichen. Und in der Tat mangelt es an edlen Unterkünften und teuren Geschäften nicht.

Erhalten blieb eine aus maurischer Zeit stammende, in weiten Teilen Fußgängern vorbehaltene nette Altstadt. Sie legt sich rund um die Plaza de los Naranjos mit einem Brunnen aus dem Jahr 1504 und dem Rathaus mit sehenswerten Wandmalereien aus dem 16. Jh. sowie Resten einer maurischen Festung. Nicht weit vom Rathaus entfernt erhebt sich an der Plaza de la Iglesia die Iglesia de Nuestra Senora de la Encarnación, mit deren Bau Anfang des 18. Jhs. begonnen wurde; erst Ende des 18. Jhs. wurde das barocke Gotteshaus fertig gestellt. Besondere Beachtung verdient sein viergeschossiger Turm mit keramikverziertem Dach. Nicht weit entfernt, in der Calle Hospital Bazón, ist das Museo del Grabado Espanol Contemporáneo in einem Krankenhaus aus dem 16. Jh. untergebracht. Es stellt zeitgenössische spanische Drucke aus, darunter Werke von Miró, Dalí und Picasso.

Im östlichen Teil der Stadt finden Liebhaber der japanischen Bonsai-Kunst im kleinen Museo Bonsai die geduldig zugeschnittenen Bäume.

 

 

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