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Catedral Santa María de la Encarnación (Kathedrale)

Andalusien: Kathedrale von Granada

Wo sich einst die große Moschee der Mauren befand erhebt sich mitten im Häusergewirr die Kathedrale der Stadt. 1523 wurde mit ihrem Bau im gotischen Stil begonnen, doch schon wenige Jahre später, 1528, wurde der Bau im Renaissance-Stil fortgesetzt. Erst 1704 war das Gotteshaus vollständig fertig gestellt. Die nach Westen hin ausgerichtete, von linearen Flächen bestimmte Hauptfassade stammt von Alonso Cano, von dessen Können man sich auch im Inneren der Kirche überzeugen kann. Das mächtige fünfschiffige Gotteshaus erreichte eine Länge von 160 Meter und eine Breite von 67 Meter. Gewaltige Bündelpfeiler streben in die Höhe, die Kuppel über der Capilla Mayor erreicht eine Höhe von 47 Metern. Diese Hauptkapelle, ein Entwurf von Diego de Siloe, stellt einen der künstlerischen Höhepunkte im Inneren der Kathedrale dar. Zwei Balustradenreihen sind kreisförmig angeordnet, sieben Gemälde von Alonso Cano zeigen Szenen aus dem Leben Marias. Einige der Seitenaltäre bergen sehenswerte Kunstwerke. So der Altar de Santiago mit einer Reiterstatue des hl. Jakobus von Alonso des Mena (1640) und vor allem der Altar de Jesús de Nazareno mit wertvollen Gemälden: darunter mehrere Werke von José de Ribera: „Das Jesuskind erscheint dem hl. Jakobus“, „Das Martyrium des hl. Laurentius“, „Maria Magdalena“, Werke von Alonso Cano, „Hl. Jungfrau“, „Hl. Jungfrau“, „Hl. Augustinus“ sowie der „Hl. Franziskus“ von El Greco. Die Sakristei birgt weitere sehenswerte Kunstwerke, darunter wiederum Arbeiten von Alonso Cano.

 

 

 

 

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