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La Cartuja

Am nördlichen Stadtrand Granadas befindet sich ein Hauptwerk des so genannten Churriguerismus. Diese von José Churriguera (1650 - 1725) entwickelte Richtung des spanischen Barock kommt im Wesentlichen in den dekorativen Elementen der Bauplastik zum Ausdruck, in denen sich gotische Formen mit barocken Dekorationen mischen. Das Kartäuserkloster La Cartuja wurde im Jahr 1506 gegründet, allerdings erst drei Jahrhunderte später fertig gestellt. Nach Zerstörungen durch die Franzosen im Jahr 1824 blieben ein Kreuzgang, Refektorium, Kirche und Sakristei erhalten. Die im 17. Jh. vollendete einschiffige Kirche wurde von Anastasio Bocanegra überreich verziert. Noch verschwenderischer gestaltete man die Sakristei, die als selbständiger Kirchenraum gelten muss. In überschwänglicher Formenvielfalt ausgeführte Stuckaturen von Luis de Arévelo markieren den Höhepunkt des spanischen Barock.
Paseo de la Cartuja

 

 

 

 

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