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Andalusien

Eine Einführung in Land und Leute

Algatocin, Andalusien

Algatocin, eines der "Weißen Dörfer"


Wer vorhat, Andalusien in wenigen Wochen erkunden zu wollen, wird rasch die Unmöglichkeit seines Unterfangens erkennen müssen. Ein Blick auf die Statistik macht dies deutlich. 87 000 Km² umfasst die Fläche dieser Provinz, die damit die Chipiona, Andalusiengrößte der spanischen Autonomen Regionen darstellt. Zum Vergleich: das benachbarte Portugal ist kaum größer und Länder wie Belgien, Dänemark, Österreich und die Schweiz sind von der Fläche her kleiner als Andalusien. Über sieben Millionen Menschen leben hier im Süden Spaniens, verteilt auf acht Provinzen: Almería, Cádiz, Córdoba, Granada, Huelva, Jaén, Málaga und Sevilla. Die städtische Bevölkerung stellt mittlerweile die Mehrheit der Andalusier, an der Spitze steht Sevilla mit über 700 000 Einwohnern, gefolgt von Málaga mit rund 540 000 und Córdoba mit 310 000. So leben heute über zwei Drittel der Andalusier in Ortschaften mit mehr als 10 000 Einwohnern, Landflucht in den letzten Jahrzehnten also auch in dieser traditionell bäuerlichen Region. Zwei Drittel der Menschen leben an der Küste, woran der expandierende Tourismussektor einen nicht unerheblichen Anteil hat.

Foto: Chipiona


Doch zurück zu Andalusien als Urlaubsziel. Wer in die Kultur Andalusiens auch jenseits der Strandregionen eintauchen möchte, sollte sich beim ersten mal lieber beschränken, sei es eher auf den östlichen oder den westlichen Teil. Zu groß sind die Entfernungen, zu viel gibt es zu entdecken auf einer Fahrt zwischen den großen Kulturzentren, als dass selbst vier Wochen dafür ausreichen würden.

 

 

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