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Aracena

Andalusien: Aracena

Im Herzen der gleichnamigen Sierra gelegen, hat sich das kaum mehr als 6000 Einwohner zählende Städtchen zu einer Art ländlichem Touristenzentrum entwickelt, weit entfernt jedoch von jeglichem Rummel. Auf dem Schlossberg zeugen die Ruinen einer maurischen Festung von den ehemaligen Herrschern. Nach der Eroberung durch die Christen errichteten die Templer hier auf den Resten einer Moschee die spätgotische Ordenskirche Neustra Senora de los Dolores, auch Iglesia del Castillo (13. - 14. Jh.) genannt. Beim Abstieg von der Burg passiert man die im Renaissancestil des beginnenden 16. Jhs. errichtete Kirche Iglesia de la Asunción. Die ehemalige jüdische Synagoge aus dem 16. Jh. ist heute der hl. Catalina geweiht und lohnt den Blick wegen ihre mudejaren Portals. Auch das mittelalterliche Alte Rathaus verfügt noch über ein Portal aus dem 16. Jh. von Hernan Ruíz. Am gleichen Platz erhebt sich der Palast des Bischofs Moya (17. Jh.).

Den Hügel selbst durchkreuzt ein Labyrinth von Gängen, Sälen und Seen. Sehenswertes Touristenziel ist die Tropfsteinhöhle Gruta de las Maravillas - die Grotte der Wunder. Ihre Fantasielandschaften entdeckt man im Lauf einer einstündigen Besichtigung. Gleich am Eingang der Höhle imformiert ein kleines Museum über Bergbau und Geologie der Region.

 

 

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