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Alcalá la Real

Andalusien: Alcala la Real, Festung

Blick auf den Festungskomplex La Mota

Die rund 1000 Meter hoch gelegene Stadt war bereits unter den Römern bekannt und erhielt in maurischer Zeit eine Festung. Während der Auseinandersetzungen zwischen Muslimen und Christen hatte sie eine wichtige strategische Bedeutung. Alcalá la Real hielt den Eroberungsversuchen der Christen bis 1341 stand, erst dann konnte Alfons XI. es dem christlichen Spanien einverleiben. Der Eroberer verlieh der wehrhaften Stadt den Titel "Schlüssel, Wächter und Verteidiger des Kastilischen Reiches".

Andalusien: Alcala la Real, Kirche Santa Maria la Mayor

Die Kirche Santa María la Mayor innerhalb der Festung

Im oberen Teil der Stadt blieb der Festungskomplex La Mota mit seinen Wachtürmen und sieben Toren erhalten. Mit dem Bau der Burg hatten die Mauren im 10. Jh. begonnen, der größte Teil der heute erhaltenen Festung stammt aus dem 14. und 16. Jh. Innerhalb der Burgmauern sind Reste der Kirche Santa María la Mayor zu besichtigen. Die Abteikirche, die im Übergangsstil von der Gotik zur Renaissance erbaut wurde, fiel 1808 im Unabhängigkeitskrieg einem Brand zum Opfer. In der Altstadt sind einige herrschaftliche Paläste verstreut, von denen vor allem der Palacio Abacial im Stil der Renaissance besichtigenswert ist.

 

 

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