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Slowakei - Hohe Tatra
Hohe Tatra:
das kleinste Hochgebirge der Welt

Text und Fotos: Hilke Maunder

Die Hohe Tatra erfüllt Gipfelträume auf engstem Raum, so erfuhr unsere Autorin Hilke Maunder: Hunderte von zackigen Spitzen, tiefgrüne Bergseen, tosende Wasserfälle, urige Hütten und unerwartet viele Sonnenstunden, garniert mit einer Ruhe, die viele in der Bergwelt suchen.

Slowakei / Hohe Tatra / Meeresauge

Entlang der polnisch-slowakischen Grenze beginnt das kleine Hochgebirge im Westen mit dem L’Aliove sedlo (Laliover Sattel, 1 947 Meter) und endet im Nordosten mit dem Kopske sedlo (Kopskyer Sattel, 1 749 Meter). Nur ein Fünftel des Gebirges liegt auf polnischer Seite, vier Fünftel des Gebietes gehören zur Slowakei. Die Grenze bildet der Hauptkamm des Hochgebirges – doch die schönsten und bekanntesten Gipfel liegen allesamt auf Nebenkämmen.

Slowakei / Hohe Tatra / Bergkette

Einige Teile der Hohen Tatra sind Totalreservate, andere unterliegen vom 1. November bis 15. Juni einer Sperrung. In den nur mit Sondererlaubnis zugänglichen Hochgebirgsregionen leben Tierarten, die anderenorts längst ausgestorben sind: Braunbär, Wolf, Luchs und Auerhahn. Murmeltier, Fischotter und Steinadler haben dort ein Rückzugsgebiet gefunden. Die Tatra-Gemse, Wappentier des Nationalparks, ist jedoch im Bestand bedroht. Trotz aller Bemühungen leben heute weniger als 500 Tiere auf den felsigen Almen. Rehe und Hirsche, Wildschweine, Füchse und Eichhörnchen kreuzen häufig den Weg der Wanderer, die auf dem mehr als 800 Kilometer umfassenden Wegenetz unterwegs sind. Man kann wählen, ob man lieber sanfte Tälern durchstreifen möchte oder die Herausforderungen bei Kletterpartien in den Bergen sucht.

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