Am Montag verwandelt sich die Altstadt erneut zu einer einzigen "Festhütte" mit Konfetti, Bratwürsten, Herzilein, Schunkeln und Hopsen. Es wird aus allen Rohren geblasen, perfekt, wie es sich an der Fasnacht gehört. Die Hits aus den Charts wellen aus Posaunen und Trompeten und dazu wird im Rhythmus gehüpft und gehüpft und gehüpft wie in einer riesigen Disco. Wie in Trance tauchen die Menschen in den fasnächtlichen Rhythmus ein.

Höhepunkt und Finale ist der Monsterkorso am sogenannten Güdisdienstag, angeführt wie immer von der Fritschifamilie. An die hundert Musikgruppen ziehen dann durch die Straßen und hauen noch einmal richtig auf die Pauken, blasen die Trompeten und läuten die Schellen. Die Stadt brodelt und zittert, noch einmal wird aus allen Rohren geschränzt, die Saxophone und Trommelfelle traktiert.

Ein letztes ausgelassenes Aufbäumen mit Glitzer und Glimmer, Stampfen und Wippen bis in die Morgenstunden. Jeder weiß, das es dann bald vorbei ist und sieht sich schon wieder an seinem Schreibtisch, vor dem Computer oder im Laden stehen...

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