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Glück und Gespür - wie beim Lotto

Unser Goldwaschabenteuer hier an der Fontanne wird seit etwa einer halben Stunde von einem leichten Regenschauer begleitet. Doch das tut dem Goldfieber keinen Abbruch. Die meisten der jungen Hobby-Goldwascher sind inzwischen fündig geworden, so auch Rami (13), der seinen winzigen Flitter sorgfältig mit dem Finger auftupft und in das kleine, mit Wasser gefüllt Döschen streift. Das Sprichwort "nicht alles ist Gold, was glänzt" sollte beim Goldwaschen wörtlich genommen werden. Denn: Schnell einmal verwechselt der ungeübte Blick ein helles Sandkorn mit einem Flitter. "Das ist eine Niete", lautet die ernüchternde Feststellung des Experten beim Blick auf mein vermeintliches Goldkörnchen, das daraufhin sofort wieder im Wasser landet.

Aller Anfang ist schwer. Wer seine Wanne zu wenig schüttelt und den "Spreu" vom "Weizen" bzw. das Gold vom Kies und Sand nicht richtig trennt, hat das Nachsehen. - Gut geschüttelt ist halb gewaschen. Neben der richtigen Technik braucht es aber auch Glück und viel Gespür. - Wie beim Lotto. Dabei sein ist alles. Und wer am Schluss noch ein Goldwäscher-Diplom in die Hand gedrückt bekommt, hat den Grundstein für seine weitere Golder-Karriere gelegt. Gummistiefel und Abenteuerlust wären vorhanden...

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