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Reiseinformationen zu den Orkney Inseln

Die Orkney-Inseln liegen nordöstlich von Schottland an der Wasserscheide zwischen Nordsee und Atlantik. Auf der Hauptinsel „Mainland“ leben rund 15.000 der 19.000 Orcadians, wie sich die Insulaner nennen. Die anderen wohnen auf rund 20 weiteren der insgesamt etwa 70 Inseln. Sie leben von der Landwirtschaft (vor allem Rinder- und Schafzucht sowie Milchwirtschaft), Fischfang und immer mehr vom Tourismus. Im Juli und August kann es voll werden, wenn am neuen Terminal der Inselhauptstadt Kirkwall Kreuzfahrtschiffe (ca. 75/Jahr) festmachen und ihre Gäste auf die Insel strömen. Ansonsten ist es auch im Sommer eher ruhig auf den Orkneys.

Informationen

Visitbritain (Britische Tourismuszentrale)
Dorotheenstr. 54
D-10117 Berlin
www.visitbritain.de (in der Schweiz .ch, in Österreich .at)
www.visitscotland.com/de
www.visitorkney.com

Five Senses, Malcom Handoll, Tel. 0044/1856/850169, www.allfivesenses.com

Klima

„Wir haben hier alle vier Jahreszeiten – jeweils mindestens zwei Mal täglich“, sagt Reiseführer Chris. Vor allem im Winter rasen heftige Stürme mit mehr als 200 Stundenkilometern über die Inseln. Die Orcadians fallen bei Windstille um, heißt es. Sie sind es so gewohnt, sich gegen den Wind zu lehnen. Dank des Golfstroms kennen die Inselbewohner weder Kälte noch Hitze. Schnee ist selten und bleibt noch seltener liegen. Im Sommer kommt man bei höchstens 20 Grad ins Schwitzen.

Sehenswert

Welterbe:
Einige der jungsteinzeitlichen Bauwerke auf den Orkney-Inseln zählen als „Heart of Neolithic Orkney“ seit 1999 zum Weltkulturerbe: Der Ring of Brodgar (In einem Kreis mit mehr als 100 Metern Durchmesser stehen 27 von einst 60 bis zu vier Meter hohe Sandsteine.), die stehende Steine von Stenness, das vermutlich als Versammlungs- und/oder Grabstätte gebaute Maeshowe und das Steinzeitdorf Scara Brae. Bis auf Maeshowe mit seinen Wikinger-Wandzeichnungen und –Graffity sind diese Sehenswürdigkeiten frei zugänglich. www.orkneyjar.com

Scapa Flow:
In der Bucht von Scapa Flow liegen die bei Wracktauchern beliebten Überreste zahlreicher deutscher und britischer Kriegsschiffe aus dem 1. und 2. Weltkrieg. In den 40er Jahren bauten italienische Kriegsgefangene an den Churchill-Barriers eine eigene rot-weisse Kapelle.

Überall auf den Inseln haben sich Kunsthandwerker und Künstler (www.orkneydesignercrafts.com) niedergelassen, so etwa die Teppichweberin Leila Thomson und ihre Schweseter, die auch international erfolgreiche Schmuckdesigner Sheila Fleet. Ebenfalls auf der Hauptinsel Mainland fertigt der junge Fraser Anderson die traditionellen Orkney-Stühle aus Treibholz und Stroh (www.orkneyhandcraftedfurniture.co.uk).

Anreise

Fähre:
Fährverbindungen mit Northlink Ferries (www.northlinkferries.co.uk) von Aberdeen nach Kirkwall (4x/Woche 6 Stunden Überfahrt) und von Scrabster nach Stromness (tägl. 3 Überfahrten, Dauer 1 ½ Std) www.directferries.de sowie mit den Pentlandferries von Gills Bay auf dem schottischen Festland nach St. Margaret’s Hope (im Sommer 3 Überfahrten täglich, Dauer: 3 Std.) www.pentlandferries.co.uk

Flug:
z.B. mit Germanwings ab Berlin, Dresden, Leipzig, München, Köln, Wien und Zürich oder Easyjet ab Dortmund, München und Genf oder mit British Airways nach Edinburgh. Von dort sowie von Glasgow, Inverness, Aberdeen und Shetland fliegen Loganair und British Airways (www.ba.com) in die Orkney-Hauptstadt Kirkwall.

Bahn:
Bahnverbindungen durch den Eurotunnel via London nach Aberdeen, von dort fahren die Fähren nach Kirkwall

 

Website des Autors: http://www.ecomedia-journalist.de

 

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