Die Straße des Todes nennen die Inselbewohner den Weg, der vom Hafen zur Iona Abbey und deren Gräbern führt. Chris Calvert, der junge Manager der Abtei, zeigt uns, was von ihnen übrig blieb. Auch er ist uns gegenüber noch ohne Arg. Wahrscheinlich, weil er erst seit vier Wochen auf der Insel lebt. Sobald sein Häuschen am Hafen, in dem einst der Schmied wohnte, frisch gestrichen ist, kommt seine Frau mit den beiden Kindern nach.

Chris Calvert,
der junge Manager der Abtei

Die Grabstätten
von Lord and Lady Argyll Tombs
im Inneren der Abtei
Vor dem autarken Leben im letzten Winkel der Welt fürchten sie sich nicht, obwohl sie vor gar nicht langer Zeit einen ganz anderen Traum hatten. Den Traum von einem nach Pizza und Basilikum duftenden Ristorante in der Nähe von Mailand, wo Chris Frau unter blühenden Zitronenbäumen aufwuchs. Chris hatte mit einem Freund ihrer Kindheit lange daran gebaut. Doch dann kam, kurz vor den ersten Gästen, die lokale Mafia und stellte ihre Bedingungen: Sobald ihr hier eröffnet habt, sorgen wir für eure Sicherheit, und ihr zahlt uns Schutzgeld dafür.
Sie weigerten sich. Zwei Tage später wurde Chris Freund auf offener Straße erschossen.
Nun will er mit seiner Familie für immer auf Iona bleiben. Wieder vier Neuankömmlinge, voller Hoffnungen wie einst Joyce und Bruce. Die beiden sind hier glücklich geworden.
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