Auch wir scheinen alle Zeit der Welt zu haben. Die Strömung trägt uns mit sich, so dass wir uns nicht groß anstrengen müssen. Wir gleiten dahin und paddeln durch das Paradies NATUR. Für Erfrischung ist gesorgt. Die Kühlbox im Guide Kanu versorgt uns prächtig. An alles ist gedacht, so dass es uns hier so richtig gut geht! Und da sehen wir sie, die Zelte unserer ersten Lodge zeichnen sich am Ufer ab. Gleich entdecken wir noch einen Elefanten im Wasser, der sich gemächlich an einer Wurzel zu schaffen macht. Die erste Landung am Ufer klappt bei allen prima.

Fressender Elefant am Ufer des Zambezi
nahe der Kaylila Lodge
Unser Gepäck wartet bereits auf uns und ebenfalls eine erfrischende Dusche. Hier in Kayila Lodge stehen große Hauszelte am Ufer, von deren Terrasse aus man die Flusspferde im Wasser wunderbar beobachten kann. Alle Zelte haben ihr eigenes Terrassendeck, 2 Betten und im hinteren Teil des Zeltes ein Bad mit Toilette, Dusche und Waschbecken – Komfort, den keiner von uns in dieser Form erwartet hat.

Zelte der Kaylila Lodge
Ganz aufregend ist das sogenannte Treehouse, wo sich die Betten in einer in den Baum gezimmerten Hütte befinden. Und für die ganz Mutigen dann das Palmhouse. Die ganz Mutige sollte ich dann sein, nur grob ahnend auf was ich mich da eingelassen habe. Das Palmhouse ist so konstruiert, dass es zum Fluss hin offen ist, eine schulterhohe Mauer in Halbmondform mit Rieddach hat und sonst keinerlei Abgrenzung, außer das es höher gelegen ist als die übrigen Zelte. Die Dusche ist komplett im Freien. Das soll sie also werden, meine erste Nacht am Fluss, ganz allein in einem offenen Chalet nur unter einem Moskitonetz. Es verspricht wohl, eine aufregende Nacht zu werden.
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