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Salomonen

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Kurzportrait

Es war am 19. November 1567, als die beiden Segler „Los Tres Reyes“ und „Todos los Santos“ aus dem Hafen von Lima in Peru nach Westen ausliefen. Sie standen unter dem Kommando des gerade 25jährigen Alvaro de Mendaña de Neira. Sein Auftrag lautete, Neuland zu entdecken und zu erforschen und die Seekarten auf den neuesten Stand zu bringen. Auch waren Informationen über die Ressourcen und Eigenarten der Eingeborenen gefragt. Die königlich-spanische Direktive verlangte außerdem herauszufinden, wie man die künftigen Neubürger in den Schoß der Kirche holen könne. Gewaltanwendung war strikt untersagt, doch wann verlief die Ausweitung des spanischen Weltreichs schon gewaltlos, zumal auch bei dieser Expedition Gold eine unheilvolle Rolle spielen sollte. Seit Jahren schon kursierten in Lima Gerüchte über unvorstellbar reiche Inseln in den Weiten des Pazifiks, wo es Gold im Überfluss geben sollte und das ließ nur den einen Schluss zu, dass es sich um das sagenumwobene Goldland Ophir handeln müsse, wo nach der Bibel der israelitische König Salomon seine Schiffe mit Gold belud und seinen märchenhaften Reichtum begründete.


Noch bevor die kleine Flotte in See stach, war das Offizierskorps in mehrere Fraktionen zerfallen: Die einen hatten nur das Gold im Kopf, anderen -wie Mendaña- war die Bekehrung der „Heiden“ das wichtigste Anliegen, eine dritte Gruppe wollte endlich den Südkontinent „Terra Australis Incognita“ entdecken, ein seit Ptolemaeus auf der Südhalbkugel vermutetes „Gegengewicht“ zu den nördlichen Kontinenten. Am 7. Februar 1568 kam Land in Sicht. Mendaña gab der Insel den Namen Santa Isabel. Kontakt zu den Inselbewohnern kam schnell zustande. Es ging anfangs friedlich zu, doch dann schlug die Stimmung um, Missverständnisse häuften sich, es kam zu Gewaltausbrüchen. Anlass war zumeist die von den Fremden geforderte Versorgung mit Lebensmitteln, zu der die Einheimischen nicht in der Lage waren.  

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Foto: © Kirklandphotos.com / Solomon Islands Visitors Bureau


Ungerührt lässt Mendaña mehr als zwanzig Inseln erkunden, führt eifrig Tagebuch, doch selbst ihn zermürbt der stets gleiche Kreislauf von freundlichem Empfang, Missverständnissen, Gewalt und Vergeltung in den Beziehungen zu den Eingeborenen. Er entscheidet sich für den Rückzug. Nach 22 Monaten und dem Verlust von 35 Besatzungsmitgliedern – der Blutzoll der Inselbewohner war weitaus höher – läuft die Expedition wieder in Callao, dem Hafen Limas, ein.
Allein der neu entdeckte Archipel hatte jetzt in Verheißung großer Reichtümer einen Namen: Salomonen. Der „Südkontinent“ aber blieb unentdeckt, Gold und andere Schätze wurden nicht gefunden, kein „Heide“ zum Christentum bekehrt. Doch Mendaña gab nicht auf. Einer spanischen Kolonie auf den Inseln räumte er gute Überlebenschancen ein und so belagerte er  hartnäckig die königlichen Amtsstuben, bis er schließlich 1595 eine zweite Expedition anführen konnte, die auf Nendo im Santa-Cruz-Archipel (im äußersten Südosten der Salomonen-Inselkette) eine spanische Kolonie gründete, die, wie sich bald herausstellen sollte, nicht überlebensfähig war. Mendaña starb dort am 18. Oktober 1595.



(1) Guadalcanal (2) Gizo (3) Vella Lavelle Island (4) Tetepare (5) Marovo-Lagune (6) Kavachi (7) Malaita (8) Sikaiana (9) Ontong Java (10) Choiseul (11) Santa Isabel (12) Rennell


Ob er die Lage des Archipels nur nachlässig beschrieb, wie ihm nachgesagt wird, oder die Koordinaten bewusst verschleierte, sei dahingestellt. Jedenfalls erreichte kein Europäer in den nächsten 170 Jahren die Salomonen. Dann tauchten fast gleichzeitig zwei Forscher      in der Inselwelt auf: Anlässlich seiner zweiten Weltumsegelung der britische Marineoffizier Philip Carteret, der im Sommer 1767 die Santa-Cruz-Inseln wiederentdeckte und 1768 der französische Entdecker Louis Antoine Bougainville – auch er im Auftrag seiner Regierung unterwegs um die Welt – der der großen Insel seinen Namen verlieh, die heute zu Papua-Neuguinea gehört, deren Bürger sich aber ethnisch den Melanesiern auf den benachbarten Salomonen zugehörig fühlen.
Die nun einsetzende Kolonisierung durch Kaufleute, Missionare, Glücksritter und Sklavenhändler hatte allein die Ausbeutung von Naturgütern und  Arbeitskräften im Visier. Eine starke antieuropäische Stimmung war die Folge. Sie entlud sich in Revolten und Mordanschlägen.

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Foto: © Kirklandphotos.com / Solomon Islands Visitors Bureau

Spuren der Vergangenheit sucht man in der Hauptstadt Honiara auf Guadalcanal (1) vergebens. Ihre Zeit beginnt erst mit dem Pazifikkrieg in den vierziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Sie entstand rund um eine amerikanische Militärbasis. Heute zählt sie vielleicht 70.000 Einwohner und verfügt über einen geschäftigen Hafen, von dem   aus Frachter und Fähren die Hauptstadt mit den anderen Inseln verbinden. Am Stadtrand liegt der einzige internationale Flugplatz des Inselstaats, das ehemalige amerikanische Henderson Airfield. Es gibt eine Handvoll Hotels, nicht unwichtig für Touristen, die hier salomonischen Boden betreten, um schon nach ein oder zwei Nächten zu anderen Zielen aufzubrechen, denn „it`s hard to find too much to like about Honiara“, wie ein amerikanischer Reiseführer trocken vermerkt. Was aber ins Auge fällt, sind die gepflegten „Memorials“, Gedenkstätten für die amerikanischen und japanischen Opfer eines unvorstellbaren Gemetzels, das von August 1942 bis Februar 1943 über diesen Küstenstreifen hereinbrach. „The Battle of Guadalcanal“ markierte einen Wendepunkt im Pazifikkrieg zugunsten der Amerikaner und ihrer Alliierten. 30.000 Japaner und 7.000 Amerikaner, Briten, Australier, Neuseeländer fanden den Tod. Der Meeresgrund vor Honiara bis hinüber zu den Inseln Savo und Florida ist gepflastert mit versenkten amerikanischen und japanischen Kriegsschiffen. Die Meerenge „Iron Bottom Sound“ zu nennen, ist wahrlich keine Übertreibung.
Die Japaner waren noch damit beschäftigt, ihre Überlebenden von der Insel zu evakuieren, als bereits Twentieth Century Fox den patriotischen Film „Guadalcanal Diary“ zur Stärkung der Moral an der Heimatfront in die amerikanischen Kinos brachte mit Anthony Quinn in der Hauptrolle. 
Die Einheimischen haben zum Krieg und seinen noch vielerorts sichtbaren Spuren ein entspanntes Verhältnis. Längst haben sie ein einträgliches Geschäft daraus gemacht und World War II Tours für Familien von Kriegsveteranen und andere Besucher mit einem Faible für Militärschrott über und unter Wasser im Programm. 

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Foto: © Kirklandphotos.com / Solomon Islands Visitors Bureau

Reisende auf der Suche nach den letzten unberührten Flecken der Südsee werden früher oder später auf den Salomonen landen, wo alles in den Schatten gestellt wird, was sie sich zuvor ausgemalt hatten. Von „touristischer Infrastruktur“ kann außerhalb der drei, vier städtischen Zentren keine Rede sein, die Quartiere sind einfach und die Ernährung überaus gewöhnungsbedürftig. Die für uns befremdliche, oft geradezu verstörende melanesische Lebensweise bestimmt den Tagesablauf und nimmt Einfluss auf die Befindlichkeiten. Das Gefühl, der einzige Besucher weit und breit zu sein, trügt nicht.

Das Abenteuer beginnt mit der Buchung und Rückbestätigung eines der heiß begehrten Plätze in einem von vier „Buschflugzeugen“ vom Typ Twin Otter (20 Plätze) bzw. Britten-Norman Islander (9 Plätze), die allein den gesamtem Inselverkehr bestreiten und deshalb chronisch überbucht sind. Von Honiara werden 24 Inselziele angeflogen, davon gleich sechs in der Western Province mit ihren wunderschönen Landschaften. Gizo (2) ist nach Honiara der am stärksten entwickelte Landkreis der Salomonen. Grund dafür sind einige der weltweit besten Tauch- und Schnorchelreviere (Fische, Korallenriffe, Steilwände, Wracks), die internationales Publikum anziehen. Zehn Minuten mit dem Speedboot sind es von Gizo zum winzigen Kennedy Island, wo John F. Kennedy im August 1943 mit zehn Kameraden ans Ufer schwamm, nachdem sein Boot versenkt worden war. Ein anderes interessantes Ziel in der Western Province ist Vella Lavella Island (3), das von einem „schlafenden“ Vulkan überragt wird. Seine thermischen Aktivitäten machen sich die Megapodes oder Großfußhühner zunutze. Statt sich auf die Eier zu setzen, um sie auszubrüten, vergraben sie ihre Eier im aufgeheizten Sand und überlassen ihm das Brutgeschäft. Fehlen die thermischen Voraussetzungen, häuft das männliche Tier mit seinen Megapodes, den großen Füßen, einen gewaltigen Haufen aus verrottenden Pflanzenresten an, in den die Henne im Laufe von sieben Monaten 20 – 35 Eier legt. Bei gleich bleibend hoher Temperatur und Luftfeuchtigkeit, die vom Hahn laufend kontrolliert und notfalls korrigiert werden, schlüpfen nach etwa sieben Wochen die Küken. Die ungewöhnlich großen Eier sind unter den Einheimischen begehrt. Vielleicht hat sich auch jener japanische Soldat, der sich mehr als zwei Jahrzehnte auf Vella Lavella versteckt hielt und 1965 mit militärischen Ehren nach Japan verabschiedet wurde, von ihnen ernährt.
Skull Island konfrontiert Besucher mit der finsteren Seite der Salomonen. Wie vielerorts gibt es hier Schädelschreine zu bestaunen, gruselige Relikte besiegter Krieger. Kopfjagd, Kannibalismus und Schädelverehrung  waren zentrale Elemente der traditionellen Kultur. Dass die Großeltern der freundlichen, gelassenen Insulaner von heute noch bis in die 1930er Jahre ihre blutrünstigen Rituale pflegten und deshalb zu den gefürchtetsten Volksstämmen der Welt gezählt wurden, will so gar nicht ins Bild passen.
Nahebei liegt Tetepare (4) , die wohl größte unbewohnte Insel im Südpazifik (120 km²), ein Naturparadies, gut geschützt und umsorgt, mit großen Regenwaldbeständen und Stränden, an denen die gefährdete Lederschildkröte, die Echte Karettschildkröte und die Suppenschildkröte ihre Eier ablegen und Seekühe (Dugongs) sich in der Sonne räkeln. Die Insel darf besucht werden. Vor Ort gibt es ausgebildete Führer, eine Forschungsstation, einfache Unterkünfte.

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Foto: © Kirklandphotos.com / Solomon Islands Visitors Bureau


Höhepunkt aller Unternehmungen in der Western Province ist eine Bootstour in die Marovo-Lagune (5). Für James A. Michener lag hier eines der sieben Naturwunder der Erde. Die Lagune bildet einen weiten Halbkreis vor den Vulkaninseln New Georgia, Vangunu und Gatokae. „Schlafende“ Vulkane, schroffe Gebirgshänge, ausgedehnte Lagunensysteme und unzählige Inseln fügen sich hier zu einem großartigen Panorama, dem Korallenriffe, Seegrasteppiche und Mangrovenwälder typisch pazifische Zutaten beimischen. Marovo Lagoon ist die weltgrößte von einem doppelten Barriere-Riff umschlossene Lagune. Dort, wo sich das Riff gehoben hat, thronen dicht bewachsene Inseln auf seinem Rücken und im Wasser der Lagune sind es Hunderte kleiner bis winziger Inseln, die nach Hebungsprozessen die Wasseroberfläche durchstoßen haben, umwuchert nun von Mangrovengebüsch und gekrönt von einer Kappe grünen Tropenwalds.
Die vulkanische Natur dieser Landschaft setzt sich nach Süden fort. Rund 30 km sind es von Vangunu Island zum spektakulären Kavachi (6), einem der aktivsten Unterwasservulkane im Südwestpazifik. Seit seinem ersten, 1939 beobachteten Ausbruch ist er acht Mal aktiv geworden, zuletzt 2007. Dabei stieß er eine 500 m hoch steigende Schwefeldampfwolke aus, schüttete eine 15 m hohe Insel auf, die alsbald wieder verschwand. Sein Kegel endet 20 m unter dem Meeresspiegel, die Flanken reichen bis in 1.100 m Tiefe. Dort unten, an seiner Basis, erreicht der Vulkan einen Durchmesser von acht Kilometern. 

Mit einer Fläche von über 4.300 km² zählt Malaita (7) zu den großen, urwüchsigen  Inseln der Salomonen. Zerklüftetes Hochland beherrscht das Inselinnere, wo sich Hunderte Quellen in Bäche ergießen, die sich ihren Weg durch das weiche Kalkgestein graben. In höheren Lagen wuchert Bambus und darüber erhebt sich von Moosen und Flechten bewachsener Nebelwald. An den Küsten gedeihen Schraubenbaum, Kokosnusspalme, Mangroven, Sagopalmen und in dem breiten Gürtel darüber tropische Harthölzer.
Ohne ortskundige Begleitung sollte man sich lieber nicht im Gelände bewegen. Die Gefahr „to get lost“ liegt auf der Hand und es wäre obendrein ein Jammer, die heiligen Schreine und Höhlen, die Flughunde, Skinks und Orchideen, deren Standort nur der einheimische Begleiter kennt, nicht zu Gesicht zu bekommen.
Gegenüber den kaum erforschten und nur von wenigen „bush people“ bewohnten Wäldern und Flusslandschaften des Binnenlands erscheint der schmale, dicht besiedelte Küstenstreifen in seiner Entwicklung um Jahrzehnte voraus. Dynamische, nicht selten  rebellische Stämme leben hier. Sie pflegen ihre tief verwurzelten Traditionen, verehren heilige Höhlen und Flüsse und ihre Ahnen, beherrschen die Seefahrt mit Kanus und erschaffen wunderschöne Schnitzereien. Sie verstehen sich auf Musik und Tanz. Berühmt  sind Malaitas Panflötenspieler, die ihr Instrument aus einem Dutzend Röhren virtuos beherrschen. Anlässlich großer Festtage finden sie sich zu Ensembles zusammen und schicken den tief bewegenden Sound ihrer Instrumente über das Meer.
Noch immer zirkuliert Muschelgeld auf der Insel, kleine, polierte Muschelscheiben, die man durchbohrt und auf Schnüre aufreiht. In manchen Dörfern wird damit der Brautpreis bestritten oder Beisetzungsfeierlichkeiten finanziert, aber immer seltener dient es als Dollar-Äquivalent.
Sehenswert sind die für Malaita so typischen künstlichen Inseln, die hier schon vor Jahrhunderten als Schutz vor Kopfjägern und bei blutigen Stammesfehden auf Sandbänken oder Riffs errichtet wurden. Auch ohne die Schrecken der Vergangenheit sind die Häuser auf dem Wasser noch heute begehrt. Jedes Jahr kommen neue hinzu. Ihre Bewohner, die man hier „Salzwassermenschen“ nennt, leben vom Fischfang. Ihre Beute tauschen sie gegen Taro und Yams auf dem „Festland“ ein.

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Foto: © Kirklandphotos.com / Solomon Islands Visitors Bureau

Zur Provinz Malaita zählt auch das kleine, isolierte Atoll Sikaiana (8). Auf seinen vier winzigen Riffinseln, sogenannten „Motus“ aus zertrümmerten Korallen und Korallensand mit einer Landfläche von gerade einmal 2 km² (die Lagune erreicht 15 km²) leben ungefähr 300 Menschen polynesischer Abstammung – Fremdlinge im melanesischen Kulturkreis.
 Auch das an der Peripherie der salomonischen Inselwelt liegende Großatoll Ontong Java (9) ist ein polynesischer „outlier“, eine Exklave außerhalb des sog. polynesischen Dreiecks, das den althergebrachten Siedlungsraum der Polynesier darstellt mit seinen Eckpunkten Hawaii, Osterinsel, Neuseeland. Aus dem All betrachtet ähnelt das Atoll einem Riesenstiefel. Mit seinen gewaltigen Ausmaßen (72 km Länge, 11 – 26 km Breite) zählt Ontong Java zu den größten Atollen der Erde. Seine Fläche (einschließlich Lagune, Riff, Riffinseln) wird auf 1.400 km² geschätzt, aber nur 12 km² sind Landfläche, verteilt auf 122 kleine und kleinste Inseln aus Korallenrückständen, die nur um wenige Meter den Wasserspiegel überragen. 2.000 Menschen leben hier mehr oder weniger gut vom Fischfang und dem Anbau von Taro, der Produktion von Kopra. Vor wenigen Jahren, als die Behörden noch ein Auge zudrückten, erwirtschafteten sie ein ordentliches Zubrot durch das Sammeln von Seegurken und Riesen-Kreiselschnecken, für die sie in Hongkong Abnehmer fanden. Heute steht das bizarre Seegetier unter Schutz.
Wer „Südseefeeling“ erleben möchte mit allem, was dazu gehört – endlose, weiße Korallensandstrände etwa und sich im Wind wiegende Kokospalmen, reiche Fischgründe, das Geschrei der Seevögel, Tauchgänge und Segeltouren und freundliche Insulaner, die zu feiern verstehen – hier lässt es sich wahr machen und Solomon Airlines bringen einen hin und wenn es das Wetter erlaubt, holen sie den Teilzeit-Robinson auch wieder ab.

Kaum vorstellbar, dass einmal kaiserlich-deutsche Staatsdiener hier ihren Amtspflichten nachgingen, wenn auch nur für eine Handvoll Jahre, nach denen das Atoll den Besitzer wechselte und britisches Schutzgebiet wurde. Hintergrund war der verbissene Streit um Einflusssphären zwischen dem Deutschen Reich und Großbritannien. 1885 waren die nördlichen Salomonen (Bougainville, Buka, Choiseul, Santa Isabel, die Shortlands und Ontong Java) dem Protektorat Deutsch-Neuguinea eingegliedert worden. Nach dem Samoa-Vertrag von 1899 trat Deutschland „seine“ salomonischen Inseln außer Bougainville und Buka im Tausch mit Samoa an England ab. Samoa wurde zwischen den USA und dem Deutschem Reich entlang des 171. Längengrads geteilt. England verzichtete dort auf alle Rechte. Die Deutschland verbliebenen nordsalomonischen Inseln gingen im 1. Weltkrieg verloren. An Australien war es nun, die Inseln als Mandatsgebiet des Völkerbundes zu verwalten. Nach dem Ende des Pazifikkriegs wurden die Salomonen wieder englisches Protektorat.

Als „adventure`s haven“ voller unberührter Naturwunder sehen sich die großen, langgestreckten Inseln Choiseul (10) , Santa Isabel (11), San Cristobal wie auch die kleinen Vulkaninseln und Atolle des Santa Cruz Archipels. Sie laden ein zu traditionellen Tänzen und geführten „bush walks“, verraten, wo die Strände der Meeresschildkröten liegen und versprechen Begegnungen mit gefährlichen Salzwasserkrokodilen und hochgiftigen Seeschlangen. Sie lassen ihre Besucher teilhaben am aufregenden Fang der Landkrabben und fordern sie auf, ihr Angelglück zu versuchen, sei es mit Rute, Speer oder Netz.

mehr zu: Welt(kultur)erbestätten auf den Salomonen

Ein ganz besonderes, nämlich ein Gehobenes Atoll, ist Rennell (12). Zunächst besaß es die typischen Merkmale eines „gewöhnlichen“ Atolls, also Korallenriff und Lagune. Dann setzten plattentektonische oder/und vulkanische Aktivitäten ein, die das Atoll anhoben, bis es den Meeresspiegel um mehr als 100 m überragte, was Rennell zum höchsten Atoll der Erde macht. Die Lagune trocknete nicht aus, wie es bei Hebungsprozessen eigentlich die Regel ist. Sie bildet heute als Tegano-See mit einer Fläche von 155 km² das größte Binnengewässer der pazifischen Inselwelt. Es ist ein Brackwassersee auf Meereshöhe, der von hohen Felswänden, dem ehemaligen Riff, umringt wird. Seine erhöhte Salzkonzentration ist auf unterirdische Verbindungen zum Meer zurückzuführen. Der See ist Teil eines 1998 zum Weltnaturerbe erklärten, 370 km² großen Schutzgebiets im östlichen Teil von Rennell. Das Gebiet um den See gilt wegen seines tropischen Regenwalds und der hier herrschenden Wetterextreme (häufige Zyklone, starke Niederschläge) als ein wahres Naturlabor für die wissenschaftliche Forschung. Nirgendwo sonst auf der Welt ist die Dichte endemischer Tier- und Pflanzenarten im Verhältnis zur Fläche größer.
Für die wenigen Besucher stehen zwei, drei einfache Gästehäuser bereit. Solomon Airlines steuern 2X wöchentlich den Airstrip von Tingoa im westlichen Rennell an und dann sind es noch drei bis vier Stunden im Geländewagen auf holperiger Piste durch den Regenwald, bis das Seeufer erreicht ist.

 

 

Eckart Fiene

Adressen, Links und Bücher



Landeskundliche Notizen

Lage: Das Staatsgebiet der Salomonen liegt im südwestlichen Pazifik. Es ist Teil des Großraums Melanesien. Mikronesien und Polynesien sind die beiden anderen pazifischen Großräume. Nach Australien im Südwesten der Inselgruppe sind es etwa 1.900 km. Etwas näher rückt der Nachbar im Westen, Papua-Neuguinea. Im Norden grenzt das salomonische Hoheitsgebiet an die Gewässer der winzigen Inselrepublik Nauru. Die Atolle Tuvalus liegen östlich, die Vulkaninseln Vanuatus südlich und zwischen beide schiebt sich ein zu den Fidschis gehörender Meereszipfel.

Fläche: 27.556 km², was der Größe Haitis entspricht oder der dreifachen Größe Zyperns. Einschließlich seiner Hoheitsgewässer umfasst der Archipel 461.000 km². Er zählt 992 große bis winzige Inseln, von denen 147 bewohnt sind.

Landschaftsformen: Die Inseln verteilen sich in zwei nahezu parallel verlaufenden Ketten in Nordwest-Südost-Richtung über rund 1.450 km von den Ausläufern Papua-Neuguineas bis nahe den weißen Stränden der Torres Islands, die zu Vanuatu gehören. Die größeren Inseln sind zumeist vulkanischen Ursprungs. Sie sind geprägt von hohen Vulkankuppen und wild zerklüfteten, von Regenwald bedeckten Höhenzügen. Tektonische Aktivitäten sind eine fast alltägliche Erscheinung, Zeugnis heftiger Instabilitäten im Erdinnern, wo sich die Indisch-Australische auf die Pazifische Platte schiebt. Höchster Berg des Landes ist mit 2.331 m der Mount Popomanaseu auf Guadalcanal. Die großen, gebirgigen Vulkaninseln werden von Korallenriffen gesäumt und von niedrigen Atollen und gehobenen Koralleninseln flankiert.

Klima: Es herrscht ein feucht-heißes Tropenklima mit Durchschnittstemperaturen um 27 Grad. Die jahreszeitlichen Temperaturschwankungen sind gering. Niederschläge fallen ganzjährig mit einer ausgeprägten Regenzeit von Oktober/November bis April. 2.000 bis 3.000 mm gelten als Niederschlagsmittel, in höheren Regionen werden auch 5.000 und Spitzenwerte bis zu 8.000 mm gemessen. Nach dem regenreichen Winterwetter mit vorherrschenden Nordwestwinden stellt sich die Großwetterlage um: Der Südostpassat bringt nun moderate Temperaturen und hält regenträchtige Wolkenfelder fern.

Vegetation: Noch vor wenigen Jahren waren viele der salomonischen Inseln bis zu 90 % von tropischem Regenwald bedeckt. Ausländische Holzfirmen haben in letzter Zeit die Abholzungsrate derart in die Höhe getrieben, dass sie – wie Experten feststellten – um das Vierfache über dem Wert liegt, der eine Bestandserhaltung ermöglicht. Verschärft wird das Problem durch die übliche Brandrodung, die zur Erosion beiträgt. Die salomonische Regierung versucht, durch Wiederaufforstungskampagnen entgegen zu wirken.
Nährstoffreiche Vulkanböden wechseln sich mit weniger fruchtbaren Kalkböden ab. Kokospalmen begleiten den Küstenstreifen und wo Flüsse sich mit Seewasser mischen, gedeihen ausgedehnte Mangrovenhaine. Die farbenfreudige Bougainvillea, Hibiskus, Begonien und Wasserlilien sind weit verbreitet und über 230 Orchideenarten wurden gezählt. Die relative Nähe zu den südostasiatischen Landmassen erklärt die Artenvielfalt von Fauna und Flora der Salomonen. Auf 3.200 wird die Zahl der Pflanzenarten geschätzt. Auffallend stark ausgeprägt ist der Endemismus bei Orchideen und Palmen.
Auch in der Tierwelt überrascht die große Zahl endemischer Arten. Von den 51 heimischen Säugetierarten gelten 20 als endemisch, überwiegend große Fledermaus- und Flughundarten. Noch ausgeprägter ist der Endemismus in der einheimischen Vogelwelt. Von den hier brütenden 163 Arten sind zwei Drittel endemisch – ein Zahlenverhältnis wie nirgendwo sonst auf der Erde. Zu den nur hier anzutreffenden Exoten gehört der Weißkehl-Zwergfischer und der Rennell-Würgermonarch, auch eine Unterart des Weißen Ibis (Schneesichler), der Ghizo-Brillenvogel und der Salomonen-Seeadler, der erstaunlicherweise im Regenwald seine Beute jagt, Flughunde zum Beispiel und den baumbewohnenden Kletterbeutler Kuskus. Neben meist nachtaktiven Landsäugern wie Beutelratten und Fledermäusen leben hier 80 Reptilienarten (davon ein Drittel endemisch und unter diesen der Wickelschwanz-Skink, der mit 75 cm Gesamtlänge der größte seiner Art auf der Erde ist). 90 % der 30 Froschspezies sind endemische Arten, unter den 197 Schmetterlingsarten sind es 34. Von den sieben Meeresschildkrötenarten kann man fünf in den salomonischen Gewässern sichten, drei (Lederschildkröte, Echte Karettschildkröte, Suppenschildkröte) legen an den Inselstränden ihre Eier ab. Die vermutlich große Walpopulation ist wie viele andere faunistische und floristische Themen noch kaum erforscht. Gesichert ist dagegen, dass mit über 500 Arten Korallenorganismen die Salomonen mit dem indonesischen Raja Ampat Archipel weltweit an der Spitze liegen.

Staat und Politik: Die Solomon Islands sind eine parlamentarisch-demokratische Monarchie im Commonwealth of Nations. Staatsoberhaupt ist Königin Elizabeth II., vertreten durch einen von den Parlamentariern gewählten Generalgouverneur. Das Gewohnheitsrecht der Einheimischen wird in der 1978 in Kraft getretenen Verfassung berücksichtigt. Neben den neun Provinzen (Choiseul, Western, Central, Ysabel, Malaita, Guadalcanal, Rennell & Bellona, Makira, Temotu) besitzt auch die Hauptstadt Honiara eine eigene Verwaltung.
Die auf Bitten der salomonischen Regierung seit Juli 2003 auf den Inseln aktiven multinationalen Sicherheits- und Aufbaukräfte (RAMSI) unter Führung Australiens haben die politische Lage stabilisieren können. Die Spannungen zwischen Zuwanderern von der Insel Malaita und der einheimischen Bevölkerung auf Guadalcanal sind spürbar zurückgegangen, doch wird die Anwesenheit der RAMSI noch über Jahre vonnöten sein.

Hauptstadt: Honiara auf Guadalcanal mit 66.900 Einwohnern nach einer offiziellen Berechnung aus dem Jahr 2009.

Bevölkerung: UNO-Hochrechnungen ermittelten 523.000 Einwohner (2009). Die Bevölkerungsverteilung weist große Unterschiede auf: allein auf den drei Inseln Guadalcanal, New Georgia und Malaita leben 60 % der Gesamtbevölkerung. Der salomonische Archipel zählt zu den am spärlichsten besiedelten Regionen im Südpazifik.
Etwa 94 % der Einwohner des Inselstaats sind Melanesier, 3 – 4 % Polynesier, 1 % Mikronesier, Europäer und Chinesen machen weniger als 1 % aus.

Sprache: Obwohl Amtssprache, wird Englisch nur von etwa 2 % der Bevölkerung gesprochen. Umgangssprache im Rang einer Nationalsprache ist ein Pidgin-English, das „Solomons Pijin“ genannt wird. Hinzu kommen noch mindestens 70 melanesische und polynesische Sprachen. Polynesisch wird auf einigen Inseln an der Peripherie des Archipels gesprochen. Diese Eilande sind polynesische „Auslieger“ (outliers) oder Außenposten außerhalb des „polynesischen Dreiecks“ mit den Eckpunkten Hawaii, Neuseeland, Osterinsel. Es handelt sich um die Inseln Ontong Java, Rennell, Bellona, Tikopia, Anuta, Fatutaka, Sikaiana, Luaniua.

Religion: Etwa ein Viertel der Einwohner fühlt sich der anglikanischen Church of Melanesia zugehörig, 19 % der röm.-kath. Kirche. Weitere 17 % sind Anhänger der South Seas Evangelical Church und 10 % gehören den Seventh Day Adventisten an. Die methodistische United Church in Solomon Islands zählt rund 11 % der Einwohner zu ihren Anhängern, die überkonfessionelle Christian Fellowship 2,5 %. Außerdem gibt es noch kleine Minderheiten von Mormonen, Zeugen Jehovas, Bahais, Baptisten und gar nicht so wenige Anhänger traditioneller Naturreligionen.

Wirtschaft: Der kleinbetrieblich organisierte Agrarsektor ist die Grundlage der salomonischen Wirtschaft. Fast drei Viertel der Bevölkerung sind in der Subsistenzwirtschaft, die ganz überwiegend für den Eigenverbrauch (nicht für den Markt) produziert, beschäftigt. Angebaut wird vor allem Gartengemüse, Obst, die Süßkartoffel und Yams. Geringe Mengen Palmöl, Kopra und Kakao werden exportiert. Wichtigste Einnahmequelle ist neben den Geldern der Gebernationen die Ausfuhr von Holz. Der in Raubbau ausartende Holzeinschlag durch meist ausländische Unternehmen wird von der Regierung nur halbherzig bekämpft. Gute Exporterlöse bringt der Fischfang nebst Fischverarbeitung und auch die Verpachtung von Fischereizonen an andere Staaten bringt Geld in die Kassen. Als „abbauwürdige Bodenschätze“ werden Gold, Silber, Kupfer, Phosphat, Bauxit, Nickel, Blei, Zink, Kobalt genannt. Es soll auch beachtliche Erdöl- und Erdgasvorkommen geben.
Ein Politik- und Strukturreformprogramm wurde entworfen, um die salomonische Wirtschaft und Gesellschaft aus ihrer Misere herauszuholen, in die sie durch den Verfall der Agrarweltmarktpreise, durch Naturkatastrophen und schlechte Regierungsführung, vor allem aber aufgrund der ethnisch motivierten Unruhen (1999/2003) geraten ist. Es gilt das Vertrauen der Öffentlichkeit, der Investoren und Geberländer wieder herzustellen. Der Privatsektor soll gestärkt und die unterentwickelte Infrastruktur merklich verbessert werden.

Tourismus: Der Fremdenverkehrssektor ist nur schwach entwickelt. Kamen 2007 14.000 Besucher ins Land, davon über 40 % aus Australien, waren es 2008 etwa 16.000. Man hofft, ihre Zahl bis 2015 auf 50.000 erhöhen zu können, was angesichts der Defizite auf allen touristischen Gebieten wohl nur ein Wunschtraum bleiben wird. Besonders nachteilig wirkt sich die nur in Ansätzen vorhandene Verkehrsinfrastruktur aus (Straßennetz, Bootsverbindungen, Inlandsflüge). Nicht nur fehlt es an guten Hotels, auch Berufserfahrung ist Mangelware. Die Marktkenntnisse sind dürftig, privates und behördliches Management werden als träge eingestuft und so verwundert es nicht, dass internationale Standards nur sehr selten erreicht werden.

Reiseinformationen

Flugverbindungen: Brisbane an der Nordostküste Australiens ist für europäische Reisende ein günstiges Drehkreuz für Flüge in die melanesischen Inselstaaten. Ab Brisbane fliegt die nationale Fluggesellschaft der Salomonen, Solomon Airlines, in die salomonische Hauptstadt Honiara auf Guadalcanal. Flugzeit ca. drei Stunden. Auch die neuseeländische Pacific Blue bedient die Strecke wie auch Our Airline, die Fluglinie der winzigen Inselrepublik Nauru. Air Niugini, Papua-Neuguineas national carrier, unterhält eine Verbindung zwischen der Hauptstadt Port Moresby und Honiara. Schließlich sind noch die nützlichen Dienste der auf den Fidschis beheimateten Air Pacific zu erwähnen. Von ihrem Heimatflughafen Nadi, wo viele Reisende aus den USA, Canada und Neuseeland von Bord gehen, fliegt sie regelmäßig Honiara an.
Von Frankfurt/Main bis zum Reiseziel Honiara sind 24 – 26 Stunden Flug- und Wartezeit einzuplanen.

Inlandsverkehr: Auf den Salomonen herrscht Linksverkehr. Die Straßen sind zumeist in schlechtem Zustand, nur wenige sind asphaltiert. Bei Überlandfahrten ist größte Vorsicht geboten, nachts sollte man mit dem Leihwagen gar nicht unterwegs sein.
Zwischen den Inseln transportieren unzuverlässig verkehrende Seelenverkäufer Menschen und Waren. Komfortabler sind die Flüge der einheimischen Solomon Airlines, die mit ihren Propellermaschinen von Honiara aus die Graspisten von 24 Inselorten anfliegt.

Zeitzone: Die Solomon Islands Time (SBT) ist der MEZ zehn Stunden voraus. Während der mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) sind es neun Stunden.

Beste Reisezeit: Wenn die Passatwinde aus Südosten wehen und die Niederschlagstätigkeit nachlässt – am ausgeprägtesten zwischen Juli und September – sollte man das Land bereisen.

Einreisebestimmungen: Deutsche Staatsangehörige benötigen bei Einreise einen noch mindestens sechs Monate gültigen Reisepass. Gleiches gilt für Kinder (Reisepass oder Kinderreisepass). Außerdem ist ein Visum erforderlich, das bei der Einreise am Flughafen Honiara unter Vorlage eines Rück- oder Weiterflugtickets beantragt werden kann.

Sicherheitshinweise: Alle Inseln der Salomonen können in den Monaten November bis April von Taifunen heimgesucht werden.
Für Taucher: Es gibt im Land keine Dekompressionskammer. Die nächstgelegenen befinden sich in Australien und Neuseeland.

Medizinische Hinweise: Vor Antritt der Reise sollte ein Tropenmediziner konsultiert werden. Zu den Gefahren vor Ort zählen Malaria, Dengue, Typhus, Hepatitis A, auch HIV/AIDS. Die medizinische Versorgung ist in den Städten lückenhaft, in den ländlichen Gebieten meistens gar nicht vorhanden. Bei schweren Erkrankungen oder Verletzungen ist eine kostspielige Verlegung nach Australien oder Neuseeland unvermeidlich. Auch deshalb sollte unbedingt vor Reiseantritt eine Auslandsreise-Krankenversicherung mit garantierter Rückholung abgeschlossen werden. Und eine sorgfältig zusammengestellte Reiseapotheke darf auch nicht fehlen.

Geld/Währung: Landeswährung ist der salomonische Dollar (SBD). Im August 2010 entsprach 1 SBD etwa 0,10 Euro.
Bei der Bezahlung ist „cash“ landesweit der Favorit. Viele touristische Einrichtungen akzeptieren die international gebräuchlichen Kreditkarten und einige Banken nehmen Traveller`s cheques an.

Telefon-Landesvorwahl: 00677

Netzspannung: 240 V, 50 Hz. Ein Adapter muss mit auf die Reise.