DAS PORTAL DEUTSCHSPRACHIGER REISEJOURNALISTEN

Sehenswertes

American Advertising Museum (NW 15th Ave., Tel. 226-0000, Mi-Fr. 11-17, Sa-So. 12-17 Uhr). Dieses neue und einzigartige Museum beschäftigt sich mit der Geschichte der Werbung vom 15. Jh. bis heute, mit Radio- und TV-Werbung, Firmenwerbungen im Laufe der Jahrzehnte, Neonwerbung, stellt Poster und Trademarks aus, erläutert Werbekampagnen von der Planung bis zum fertigen Produkt und zeigt interessante Wechselausstellungen.

Portland Art Museum (1219 SW Park Ave., Tel. 226-2811, Di-So. 10-17, Mi. -21 Uhr) 1892 gegründetes Museum mit angeschlossenem Northwest Film Center, das sehenswerte Wechselausstellungen aus den verschiedensten Kunstbereichen veranstaltet, aber auch sonst ein vielseitiges Veranstaltungsprogramm mit Lesungen, Führungen, Konzerten, Vorträgen u.a. bietet. Der unlängst neu renovierte Bau wurde zwischen 1931und 1968 in mehreren Phasen von Pietro Belluschi errichtet. Der benachbarte Masonic Temple dient seit 1992 als Nordflügel des Museums.

 
Portland Art Museum
Foto: Portland Oregon Visitors Association

The Grotto (Sandy Blvd./NE 85th Ave., Tel. 254-7371, 9-mind. 17.30 Uhr). Dieses 1924 gegründete katholische Heiligtum (»The National Sanctuary of our Sorrowful Mother«) ist eine Mischung aus Park, Botanischem Garten, Skulpturen- und Meditationsgarten auf zwei Ebenen, die per Aufzug miteinander verbunden sind. Auf Eingangsniveau befinden sich eine große Kirche — The Chapel of Mary — in der aufgrund der guten Akkustik und der über 500 Plätze auch große Konzerte stattfinden, außerdem eine Felsgrotte — mit einer Kopie von Michelangelos Pietà —, eine große Freifläche für Veranstaltungen und Gottesdienste und natürlich ein Souvenirladen. Von der modernen Marilyn Moyer Meditation Chapel (1993) aus bietet sich ein hervorragender Ausblick auf Columbia River Valley, Cascade Mountains und Mount St. Helens. In dem alten Serviten-Kloster nahe dem Peace Garden mit lebensgroßer Bronzestatue des Franz von Assisi sollen noch acht Mönche leben. Der Peace Garden mit seinem Teich, seinen Bächen, Waldarealen und der Via Matris – moderne Holzskulpturen zum biblischen Marienzyklus – ist eine Art Meditationsgarten, eine Oase der Ruhe, Besinnung und Inspiration. Die Grotto wird von einem alten Marienorden selbstverwaltet und kommt ohne staatliche Unterstützung aus. Den »Garden of Eden« besuchen rund 150.000 Menschen im Jahr, bevorzugt an Weihnachten und katholischen Feiertagen.


The Grotto

Oregon History Center (1200 SW Park Ave., Tel. 306-5200, Di-Sa. 10-17, So. 12-17 Uhr) ist ein riesiges historisches Museum unter der Leitung der Oregon Historical Society und existiert seit 1898. Sehenswert ist die Abteilung »Portland!«, zur Stadtgeschichte mit alten Objekten und Dokumenten. Hier läßt sich auch Interessantes zu Sanierungs- und Umweltprojekten und zum Nahverkehr unter Einbeziehung von Computerprogrammen und interaktiven Ausstellungsstücken finden – besonders interessant dabei: »Build your own Portland«. Sehenswertes Wandbild an der Hauswand.

 
       Oregon History Center
Foto: Portland Oregon Visitors Association

Oregon Museum of Science & Industry (1945 SE Water Ave., Tel. 797-6574,wechselnde Öffnungszeiten) Das OMSI gilt als das fünftgrößtes Wissenschaftsmuseum der USA, mit OMNIMAX Theater, Murdock Sky Theater (Laser- und Astronomieshows) sowie sechs sehenswerten Ausstellungshallen mit zahlreichen interaktiven Objekten, einem Flugsimulator, Laboratorien, einem Computerraum u.a. Besonders interessant ist die »USS Blueback«, ein am Flußufer vertäutes dieselbetriebenes U-Boot der US-Navy von 1959. Es sollte 1990 verschrottet werden und wurde dank privater Initiative gerettet. Seit 1994 veranstalten OMSI-Angestellte regelmäßig lohnende Führungen mit Demonstrationen und Simulationen.


OMSI

Pittock Mansion (3229 NW Pittock Dr., Tel. 823-3524, Touren tgl. 12-16 Uhr). Für die Erbauungszeit (1909-14) erstaunlich modern ausgestattetes Haus des Begründers der lokalen Tageszeitung »The Oregonian«. Bei $ 315.000 Baukosten war auch die Innenausstattung entsprechend: Gemälde, edle Materialien und Handwerksarbeit sowie wertvolles Mobiliar. Mrs. Pittock verwandte reichlich Zeit und Geld für wohltätige Zwecke, investierte überdies viel in die das Haus umgebende Gartenanlage, von der aus sich ein hervorragender Blick hinab auf die Stadt bietet. Henry und Georgiana Pittock konnten den Luxus vor ihrem Tod allerdings nur noch ein paar Jahre genießen. 1958 wurde das Haus von Pittock-Enkel Peter Gantenbein verkauft, 1964 von der Stadt für $ 225.000 erworben und 1965 zur Besichtigung freigegeben.


Pittock Mansion
Foto: Portland Oregon Visitors Association

Rose Garden Arena (One Center Court, Tel. 234-9291). Diese 1996 eröffnete 20.000 Plätze-Halle ist die Heimat des beliebten NBA-Teams der Stadt, der Portland TrailBlazers. Ein beeindruckender Brunnen, "The Commons" (Wasser-Shows!) vor diesem »Sports & Entertainment Complex« markiert das Fußgängerareal, das nicht nur bei Spielen der Blazers und anläßlich der Rosebowl Parade zu einem Festplatz umfunktioniert wird. Gerahmt wird das Areal von mehreren Lokalen, darunter eine Sportsbar und eine Brewpub der Widmer Brothers. Das nahegelegene Convention Center fällt durch seine ungewöhnliche Architektur mit zwei Glas-Stahl-Pfeilern auf.
Das Basketballparkett in der Halle kann innerhalb weniger Stunden in eine Hockey-Eisfläche verwandelt werden und jeder »Normalsterbliche« sitzt hier auf einem bequem gepolsterten Theatersitz und sieht sogar von den oberen, Fünf-Dollar-Plätzen, noch recht gut aufs Spielfeld. Drei Restaurants, Imbißstände und fast 700 überall verteilte TV-Geräte sorgen für das Wohl der Fans und die neuen 70 Executive Suites können für üppige Jahresmieten gemietet werden – mit eigenem WC, Bar, Kühlschrank, Telefon, Umkleide und ungehinderter Sicht. Ein neues, spektakuläres Akkustiksystem sorgt dafür, daß sich hier die Größen des Musik- und Showgeschäfts einfinden, so David Bowie, Alanis Morisette oder Holiday on Ice.


Rose Garden Arena

Wandbilder und Architektur
Wer aufmerksam durch die Innenstadt Portlands geht, kann zahlreiche Kunstwerke, beachtliche Architektur und sehenswerte Wandbilder entdecken, z.B. an der West- und Südwand des Sovereign Hotels (1923 erbaut und Sitz der Oregon Historical Society, Ecke Park Ave./Madison). Die Bilder in trompe-l'oeil-Technik fertigte Richard Haas, der in den frühen 70ern in der ganzen Welt Wandmalereien schuf. Einmal verewigte er hier im Westen die Lewis-Clark-Expedition zum Pazifik (1804/5) zum anderen die frühe historische Entwicklung Oregons (Südseite). Die Fresken wurden 1989 innerhalb von drei Monaten nach Entwürfen von Haas von den großteils heimischen Künstlern auf die Wände übertragen.
Das Portland Public Service Building, 5th Ave./Madison, ist ein programmatischer Bau der Postmoderne und wurde von Stararchitekt Michael Graves 1980-1983 erbaut. Davor steht die 11 m hohe Statue der »Portlandia« aus gehämmerten Kupfer. Vorbild dieser zweitgrößten Statue nach der Freiheitsstatue ist die »Lady Commerce«, wie sie auf dem Stadtwappen erscheint.

Portland Zoo (4001 SW Canyon Rd., Tel. 226-1561, tgl. 9.30-Sonnenuntergang, im zugehörigen Amphitheater Juni bis August Jazzkonzerte). Der Zoo, der 875 verschiedene Spezies zählt und zu den modernsten und fortschrittlichsten der USA gehört, wurde bereits 1887 gegründet und legt besonderen Wert auf Programme, die dem Schutz gefährdeter Tiere dienen. Den bereits existierenden Biotopen mit Schwerpunkt Afrika (»Africa Rain Forest/Savanna«), dem ausgezeichneten Penguinarium, der »Alaska Tundra«, dem »Cascade Exhibit« mit heimischen Tieren und der international anerkannten Elefantenabteilung mit hervorragenden Zuchtprogramm und einzigem Elefantenmuseum der Welt, soll als neue Attraktion eine Abteilung zu Oregon, »Von den Kaskaden zum Pazifik«, hinzugefügt werden. Mit mehr als einer Million Besuchern jährlich ist der Zoo die Nummer-Eins-Attraktion Oregons.


Portland Zoo
Foto: Portland Oregon Visitors Association

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