Reiseinformationen zu
Danzig / Polen
Unterkunft:
- Hotel Posejdon
ul. Kapliczna 30
80 - 341 Gdansk
Tel: 531803
- Hotel Heweliusz
ul Heweliusza 22
80 - 890 Gdansk
Tel: 315631 Fax: 30119
- Novotel
ul. Pszenna 1
80-341 Gdansk
Tel: 315611
Tipps:
Sehenswert ist der alljährlich in der ersten Augustwoche stattfindende traditionelle Dominikanermarkt, ein Spektakel seit 1260.
Eine gastronomische Berühmtheit war und ist das Restaurant "Zum Lachs" (Pod Lososiem) in der ul. Szeroka 54 , Tel 3017652, hier steht quasi die historische Wiege des Danziger Goldwassers, das hier seit 1704 produziert wurde.
Berühmt ist auch das ebenfalls alljährlich im Sommer stattfindende Musikfestival in der Nachbarstadt Sopot (Zoppot).
Weitere Informationen:
-
Orbis Gdansk
ul. Heweliusza 27
80 - 890 Gdansk
Tel: 312132 oder 314944
-
Polnisches Informationszentrum für Touristik
Waidmarkt 24
50676 Köln
Tel: 0221 - 23 05 45
-
Polnisches Fremdenverkehrsamt
Marburger Str. 1
10789 Berlin
Tel: 030-210092-0 Fax: 21009214
Internet: www.polen-info.de
Ausflüge:
- Tagestrips zur Marienburg, der größten mittelalterlichen Burg Europas, 60 km südöstlich von Danzig
- Tagestrip mit dem wodolot (einem Schnellkatamaran / Tragflächenboot) von Elbing nach Königsberg.
Halex
ul. Mostwa 7
82-300 Elblag
Tel: 004855-2325270 Fax: 2327771
- Tagestrip nach Zoppot, dem einstigen Badeort der mondänen Welt, dem Monte Carlo des Nordens mit dem Grand Hotel, dem 1824 erbauten Kurhaus, den vielen Jugendstilvillen und dem 500 m langen Seesteg ein Seebad mit ganz eigener Atmosphäre - und seit 1997 mit einem Klaus - Kinski - Museum zu Ehren des hier geborenen Schauspielers; sehenswert in Zoppot ist auch die einst für 5000 Besucher 1909 erbaute und wegen ihrer Wagneraufführungen berühmte Waldoper (Opera Lesna), in der den ganzen Sommer über diverse Veranstaltungen und Festivals stattfinden.
- Mit einem Besuch Zoppots leicht zu verbinden, aber auch allein sehenswert ist die im 13. und 14. Jh. errichtete Kathedralkirche des Danziger Bistums in Oliva; eine Demonstration der barocken 1763 von Johannes Wulf geschaffenen Orgel, in der mit mehr als 100 m längsten Kathedrale Polens aus dem 13 Jh. sollte man nicht versäumen. Schon 1178 wurde hier ein Zisterzienserkloster gegründet, dessen Klosterkirche die Kathedrale wurde. Hinter dem Dom liegt das spätbarocke Schloss der Äbte, das heute als Museum dient. Auch ein Priesterseminar gehört zu diesem Komplex. Samstags, vor allem am frühen Nachmittag, findet hier eine Trauung nach der anderen statt, da kann man die Orgel öfter hören.
- Rundfahrt durch die Kaschubei, eine wunderschöne, verwunschene wald- und seenreiche Landschaft im Südwesten Danzigs, bekannt geworden durch Anna Bronski, die Großmutter Oskar Matzeraths in der Blechtrommel des Danziger Literaturnobelpreisträgers Günter Grass.
- Fahrt nach Krynica Morska (Kahlberg), ca. 60 km östlich von Danzig auf der Frischen Nehrung. Badezeug nicht vergessen, denn das Wasser der Danziger Bucht ist wieder einigermaßen sauber. Wenn die Zeit es erlaubt, sollte man die Hauptstraße meiden und lieber auf kleinen Nebenstraßen und über die Weichselfähre durch das Danziger Werder fahren und diese stille Landschaft genießen.
Bevor man zur Nehrung kommt, fährt man nach gut 30 km an einer sich direkt von der Straße bis zum Strand ausdehnenden Gedenkstätte vorbei, dem Konzentrationslager Stutthof. Eine Besichtigung dieses Lagers, das als einziges bis zum Tage der Kapitulation in deutscher Hand war, sollte man nicht versäumen.
Website der Autorin: http://www.das-polen-magazin.de
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