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Peru Arequipa FriedhofDies wird auch den spanischen Konquistadoren gefallen haben, die im Jahr 1540 die Stadt an der Kreuzung zweier Inka-Straßen gründeten. Im Unterschied zum eher kargen Altiplano fanden die Spanier hier ein fruchtbares Tal vor, das sie mit Hilfe von Bewässerung in eine landwirtschaftliche Oase verwandelten. Bis heute wird in Arequipa Obst und Gemüse angebaut, und die Stadt hat sich zum wirtschaftlichen Zentrum des peruanischen Südens gemausert.

Schattige Arkaden im Zentrum

Egal wo man durch die engen Gassen der Stadt wandert, ob man sich auf den kleinen und großen Plätzen aufhält oder die alten Brücken überquert - immer ist die verschneite Kordillere gegenwärtig. Manchmal taucht eine Vulkanspitze ganz unvermittelt zwischen den Türmen einer Kirche oder hinter einer Straßenecke auf. Doch der Schnee ist nicht nur fürs Auge da, er garantiert auch den Nachschub an Schmelzwasser, der für das Überleben der Stadt unerlässlich ist.Inmitten des Gewirrs von Häusern, Kirchen und Kolonialpalästen wirkt die Plaza de Armas, der Hauptplatz, wie ein plötzlicher Freiraum für die Aktivitäten der Bewohner. Der Platz ist zweifelsohne einer der schönsten in Südamerika. An drei Seiten stehen mächtige Gebäude aus der Kolonialzeit, deren Front durch schattige Arkadengänge bestimmt ist.

Peru Arequipa Plaza de Armas
Die Arkaden an der Plaza de Armas

An der vierten Seite des Platzes steht die majestätische Kathedrale, und auch hier bildet der allgegenwärtige Vulkan Misti den eindrucksvollen Hintergrund. Da der Platz leicht zur Kathedrale hin ansteigt, ergibt sich zwischen den jeweiligen Arkaden eine Höhendifferenz von fast einem Meter, was dem Platz sein ganz besonderes Flair verleiht. Am besten lässt sich das Kommen und Gehen von einem der Cafés aus beobachten, die sich im zweiten Stock befinden. Von hier erkennt man auch besonders gut das Zusammenspiel von Palmen, Kirche und Vulkan. Wenn dann am Abend langsam die Lichter der Stadt angehen, sieht man an den Hängen der Berge auch die neuen Stadtviertel Arequipas, die sich immer weiter ausbreiten.



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