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Trommelturm (Gulou) und
Glockenturm (Zhonglou)

Den nördlichen Abschluß der zentralen, kaiserlichen Achse durch die Stadt bilden die beiden Zeitzeichen, der Trommelturm und der Glockenturm.
Schon Kublai Khan ließ hier, in der Mitte seiner Hauptstadt, einen Turm und einen Tempel errichten, doch davon ist nichts erhalten. Der Trommelturm entstand mit dem Kaiserpalast etwa 1420, wurde danach aber mehrfach grundlegend renoviert.


Trommelturm (Gulou)

Auf dem massigen ummauerten Unterbau mit drei Tunneln steht eine luftige Halle, die von einem doppelten Fußwalmdach mit grün glasierten Ziegeln bedeckt ist. Heute werden dort Trommeln ausgestellt, und von der Galerie hat man einen schönen Blick in das noch recht urtümliche Viertel mit Hofhäusern und einem Markt.


Glockenturm (Zhonglou)

Der Glockenturm ist kleiner, gedrungener und einfacher. Nach einem Brand entstand er 1747 neu und diesmal ganz aus Steinen. Doch seine Konstruktion ist so sicher, daß selbst schwerste Erdbeben ihm bisher nichts anhaben konnten.
Im alten China wurde der Tag in Doppelstunden eingeteilt. Ausgangspunkt war sieben Uhr abends, dann wurde die große Trommel 13mal geschlagen, womit die Uhr als gestellt galt. Danach gab es alle zwei Stunden nur einen einzigen Schlag, tagsüber auf der Glocke, nachts auf der Trommel.

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