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Niujie-Moschee

Die größte und älteste Moschee Pekings steht in der Rinderstraße (Niujie), die so benannt wurde, weil die gerne Schweinefleisch essenden Han-Chinesen sich von den Rindfleisch verzehrenden "Minderheiten" aus dem Fernen Westen absetzen wollten. Die meisten Moslems in Peking gehören zum Volk der Hui, das aus Zentralasien stammt.


Minarett der Niujie-Moschee

Die Moschee stammt ursprünglich aus dem Jahr 996, wurde aber später mehrfach vollständig neu errichtet. Auf den ersten Blick sind die Gebäude gar nicht als moslemische Stätten zu erkennen, folgen sie doch ganz chinesischen Bauvorschriften. Allerdings ist die große Gebetshalle nach Mekka ausgerichtet. Auch das Minarett in der Mitte der Anlage erreicht bei weitem nicht die sonst übliche Höhe, ist auch kein schlanker Turm, sondern sieht aus wie ein chinesischer Pavillon. Direkt hinter der alten Eingangstor an der Straße steht der sechseckige Turm zur Mondbeobachtung, von dem aus dem Imam den genauen Beginn des Fastenmonats Ramadan durch das Betrachten des Mondes festlegte.

18 Niujie
Öffnungszeiten: tgl. 7-19 Uhr

Reiseveranstalter China





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