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Reiseführer Paris

Saint-Eustache

Paris: Saint-Eustache (Foto: Pixabay)

Saint-Eustache (Foto: Pixabay)

Als Gegenstück zu Notre Dame wurde 1532 die Marktkirche Saint-Eustache geplant, die sich auf  gotischem Grundriss als größte Renaissancekirche Frankreichs direkt am Forum des Halles erhebt. Richelieu, Molière und Madame de Pompadour wurde in der Pfarrkirche getauft, Ludwig XIV. erhielt seine Erstkommunion in St-Eustache, Pierre Marivau und Jean-Philippe Rameau ihre Totenmesse. Das Innere des Sakralbaus, durch die Französische Revolution und den Brand von 1844 teilweise zerstört, dominiert eine der größten Orgeln Frankreichs. Hector Berlioz führte auf deren 101 Register auf fünf Manualen 1855 sein „Te Deum“ erstmals auf,  Charles Gounod im gleichen Jahr die „Cäcilienmesse“, Franz Liszt elf Jahre später die „Graner Festmesse“. Wer ihren Klang erleben will: Jeden Sonntag von 17.30 – 18.00 Uhr präsentieren die „Auditions de Dimanche“ musikalische Kleinode – und das ganz und gar kostenlos!

Info: www.saint-eustache.org, Mo. – Fr. 9.30 – 19.00,  Sa. ab 10.00, So. ab 9.00 Uhr


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