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Reiseführer Paris

Place de la Concorde

Paris: Place de la Concorde (Foto: Pixabay)

Brunnen an der Place de la Concorde (Foto: Pixabay)

Mit 68, 47 ha  ist der weite Platz zwischen dem Jardin des Tuileries und dem unteren (südöstlichen) Ende der Champs-Elysées nicht nur der größte, sondern für viele der schönste Stadtplatz von Paris, wenngleich auch hier, wie an der Place de l’Étoile, das hohe Verkehrsaufkommen ein wenig den Gesamteindruck schmälert. Die Geschichte des ab 1755 angelegten, achteckigen Platzes ist eng mit dem Schicksal Ludwig XVI. verknüpft. 1770 heiratete der Monarch, damals noch als Dauphin, Marie Antoinette. Bei der Hochzeitsparade brach unter dem Volk eine Panik aus, durch die 133 Menschen in den Gräben erdrückt wurden. 23  Jahre später fand Ludwig XVI. t auf dem damaligen Place de la Révolution selbst den Tod – dort wurde der Monarch hingerichtet, wenig später starb auch seine Frau hier unter der Guillotine. Ebenfalls hingerichtet wurden zwei Männer, die zu Beginn zu den wichtigsten Köpfen der Revolution gehört hatten: Danton und Robespierre. Nach rund 1.200 Geköpften wurden 1795, sehr zum Bedauern des Volkes, die öffentlichen Hinrichtungen eingestellt.

Wahrzeichen des Platzes ist das älteste Denkmal von Paris: der 3000 Jahre alte, 23 m hohe Obelisk von Luxor, den der ägyptische Vizekönig Muhammed Ali 1833 Frankreich geschenkt hatte – 1836 wurde er an der Place de la Concorde aufgestellt. Seit 1998 hat er eine neue Spitze: ein 3,6 m hohes Pyramidion aus Bronze, gespendet vom langjährigen Lebenspartner von Yves St-Laurent, Pierre Bergé. Von November bis Februar jedoch dominiert La Grande Roue de Paris den Platz, ein 60 m hohes Riesenrad, das von 10.30 Uhr bis Mitternacht seine Runden dreht.

Paris: Place de la Concorde


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