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Reiseführer Paris

Cimétière de Père Lachaise

Cimétière de Père Lachaise (Foto: Pixabay)

Schönster und größter Friedhof von Paris ist der 44 Hektar große Cimétière de Père Lachaise, auf dem mehr als eine Million Menschen ihre letzte Ruhe gefunden haben. Benannt wurde die 1804 angelegte Totenstadt nach dem Beichtvater Ludwigs XIV., Père La Chaise. Ein Lageplan, werktags beim  Bureaux de la Conversation erhältlich, verrät, wo die vielen Promis gebettet wurden. Oscar Wilde, Fréderic Chopin, Marcel Proust, Colette, Edith Piaf, Daudet, Rossini, Balzac, und, aus der jüngeren Vergangenheit, Jim Morrison von der Rockband „The Doors“. Zur besseren Orientierung ist das weitläufige Areal in 97 Sektionen eingeteilt, mit Bäumen gesäumte Alleen führen entlang dicht gedrängter Gräberreihen, Grabkapellen, Mausoleen und Skulpturen. Auf zahlreichen Bänken kann man im Schatten jahrhundertealter Bäume in sich  gehen und dem Trubel der Großstadt entfliehen – die Pariser sehen die Friedhöfe als Gärten an, in denen sie in Ruhe flanieren können. Wer hier sein Haupt einmal betten möchten: Ein 1 x 2 m großes Dauergrab, eine Concession à perpétuité, gibt es für 10.911 Euro – das Grabmonument darf ganz und gar frei gestaltet werden.

Cimétière de Père Lachaise, Grab von Frederic Chopin, (Foto: Pixabay)

Info: http://www.pere-lachaise.com


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