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La Madeleine

Paris: La Madeleine

La Madeleine (Foto: Pixabay)

Einem römischen Tempel nachempfunden wurde die bekannteste Kirche des 8. Arrondissement: La Madeleine. 1763 ließ Ludwig XV. den Grundstein für seine Magdalenenkirche legen. Napoléon I. führte den Bau fort – allerdings plante er nun eine Ruhmeshalle für seine Soldaten. Später wurden noch andere Nutzungen des 1845 geweihten Gotteshauses angedacht: Bibliothek, Bank und sogar als Bahnhof. Die Society indes liebte die Kirche – Coco Chanel gab in der Madeleine ihr Ja-Wort, 1849 wurde in dem Sakralbau die Totenmesse für Frédéric Chopin, 1924 für Gabriel Fauré, 1992 für Marlene Dietrich abgehalten. Das Innere der Madeleine wurde von der Bauweise römischer Bäder inspiriert. Drei Kuppeln wölben sich über dem zentralen Raum; über dem Altar leiten zwei Engel Maria Magdalena in den Himmel. Die riesige Orgel der Madeleine mit 58 Registern auf vier Manualen wurde vom berühmten französischen Orgelbauer Aristide Cavaillé-Coll 1846 im Stil der italienischen Renaissance geschaffen – seit 1986 erklingt sie jeden Sonntag bei den „Dimanches Musicales“ (www.concerts-lamadeleine.com).


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