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Reiseführer Paris

Île de la Cité

Paris: ile de la cite

Île de la Cité mit Notre-Dame

Die einst nur acht, heute 17 Hektar große Seineinsel ist die Keimzelle der Stadt. Hier siedelten sich im 3. Jh. die keltischen Parisii an, errichteten die Römer das gallorömische Lutetia und suchten die Bewohner der Stadt Schutz vor den Einfällen von Germanen, Normannen und Hunnen. 508 ließ sich der fränkische König Chlodwig auf der Insel nieder, machte Paris zur Hauptstadt und erbaute auf der Cité seinen Königspalast – bis zum 14. Jahrhundert residierten die herrschenden Monarchen auf der Insel. Das sakrale Gegenstück zum Zentrum der weltlichen Macht entstand 1163 mit dem Bau von Notre-Dame durch Maurice de Sully.

Ihr heutiges Gesicht erhielt die Île de la Cité im 19. Jahrhundert, als Baron Haussmann das eng bebaute Inselchen sanierte, 25.000 Menschen umsiedelte und breite Nord-Süd-Achsen durch den ehemaligen Häuserdschungel schlug. Hauptsehenswürdigkeiten auf der Île de la Cité sind neben der Kathedrale Notre-Dame der ehemalige Königspalast der Conciergerie (Verweis) mit der schönsten gotischen Kapelle der Stadt, Sainte-Chapelle. Der Blumenmarkt auf der kleinen Place Louis-Lépine verwandelt sich jeden Sonntag in einen Vogelmarkt, auf dem Kanarienvögel, Beos, Papageien und andere gefiederte Freunde von 8.00 – 19.00 Uhr auf Käufer warten.

Beliebt für ein Picknick ist die Place Dauphine an der westlichen Spitze der Insel. Wenige Schritte weiter befindet sich an der Pont Neuf eine Anlegestelle der Ausflugsboote „Vedettes de Pont Neuf“.


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