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Salzwasserkrokodile und der Vogel Biib

Die Fauna sucht ihresgleichen. Die Zahl der Vogelarten ist Legion. Riesenschildkröten schieben sich über den Strand, und Affen bevölkern die Insel Angaur. An der Ostseite des durch ein Riff geschützten Eiland Babeldaob mit seinem fast hundert Kilometer langen Sandstrand soll es noch die bis zu zehn Meter langen Salzwasserkrokodile geben. Eindringlich warnte man in Koror vor dem von uns dort projektierten Kanutrip. 50 Arten von Strandvögeln hüpfen über den Sand. Der bunte Paradiesvogel fällt besonders auf. Nationalvogel ist der Biib, eine Taubenart. Riesenschildkröten legen am Strand ihre Eier ab.

Palau / Schildkröte

Makaken, Affen, hüpfen durch die Baumkronen. Kakadus und Papageien verbreiten einen Höllenlärm. Riesige Fledermäuse segeln in der klaren Nachtluft.
Die Unterwasserwelt gehört zum Spektakulärsten, was die Evolution hervorgebracht hat, sie gilt als die prächtigste der Erde! Über 1.400 Fischarten, 700 verschiedene Korallen und Seeanemonen, die Riesen-Venusmuschel und Seekühe leben inmitten der Lagune des Barriere-Riff. Wir paddeln über Schwärme von Drückerfischen, Schnappern, Schmetterlingsfischen und Barrakudas. Zackenbarsche treiben träge neben gelben Napoleonfischen, und manchmal entdecken wir einen Riffhai.

Palau / Manta

Mantas "fliegen" vorbei. Riesenmuscheln, die bis 450 Kilo schwer werden können, können ihr Fleisch blitzschnell von Tiefblau nach Rot umfärben, dann wieder ins Grüne - ein Floureszieren in allen Farben. Taucher schätzen das glasklare Wasser, die Korallenformationen und die vielfältige Unterwasserwelt, die Palau zu einem der "sieben Unterwasserweltwunder" gemacht hat.

Wir werden bei jeder Rast zu Aquanauten. Im Wasser liegen, sich wiegen zu lassen, unter sich farbenprächtige Fische in Schwärmen. Die Unterwassersicht ist mit 70 Metern schier unglaublich. Vor allem bei den "Drop Offs", wo das Korallenriff von Knietiefe mehrere hundert Meter abrupt abfällt, tummelt sich eine unbeschreibliche Unterwasserwelt. Jean-Jacques Cousteau deklarierte den 300 Meter tiefen Ngemelis Drop Off als die weltweit beste Tauchwand. Ein schwarzer Stachelrochen schwebt ungerührt an uns vorbei. Gestern erklärte mich Ingrid für verrückt, als ich mit der Kamera in der Hand der Dreiecksflosse im knietiefen Ebbewasser nachjagte: ein Riff-Hai hatte sich verirrt.
Wir schnorcheln an spektakulären Steilwänden, die hunderte Meter abrupt in die Tiefe abfallen, schwimmen zwischen Schwärmen buntester Fische, beobachten durch die Gläser der Tauchbrille schwebende Rochen von Zimmergröße und erkunden farbige Korallenfelder. Beim täglichen Schnorcheln geht der Alltagsstress auf Tauchstation.
Wir sind uns selbst genug, und unser ereignisloses Leben hat sich auf den sanften Konsum von Natur und Paradies eingependelt. Nichts wünschen wir uns, fast nichts. Nur Bier ist ein ferner Traum. Gegen den Durst gehen wir das Risiko ein, erschlagen zu werden und trauen uns unter die Kokospalme. Junge grüne Früchte liegen im puderigen, weißen Sand. Wir schlürfen die ambrosische Milch und schauen faul auf 200 Kalksteineilande, grüne Inselpilze in der blauschattierten Lagune. Sie sind fast alle unbewohnt

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