Österreich

Wo Skifahren zum Alltag gehört
Winterliche Impressionen aus der Dreiländerregion um Villach
Text und Fotos: Volker Mehnert
Während der Wintermonate, selbst auf dem Höhepunkt der Skisaison, ist Kärnten keine Domäne der Touristen. Natürlich gibt es die winterlichen Besucher, doch besonders die Dreiländerregion um Villach zeigt sich ausgesprochen unbeeindruckt von den Skifahrern, die vorwiegend aus Wien, aus Italien oder Slowenien kommen. Ob beim vorweihnachtlichen Einkaufen, den intensiven Vorbereitungen auf den Fasching oder der Freude über die ersten Schneeflocken - Touristen spielen nur eine Nebenrolle.

Die Stadt lebt ihr alltägliches Leben, in das sich die Besucher einklinken dürfen, ohne es wesentlich verändern zu können. Auch ihre Skipisten überlassen die Kärntner nicht den Fremden zur alleinigen Nutzung. In den vier Skigebieten rund um Villach herrscht deshalb eine fast familiäre Atmosphäre, man kennt sich, grüßt sich, tauscht Neuigkeiten aus.

Skifahren gehört in Villach zum Alltag wie anderswo Radfahren oder Fußballspielen. Auch viele Italiener und Slowenen fühlen sich dort heimisch, sind ausgestattet mit einem Saisonpass und kommen jedes Wochenende zum Skifahren auf ihren Hausberg.

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