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Trondheim


Mit ihrem Dom und den malerischen Lagerhäusern am Nidelv, der die drittgrößte Stadt Norwegens (140.000 Einwohner) fast komplett umschließt, strahlt sie eine besondere Faszination aus. Auf dem Marktplatz und in den Seitenstraße pulsiert im Sommer das Leben. Mit einer großen Eistüte in der Hand hört man den Straßenmusikanten in der Fußgängerzone zu oder trifft sich auf den Parkbänken. Trotz zahlreicher Stadtbrände sind viele alte Holzhäuser bewahrt, darunter der Stiftsgården, ein Rokokopalast, der mit 100 Zimmern zu den größten Holzhäusern Skandinaviens zählt. Nicht ohne Grund wird Trondheim als die "historische Hauptstadt" bezeichnet. Sehenswert ist u.a. der Nidarosdom mit seiner einzigartigen Westfassade. Aber auch das Volksmuseum, in dem alte Holzhäuser und komplett eingerichtete Stadtwohnungen zu sehen sind. Musikliebhaber werden von dem Musikhistorischen Museum auf dem Herrenhof Ringve begeistert sein. Wer sich mehr für die Tiere des Landes interessiert und gerne wissenschaftliche Experimente durchführt, sollte mal ins Vitenskapsmuseet hinein schauen.

Reiseführer Trondheim mit Touren durch die Stadt, Sehenswürdigkeiten und praktischen Tipps...

So fing alles an

Schon für den Wikingerkönig Olav Tryggvason war die geschützte Lage an der Mündung des Nidelv in den Fjord ein wichtiges Argument, um hier 997 seinen Königshof zu gründen. Als Stadtgründer wurde ihm 1923 auf der hohen Säule am Marktplatz ein Denkmal gesetzt, auch in der Westfassade des Doms ist er vertreten.
Mit der Kirche setze er zugleich ein Zeichen des neuen Glaubens, den er von seinen Fahrten durch Europa mitbrachte. Nach seinem Tod übernahm Olav Haraldson die Regentschaft. Als nach dessen Tod (1030) in der Schlacht von Stiklestad wundersame Heilungen an seinem Grab die Runde machten, wurde er heilig gesprochen. Die Pilger kamen nun in Scharen nach Nidaros, wie Trondheim damals hieß. Die Dänen benannten im 15. Jahrhundert als neue Herrscher die Stadt in Tronthjem um. Im 17. Jahrhundert bekam Trondheim als Verladehafen des Kupfers aus Røros neuen wirtschaftlichen Aufschwung. Im 19. Jahrhundert brachte die Bahnverbindung nach Oslo und Schweden neue Impulse.

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