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Rorbuferien

Rorbuferien gehören zu den Lofoten wie der Stockfisch an die Holzgestelle. Einfache urige Holzhütten mit einem Hauch von Romantik und leichtem Fischgeruch (bei den echten) werden inzwischen an Urlauber vermietet. Bis in die 60er Jahre des 20. Jahrhunderts waren sie Quartier der Lofotenfischer während des großen Fischfangs im Winter (Januar – April).

Die ersten Rorbuer ließ König Øystein im 12. Jahrhundert errichten, damit die Fischer nicht mehr zur eisig kalten Zeit im Frühjahr in den offen Ruderbooten hausen mußten, denn der Lofotenfischfang mobilisierte schon damals Fischer aus ganz Norwegen. Die traditionellen Rorbuer stehen auf Stelzen direkt im Wasser – die ganz alten noch mit Birkenrinde und Gras gedeckt. Im Vorraum lagerten Geräte und Ersatzteile, die andere Hälfte diente als Wohnraum mit Kochecke und Koje für 8 – 12 Männer. In Å wurde eine Rorbu als Museum bewahrt.

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Rorbuer auf den Lofoten sind als Ferienquartier beliebt

Durch die modernen Dieselkutter überflüssig geworden, stehen jetzt etwa 1000 Betten in den charakteristischen roten Stelzenhütten für Urlauber zur Verfügung, die schönsten im Süden auf den Inseln Flakstad und Moskenes. In der Regel mit Doppelstockbetten für vier Personen, einfachem Holzmobiliar und Kochnische mit Elektroplatte. Ruderboote zum Fischen im Meer werden meist gleich mit vermietet. Alle Hütten sind gut mit dem Auto zu erreichen.

Zusätzliche Quartiere gibt es in großen Seehäusern (Sjøhus) mit ausgebauten Zimmern und zwei bis sechs Betten.

Reiseveranstalter Norwegen




 

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