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Die Zeit der Nomaden ist vorbei

Seit jeher waren die Samen Nomaden und Rentiere ihre Lebensgrundlage, neben Fleisch lieferten sie auch Material für die Kleidung. Aus Milch wurde Käse hergestellt und die Ochsen als Zugtiere vor den Schlitten gespannt. Vieles davon gehört heute der Vergangenheit an und ziert die Schaukästen der Museen in Karasjok und Kautokeino. Die rund 10% der Samen, die von der Rentierzucht leben, tragen lieber gefütterte Overalls und möchten die modernen Hilfsmittel wie die Qads (vierradgetriebene Motorräder), Snowscooter und manchmal sogar Hubschrauber nicht mehr missen.

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Samen in ihrer bunten Tracht bekommen wir dann am Sonntag in der Kirche von Kautokeino zu sehen. Die Männer tragen ihre traditionelle Kofter, wie das Gewand aus blauem Stoff mit farbigen Bordüren bezeichnet wird. Zur Tracht der Frauen gehört die rote Kappe und die große Brosche, mit der das Tuch zusammengehalten wird. Der Silberschmuck kam erst in diesem Jahrhundert in Mode und löste die kunstvoll geschnitzten Arbeiten aus Rentierknochen ab. In Juhl’s Silberschmiede, die sich in markanter Architektur über dem Fluß erhebt, werden wir über die Entwicklung des Silberschmucks aufgeklärt und können den Künstlern bei der Arbeit zuschauen. Einen Besuch sollte man sich nicht entgehen lassen.

Reiseveranstalter Norwegen




 

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