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Eine Berglandschaft im Meer -
die Fjorde um Narvik

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Drachenfliegen hoch über Narvik

Die grandiose Lage der Hafenstadt Narvik wird erst vom Hausberg Fagernesfjell so richtig deutlich. Die Gondeln fahren im Sommer sogar bis nach Mitternacht, so daß man in aller Ruhe das Schauspiel der Mitternachtssonne erleben kann. Aus 656 Metern Höhe sehen die hochmodernen Frachter, die im Schnitt 100.000 Tonnen Eisenerz fassen können, wie Spielzeuge aus. Später bei einer Führung durch den größten Verladehafen der Welt kann man u.a. erfahren, daß diese riesigen Schiffe etwa eintausend Eisenbahnwaggons fassen! In Spezialzügen mit 50 Waggons wird das Eisenerz aus dem nahegelegenen Kiruna in Schweden zum eisfreien Hafen gebracht. Dies war auch der Grund für die erbitterten Kämpfe um Narvik im Zweiten Weltkrieg zwischen deutschen und alliierten Truppen. Umfassend und neutral informiert das "Krigsminne Museum" über jeden Tag der Schlacht. Auch darüber, daß Nordnorwegen bei dem Rückzug der deutschen Truppen dem Erdboden gleichgemacht wurde. Aus Angst vor den Russen wurde die "Taktik der verbrannten Erde" auf alle Städte und Dörfer der Finnmark, der Region im äußersten Norden des Landes, angewandt. Dies erklärt, warum die Städte, mit Ausnahme von Tromsø, heute wenig attraktiv erscheinen.

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