Museen in Oslo (eine Auswahl)
Kunstmuseen:
Museum
für Gegenwartskunst (Samtidskunst), Bankplassen 4.
Gemälde, Skulpturen und Objekte aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts
werden in dem ehemaligen Bankgebäude präsentiert.
Kinderkunstmuseum,
Lille Frøensvei 4.
Das einzigartige Museum zeigt ausschließlich Bilder von Kindern bis
18 Jahre. Sie wurden in einer Privatinitiative in der ganzen Welt
gesammelt und bieten einen interessanten Vergleich zwischen den verschiedenen
Kulturen.
Henie-Onstad
Art Center, in Høvikodden, im Westen der Stadt
Für Kunstliebhaber ein Muß. Den Grundstock legten der norwegische
Eislaufstar Sonja Henie und ihr Mann mit 300 Gemälden. Inzwischen
ist die Sammlung auf über 7000 Werke angewachsen. Zudem sind die Lage
am Fjord und die Architektur ein Genuss.
Munch
Museum, Toyengata 53.
Das Kunstmuseum beherbergt mit 20.000 Katalognummern die vollständigste
Sammlung der Werke des norwegischen Malers. Grafiken, Skizzen, Ölgemälde.
Der Wegbereiter des Expressionismus hat leidenschaftlich gemalt. Seine
Hauptthemen waren Angst, Schrecken, Einsamkeit, Sterben, Eifersucht.
"Der Schrei" gehört zu seinen bekanntesten Werken.
Nationalgalerie
(Nasnonalgalleriet), Universitetsgate 13.
In der größten Gemälde- und Skulpturensammlung Norwegens sind
u.a. die Interieurszenen Tidemands interessant, die das einfache Leben
der Bauern im 19. Jahrhundert widerspiegeln. In den Munchsälen finden
Sie auch das berühmte Bild "Der Schrei".
Weitere Museen:
Historisches
Museum, Frederiksgate 2.
Die Bandbreite der Sammlungen reicht von der Steinzeit bis zur Gegenwart.
Herausragend ist der große Wikingersaal, in dem die Funde aus ganz
Norwegen zu sehen sind, die Sammlung der Stabkirchenportale und die
Münzsammlung mit dem Dukatenschatz, der vor der Insel Runde gefunden
wurde.
Widerstandsmuseum
(Norges Hjemmefrontmuseet), in der Festung Akershus.
Neutral und sachlich schildert das Museum chronologisch die Besetzung
Norwegens während des Zweiten Weltkriegs und vermittelt somit ein
wichtiges Stück Geschichte, vor dem man als Urlauber nicht die Augen
verschließen sollte.
Skimuseum
neben dem Schanzentisch der Sprungschanze Holmenkollen.
Hier wird die Entwicklung des Ski sehr anschaulich gezeigt, von der
ältesten Darstellung auf einer Felszeichnung vor ca. 6000 Jahren,
über die ersten Skifunde bis hin zur heutigen Technik. Natürlich wird
auch die Skiausrüstung der berühmten Polarforscher Nansen und Amundsen
ausgestellt