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Die gefährlichsten Tiere Skandinaviens – die Mücke

Auch wenn nur die Weibchen stechen, weil sie das Blut für die Eiablage benötigen, so können es in der feuchten Tundralandschaft im Sommer schnell hunderte sein, die Jagd auf Touristen machen. Lange helle Kleidung, Wollsocken, eine Kopfbedeckung und etwas Chemie auf den freien Körperstellen schützen vor den Quälgeistern. Im Wohnmobil kommen die eingebauten Moskitonetze vor den Fenstern zum Einsatz. Auch am Eingang sollten Sie noch ein Moskitonetz anbringen. Wenn sich trotzdem einige der summenden "Ungeheuer" im Wagen versteckt halten, so hilft für einen ruhigen Schlaf ein großes Moskitonetz, das über das Bett gehängt wird. Wanderer können in Sportgeschäften spezielle Hüte mit Moskitonetz erwerben. Rentiere lösen das Problem, indem sie Schneeflächen aufsuchen oder an die Küste ziehen, wo wesentlich weniger Mücken ihnen das Leben schwer machen. Die Blutsauger brauchen zur Eiablage stehende Gewässer und diese sind in der feuchten Tundralandschaft überaus zahlreich. Es ist deshalb bei der Quartierwahl ratsam, tunlichst solche Plätze, auch wenn sie noch so idyllisch sind, zu meiden. Was zu dem Juckreiz führt und die Haut dick anschwellen läßt ist ein Sekret, das die kleinen Quälgeister mit ihrem feinen Rüssel in die Blutbahn bringen, damit es nicht gerinnt. Als chemische Abwehrmittel haben sich die skandinavischen Produkte besser bewährt als die mitgebrachten. Bei dem sehr wirkungsvollen "Djungelolja" verbrennen sich die Tiere bei der Landung die Füße und hauen gleich wieder ab. "Radar" beispielsweise kann sehr angenehm in Form eines Deorollers aufgetragen werden.

Reiseveranstalter Norwegen




 

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